Expedition Alpamayo 5947m & Tocllaraju 6034m

Expedition Alpamayo 5947m & Tocllaraju 6034m

Unübertroffene Eleganz in der Cordillera Blanca

Diashow starten

Zwei markante Gipfel der Cordillera Blanca prägen diese Expedition für erfahrene Alpinist. Nach sorgfältiger Akklimatisation besteigen wir den Tocllaraju 6034m über den Nordwestgrat. Danach führt uns die Route zum Alpamayo 5947m, dessen steile Eisflanke den technischen Höhepunkt der Reise bildet.

 

1.–2. Tag Anreise nach Huaraz

3.–4. Tag Akklimatisationswanderung und letzte Vorbereitung für Gipfelbesteigungen

5.–9. Tag Aufstieg zum Ishinca-Basislager und Besteigung Tocllaraju 6034m

10.–13. Tag Trekking zum Basislager Alpamayo Norte

14.–16. Tag Besteigung des Alpamayo 5947m

17.–18. Tag Reservetag und Rückkehr nach Huaraz

19.–21. Tag Huaraz, Lima und Heimreise

 

Deine Pluspunkte

  • Gletscher, Hochgebirgsseen und abgelegene Täler der Cordillera Blanca
  • Alpamayo 5947m über die Ferrari-Route
  • Tocllaraju 6034m über den markanten Nordwestgrat
  • Quitaraju 6040m als zusätzliche Gipfeloption
  • Kleine Gruppe mit 6 bis 10 Gästen

Anforderungen Link Anforderungen Beschreibung

Technik Technik

Höchste technische Anforderungen in Fels-, Eis- oder Mixed-Gelände, oft unter extremen Bedingungen und in grosser Höhe. Exzellente alpine Erfahrung sowie maximale Selbstständigkeit sind Voraussetzung.

Kondition Kondition

Längere Tagesetappen an mehreren Tagen. Sehr gute Ausdauer, Belastbarkeit und eine gute Erholung zwischen den Etappen sind erforderlich.

Ernsthaftigkeit Ernsthaftigkeit

Abgelegene Regionen mit schwieriger Logistik und eingeschränkten Rettungsmöglichkeiten. Objektive Gefahren und komplexe Entscheidungen prägen die Tour.

Detailprogramm

Vorgesehener Tourenablauf

1.–2. Tag | Anreise nach Huaraz 3040m

Linienflug nach Lima. Meist erreichen wir die peruanische Hauptstadt in den Morgenstunden wo uns bereits ein:e peruanische:r Bergführer:in erwartet. Nun heisst es erst einmal all unser Gepäck auf den bereits wartenden Bus zu verladen, um anschliessend gemeinsam die Fahrt nach Huaraz anzutreten. Mit unserem Privatbus geht es zu Beginn auf der Panamericana entlang der Küste. In Paramonga verlassen wir die legendenumworbene Strasse. Die zu Beginn wüstenartige Landschaft wird zunehmend gebirgiger und die Strasse kurvenreicher. Nach rund 6 Stunden erreichen wir den 4050m hohen Concocha-Pass. Weiter geht die Fahrt durchs wunderbare Tal des Rio Santa und zwei Stunden später erreichen wir die Bergsteigermetropole Huaraz, wo wir unser Hotel beziehen.

Hotel | Mahlzeiten: F/-/A

 

3. Tag | Huaraz

Der heutige Tag dient der Ruhe. Nach einer langen Nacht und einem feinen Frühstück lassen wir uns zu den aus der Vor-Inkazeit stammenden und auf 3450 m liegenden Wilcahuin-Ruinen fahren. Von hier aus wandern wir dann, von atemberaubender Landschaft umgeben, zu den Hotsprings von Monterrey hinunter. Nach einem Bad geht es zurück nach Huaraz, wo wir die letzten Vorbereitungen für die anstehenden Tage treffen.

Gehzeit 3 Std | Aufstieg 240m | Abstieg 550m | Hotel | Mahlzeiten: F/-/A

 

4. Tag | Akklimatisationswanderung zur Laguna Churup 4450m

Eine gute Akklimatisation ist ein wichtiger der Schlüssel für anstehende Gipfelerfolge. Diesem Grundsatz wollen wir das nötige Gewicht geben und so unternehmen wir heute eine weitere schöne Akklimatisationswanderung. Eine kurze, aber doch recht holprige Fahrt vorbei an Bergweiden, Gebirgsbächen und ursprünglichen Bergdörfern bringt uns nach Pitec, dem Ausgangspunkt der sehr schönen Wanderung, hinauf zur Laguna Churup. Am Ufer der sehr pittoresken Lagune bewundern wir die beeindruckende Westwand des zum Greifen nahen 5495m hohen Nevado Churup. Nach der Rückkehr nach Huaraz treffen wir die letzten Vorbereitungen für die anstehenden Tage und lassen den Tag bei einem feinen Abendessen ausklingen.

Gehzeit 4-5 Std | Aufstieg 910m | Abstieg 910m | Hotel | Mahlzeiten: F/-/A

 

5. Tag | Huaraz - Ishinca Basislager 4350m

Heute geht es richtig los! Nach dem Frühstück fahren wir nach Huillac Paspha. Hier werden die bereits wartenden Tragetiere mit all unserem Material und dem notwendigen Proviant beladen. Anschliessend beginnen wir mit unserem Aufstieg zum Ishinca Basislager. Gleich zu Beginn überqueren wir den kleinen Fluss Río Paltay und folgen einem zunehmend schmaleren Weg durch die Schatten der Quenualwälder, bis wir beim Holzgatter “Portada“ ankommen – dem Eingang ins Ishinca-Tal, eines der schönsten Täler der Region. Ab hier befinden wir uns wieder im Nationalpark Huascarán. Die Vegetation wird nun spärlicher, der Weg flacher und verläuft entlang des Flussbettes. Bald schon öffnet sich eine beeindruckende Kulisse mit den beiden bekannten 5000ern Nevado Urus und unseren beiden Gipfelzielen dem Nevado Ishinca und Nevado Tocllaraju. Am Ende des Tales erreichen wir das Basislager, wo wir ein erstes Mal im Zelt übernachten werden.

Gehzeit 4 Std | Aufstieg 710m | Zelt | Mahlzeiten: F/L/A

 

6. Tag | Nevado Ishinca 5530m

Noch in der Dunkelheit brechen wir auf. Der Weg führt uns zunächst über Moränen und Blockgelände, bis wir den Gletscher erreichen. Dort legen wir die Steigeisen an und setzen den Aufstieg über den gleichmässig geneigten, technisch wenig schwierigen Firnhang fort. Während des Aufstiegs eröffnet sich ein eindrucksvolles Panorama mit den umliegenden Gipfeln Tocllaraju, Ranrapalca und Palcaraju. Nach der wohlverdienten Gipfelrast erfolgt der Abstieg zurück ins Basislager über dieselbe Route.

Gehzeit 8-9 Std | Aufstieg 1120m | Abstieg 1120m | Zelt | Mahlzeiten: F/L/A

 

7. Tag | Aufstieg ins Hochlager Campo Alto Tocllaraju (5020 m)

Nach einem stärkenden Frühstück machen wir uns auf, um ins 700m höher gelegene Hochlager zu gelangen. Der Weg hinauf ist steil. Zum Schluss geht es über Schuttfelder zum Lagerplatz. Mithilfe unserer Träger stellen wir das Lager auf. Dabei surren bereits die Kocher, um das Abendessen zuzubereiten. Anschliessend erholen wir uns, steht doch morgen eines unserer ersten Ziele auf dem Programm.

Gehzeit 4.5-5.5 Std | Aufstieg 670m | Zelt | Mahlzeiten: F/L/A

 

8. Tag | Nevado Tocllaraju 6034m

Sehr früh, im Licht unserer Stirnlampen, beginnen wir mit dem Aufstieg. Vom Hochlager aus steigen wir über den Gletscher und den eindrucksvollen Nordwestgrat an den Fuss der eigentlichen Gipfelwand. Diese überwinden wir gut gesichert am Fixseil. Der anspruchsvolle Aufstieg hinauf zum Gipfel wird mit einer grandiosen Aussicht über die unzähligen Gipfel der Cordillera Blanca belohnt. Nach der Pause steigen wir über dieselbe Route ab zum Hochlager, wo ein kleiner Lunch auf uns wartet. Anschliessend steigen wir gleich weiter ab ins Ishinca Basislager. Die heutigen Eindrücke sind unvergesslich und wir können zurecht stolz sein, zählt doch der Tocllaraju zu den schönsten Sechstausendern der Cordillera Blanca.

Gehzeit 8-10 Std | Aufstieg 1020m | Abstieg 1680m | Zelt | Mahlzeiten: F/L/A

 

9. Tag | Abstieg nach Huaraz

Heute können wir es gemütlich angehen steht doch nur der Abstieg zurück nach Huaraz auf dem Programm. Nach dem Frühstück brechen wir unsere Zelte ab und steigen, heute wieder nur mit leichtem Tagesrucksack, durch das wunderschöne Ishinca-Tal ab nach Huillac Paspha wo bereits die Fahrzeuge warten, die uns zurück nach Huaraz bringen. Nach einer wohlverdienten Dusche und einem feinen Abendessen legen wir uns müde, aber glücklich in ein weiches Bett.

Gehzeit 2-3 Std | Abstieg 710m | Hotel | Mahlzeiten: F/L/A

 

10. Tag | Huaraz - Lager Prado de Cuento/Märchenwiese 3990m

Beginn der “Mission Alpamayo“. Entlang der grandiosen Gebirgsszenerie des Rio Santa-Tals fahren wir zu den Ruinen von Hualcayan. Von hier aus geht es, begleitet von Packtieren, in vier Stunden steil hinauf zum ersten Lagerplatz. Dieser befindet sich wunderschön, wie auf einem Balkon gelegen, auf einer Anhöhe mit faszinierender Aussicht auf die Cordillera Negra.

Gehzeit 3 Std | Aufstieg 790m | Zelt | Mahlzeiten: F/L/A

 

11. Tag | Lager Prado de Cuento - Lager Entre los Passos 4520m

Nach einem stärkenden Frühstück brechen wir auf in Richtung Cullicochasee. An den Ufern dieses wunderschönen Gebirgssees machen wir einen Mittagsrast (die Mutigen unter uns können auch ein Bad nehmen…). Weiter geht es über blankgeschliffene Felsen hinauf zum gleichnamigen, 4850 m hohen Pass und anschliessend hinunter zum wunderbar gelegenen Camp.

Gehzeit 4-5 Std | Aufstieg 970m | Abstieg 330m | Zelt | Mahlzeiten: F/L/A

 

12. Tag | Lager Entre los Passos - Lager Quebrado de los Cedros 4020m

Wiederum steht eine Überquerung eines Passes an. Diesen erreichen wir nach einem kurzen, dafür ruppigen, Aufstieg. Anschliessend führt uns der Weg steil abwärts ins Quebrado de los Cedros. In diesem sehr abgelegenen Tal, wo übrigens immer noch zwei Familien-Clans ganzjährig leben, stellen wir in Sichtweite der Alpamayo-Nordwest-Wand unser Lager auf. Wir erfreuen uns am Anblick. Nur wer sich die Mühe nimmt und das Trekking macht, sieht den Alpamayo in seiner perfekten Form!

Gehzeit 4-5 Std | Aufstieg 270m | Abstieg 750m | Zelt | Mahlzeiten: F/L/A

 

13. Tag | Lager Quebrado de los Cedros - Basislager Alpamayo Norte 4540m

Die heutige Etappe ist eine eher kurze. Nachdem wir das Lager geräumt haben, trekken wir ans Ende des Quebrado de los Cedros. Hier verlassen wir den Pfad des klassischen Umrundungstrekkings und steigen eine steile Stirnmoräne hoch. Oben angekommen bleibt uns nur das Staunen; was für ein Anblick! Zu unseren Füssen liegt die smaragdgrüne Laguna Jancarurish und über ihr die majestätische Eispyramide des Alpamayo. Wir nehmen uns die Zeit und geniessen diesen Anblick. Kurze Zeit später flacht der Weg ab und wir erreichen das Basislager Alpamayo Norte. Nun heisst es umpacken, denn ab hier begleiten uns die Tragtiere nicht mehr weiter. Wir nehmen unsere Alpinausrüstung hervor und beladen die Mulas mit der nun nicht mehr benötigten Trekkingausrüstung. Kurze Zeit später verlassen uns die Arieros mit ihren Mulas, sie werden wir wieder auf der anderen Seite des Berges wiedersehen. Wir wiederum bereiten uns auf die kommenden vier Tage vor, so unter anderem mit einem Fixseiltraining. Ein frühes Abendessen rundet den Tag ab und wir gehen sicherlich früh zu Bett und sind gespannt, was die kommenden Tage bringen werden.

Gehzeit 3 Std | Aufstieg 530m | Zelt | Mahlzeiten: F/L/A

 

14. Tag | Basislager Alpamayo Norte - Moränencamp 5050m

Heute steht eine anstrengende Etappe auf dem Programm. Mit schweren Rucksäcken, wir tragen all unsere persönliche Ausrüstung selbst, steigen wir über einen steilen Moränenhang, später dann über Blockgelände auf. Um das eine oder andere Hilfsseil, das die beiden Bergführer:innen verlegen werden sind alle froh. Einmal oben angekommen bauen wir unsere Zelte auf und die beiden Bergführer:innen erkunden den Weg für den nächsten Tag. Die prächtige Aussicht auf den Alpamayo steigert die Vorfreude auf die kommenden Tage.

Gehzeit 4-5 Std | Aufstieg 550m | Zelt | Mahlzeiten: F/L/A

 

15. Tag | Moränencamp - Hochlager Alpamayo 5300m

Heute gilt es einen Weg durch das eisige Labyrinth des stark zerklüfteten Gletschers zu finden. Der Beginn führt aber über schuttbedeckte Platten, die mit grösster Vorsicht zu begehen sind. Ist einmal der Gletscher erreicht werden Seilschaften gebildet. Auch auf dem, anfangs meist blanken, Gletscher wird das eine oder andere Fixseil nötig sein. Der Weg führt meist am Fusse der Quitaraju Nordwand vorbei. Unterhalb dem markanten Col zwischen dem Quitaraju und dem Alpamayo richten wir unser Lager für die kommenden zwei Tage ein. Voller Vorfreude auf den morgigen Tag verziehen wir uns früh in die Zelte.

Gehzeit 4-5 Std | Aufstieg 300m | Zelt | Mahlzeiten: F/L/A

 

16. Tag | Alpamayo 5947m

Wir beginnen sehr früh mit unserem Gipfelaufstieg. Dabei sind wir froh über die am Vortag von den beiden Bergführern:innen verlegten Fixseile. Nachdem der Bergschrund überwunden ist, geht es zunächst für rund zwei Seillängen in rund 45° steilem Gelände weiter. Danach wird es zunehmend steiler (55° - 60°) und zum Schluss erwartet uns eine kurze Passage mit ca. 70 Grad und wir stehen auf dem schmalen Gipfelgrat. Je nach Bedingungen können die noch fehlenden 20 - 50 Distanzmeter bis zum Hauptgipfel begangen werden oder nicht. So oder so ist das Gefühl die eindrucksvolle Flanke bestiegen zu haben erhaben und die grandiose Rundsicht entschädigt für alle Mühen der Vortage. Der anschliessende Abstieg führt mittels Abseilens an den Fixseilen über dieselbe Route zurück ins Hochlager.

Gehzeit 6-7 Std | Aufstieg 650m | Abstieg 650m | Zelt | Mahlzeiten: F/L/A

 

17. Tag | Reservetag Alpamayo (oder Besteigung des Quitaraju 6040m) - Basislager Alpamayo Sur 4320m

Dieser Tag steht als Reservetag für den Alpamayo zur Verfügung steht doch die Besteigung des “schönsten Berg der Welt“ im Zentrum unserer Expedition. Wird dieser Tag für die Alpamayo-Besteigung nicht benötigt, kann alternativ noch der Quitaraju angegangen werden. So oder so steigen wir heute noch mit Sack und Pack ins Basislager Alpamayo Sur ab. Auch dieser Abstieg hat es in sich muss doch auch hier mindestens 2x abgeseilt werden. Zurück im Basislager werden wir bereits von unserer Trekking-Crew freudig erwartet und mit einem feinen Abendessen verwöhnt.

Gehzeit 5 Std | Aufstieg 150m | Abstieg 1130m | Zelt | Mahlzeiten: F/L/A

Mit Quitaraju Besteigung: Gehzeit 10 -11 Std | Aufstieg 950 m | Abstieg 1870m

 

18. Tag | Basislager Alpamayo Sur - Huaraz

Unser letzter Tag in der grandiosen Natur der Cordillera Blanca steht an. Durch das wunderschöne Quebrado Santa Cruz wandern wir beschwingt nach Cashapamba, wo unser Bus bereits wartet und uns zurück nach Huaraz bringt. Zurück im Hotel geniessen wir den Luxus einer wohlverdienten Dusche und einem weichen Bett.

Gehzeit 6 Std | Abstieg 1450m | Hotel | Mahlzeiten: F/L/A

 

19. Tag | Huaraz (Reservetag)

Wird der Reservetag nicht benötigt, besteht die Möglichkeit, noch einmal Huaraz sowie die wunderbare Umgebung in der andinen Kultur zu geniessen. Am Abend gehen wir, zusammen mit unserem lokalen Bergführer in ein Restaurant und lassen die Expedition Revue passieren.

Hotel | Mahlzeiten: F/-/A

 

20. Tag | Flug nach Lima

Wir beschliessen unsere Expedition in der Cordillera Blanca mit dem vielleicht schönsten Inlandflug von Peru. Nach dem Frühstück besteigen wir eine Kleinmaschine, welche uns zurück nach Lima bringt. Dort angekommen deponieren wir unser Gepäck und machen uns anschliessend auf, um kurz die Innenstadt von Perus Hauptstadt zu besuchen. Am späteren Nachmittag kehren wir zum Flughafen zurück und besteigen das Flugzeug nach Europa.

 

21. Tag | Ankunft in Europa


Programmänderungen unter Vorbehalt. 


Mahlzeiten: 

F: Frühstück

L: Mittagessen | Boxlunch

A: Abendessen

Wichtige Informationen

Flugbuchung

Die Langstreckenflüge sind nicht im Pauschalpreis enthalten. Wir vermitteln gerne ein passendes Flugangebot. So können wir die Reise und die Flughafentransfers optimal koordinieren und bei Terminänderungen unterstützen. Für die Flugbuchung verlangen wir eine Bearbeitungsgebühr von CHF 100.-. Wer die Flüge lieber selbst bucht, muss die Reisedaten vorgängig mit uns abstimmen.


Je nach Wetter und Verlauf der Expedition kann sich die Rückreise verschieben. Eine frühere Rückkehr ist ebenso möglich wie eine Verlängerung der Expedition, sofern die Bedingungen eine Besteigung zu einem späteren Zeitpunkt ermöglichen. Deshalb empfehlen wir ein umbuchbares Flugticket. Allfällige Umbuchungskosten tragen die Teilnehmenden.


Erforderliche Reisedokumente
  • Der Reisepass muss noch mindestens 6 Monate über den Rückreisetermin hinaus gültig sein.
  • Schweizer:innen und EU-Staatsbürger:innen benötigen für die Einreise und den Aufenthalt kein Visum.


Impfungen

Ein ausreichender Impfschutz liegt in der Verantwortung der Teilnehmenden. Es empfiehlt sich, den persönlichen Impfschutz frühzeitig zu überprüfen und bei Bedarf ärztlichen oder tropenmedizinischen Rat einzuholen. Weitere Informationen bietet HealthyTravel.


Äussere Einflüsse

Sollten wir auf Grund von äusseren Einflüssen wie z.B. Unwetter, schlechten Weg- oder Strassenbedingungen, Flugverzögerungen, Anordnung der Behörden oder Streiks gezwungen sein, den Reiseverlauf anzupassen, behalten wir uns dieses Recht vor.


Versicherungen

Für einen genügenden Versicherungsschutz sind alle Teilnehmenden selber verantwortlich. Wir empfehlen dringend eine Annullationskosten-, Auslandskranken- und Unfallversicherung. Es gilt darauf zu achten, dass auch allfällige Bergungs- und Rettungskosten eingeschlossen sind. Viele Versicherungen schliessen Reisen und Aktivitäten in grossen Höhen aus oder begrenzen ihre Leistungen. Eine frühzeitige Abklärung, ob die Versicherung für die geplante Reise die volle Deckung übernimmt, ist wichtig. 

Ebenso wichtig ist die Übernahme von epidemischen oder pandemischen Krankheiten sowie bei politischen Situationen vor Ort. Auf dieser Seite haben wir ausführliche Informationen rund um das Thema Versicherungen zusammengestellt.


Unterkunft

Für die sechs Nächte in Huaraz beziehen wir jeweils ein Zimmer im gemütlichen, familiären Hotel Suiza Peruana. Für die Abendessen reserviert der:die Bergführer:in jeweils einen Tisch in einem feinen Restaurant.

Die Zeit im Gelände verbringen wir in guten 2-Personen Zelten. Zum Essen und dem Zusammensein steht uns ein grosszügiges Gemeinschaftszelt zur Verfügung.


Lokale Agentur

Seit Jahren arbeiten wir mit einer der führendsten Agenturen Perus zusammen. Wir sind sehr bestrebt, mit lokalen Leuten zusammenzuarbeiten. So engagieren wir immer eine:n peruanische:n UIAGM-Bergführer:in um die Gruppe beim Aufstieg besser betreuen zu können und damit die Sicherheit zu erhöhen. Wir helfen so aktiv mit, den Bergführerberuf in Peru zu stärken.


Persönlicher Hochträger (Porter)

Vom Ishinca Basislager ins Hochlager Campo Alto Tocllaraju und zurück ins Ishinca Basislager (7. und 8. Tag) sowie ab dem Basislager Alpamayo Norte bis ins Basislager Alpamayo Sur (14.-17. Tag) trägt jeder Teilnehmende sein persönliches Material selbst. Es besteht die Möglichkeit, einen Porter zu engagieren. Ein Porter trägt 15 kg Gepäck, wobei sich auch mehrere Teilnehmende dieses Gewicht untereinander aufteilen können. Die Hilfe eines Porters erhöht die Gipfelchancen.


Klima

Die beste Zeit für Gipfelbesteigungen in der Cordillera Blanca ist unmittelbar nach der Regenzeit. Im Zeitraum Mitte Mai bis Ende Juli, dem sogenannten peruanischen Winter, sind Niederschläge selten und das Wetter meist stabil. Die Temperaturen liegen allerdings je nach Höhenlage entsprechend tief. Temperaturunterschiede von 50 Grad während eines Tages sind durchaus möglich.


Landkarten und Literatur

Hermann Kiendler: Die Anden - Vom Chimborazo zum Marmolejo - alle 6000er auf einen Blick. Panico Alpinverlag. Das sehr informative Buch „Traumberge Amerikas“ liefert viele, gute Detailinformationen zu unseren Zielen. Es ist bei der Buchhandlung Piz Buch & Berg erhältlich. Eine detaillierte Karte der Cordillera Blanca ist im DAV-Shop erhältlich.


Annullationsbedingungen

Es gelten die offiziellen Annullationsbedinungen gemäss AGB's.


Keine Gipfelgarantie

Wir planen all unsere Reisen mit grosser Sorgfalt und bestmöglichen Akklimatisationen um sicher ans Ziel zu kommen. Wir geben jedoch keine Gipfelgarantie - die Sicherheit und Gesundheit aller Teilnehmer steht immer an oberster Stelle.


Durchführung

Der aktuelle Status ist auf der Webseite ersichtlich. Wir informieren dich frühzeitig über die definitive Durchführung. Bitte wende dich für Fragen direkt an unser Büro in Root-Luzern, +41313812333 oder [email protected]


Haftungsauschluss

Mit der Buchung akzeptieren die Teilnehmenden das dem Bergsport innewohnende Restrisiko, das auch bei sorgfältiger Führungsarbeit bestehen bleibt. Voraussetzung für die Teilnahme sind die erforderliche körperliche und psychische Verfassung sowie eine den Anforderungen entsprechende Ausrüstung. Den Weisungen der Reiseleitung ist Folge zu leisten. Die Teilnehmenden tragen im Rahmen ihrer Kenntnisse und Fähigkeiten Eigenverantwortung.

KP swiss expeditions haftet im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen. Eine Haftung für Schäden aufgrund höherer Gewalt, unvorhersehbarer Naturereignisse, Eigenverschuldens, des Fehlverhaltens Dritter oder der Missachtung von Weisungen ist ausgeschlossen.

Anzahl Tage

21 Tage

Preis

CHF 7’350.-
Richtpreis

Anforderungen

Bist du für diese Tour gerüstet? Überprüfe die Anforderungen hier.
Technik:

Kondition:

Ernsthaftigkeit:

Region

Peru | Peruanische Anden | Cordillera Blanca | Huaraz

Treffpunkt ÖV Fahrplan

Flughafen Zürich

Teilnehmer

  • 1 staatlich geprüfte:r KP swiss expeditions Bergführer:in pro Gruppe
  • Lokale:r UIAGM Bergführer:in auf allen Besteigungen
  • 1 Hochträger pro 4 Teilnehmende
  • 6-10 Gäste

Leistungen inbegriffen

  • Organisation der gesamten Expedition
  • Staatlich geprüfte:r Bergführer:in als Expeditionsleader
  • Lokale:r UIAGM Bergführer:in auf allen Besteigungen
  • 1 Hochträger pro 4 Teilnehmende inkl. Versicherung, Verpflegung, Honorar und guter Ausrüstung
  • Informationstreffen
  • Flug Huaraz - Lima (Rückreise)
  • Sämtliche Transfers; Bus- und Jeepfahrten vor Ort gemäss Programm
  • Gipfelgebühren bzw. Nationalparkgebühren
  • 6 Nächte im Hotel in Huaraz (Basis Doppelzimmer)
  • 12 Nächte im Zelt
  • Vollpension während des Trekkings und den Besteigungen
  • Getränke Tee, Kaffee, Sirup während den Zustiegen und den Besteigungen
  • Halbpension in Huaraz
  • 1 Zelt pro 2 Teilnehmende
  • Gutes Gruppenzelt
  • WC-Zelt
  • Hochgebirgskocher und Kochgeschirr
  • 1 Koch und 1 Küchenhilfe am Berg
  • Fixseile, Bergseile, Firnschwerter, Eisschrauben
  • Tragtiere während den Zustiegen in die Basislager
  • Notfall-Apotheke mit Pulsoxymeter
  • Satellitentelefon, exklusiv Taxen

Leistungen nicht inbegriffen

  • Flug nach/ab Lima (Gerne übernehmen wir die Flugbuchung für dich. In diesem Falle verrechnen wir dir eine Buchungspauschale von CHF 100.-)
  • Versicherungen
  • Persönliche Hochträger in die Hochlager
  • Individuelle Getränke
  • Persönliche Medikamente
  • Individuelle Trinkgelder
  • Falls bei einer Doppelzimmerbuchung kein:e Zimmerpartner:in gefunden wird, übernimmt K&P die Hälfte des anfallenden Einzelzimmerzuschlags (siehe Zusatzkosten)
  • Mehrkosten, die bei Änderungen des vorgesehenen Reiseablaufes entstehen

Vorgesehener Bergführer

KP swiss expeditions
KP swiss expeditions
Bergführer

Preis

CHF 7’350.-
Richtpreis

28.05.28 - 17.06.28 | So - Sa
 
Freie Plätze

Anforderungen Link Anforderungen Beschreibung

Technik Technik

Höchste technische Anforderungen in Fels-, Eis- oder Mixed-Gelände, oft unter extremen Bedingungen und in grosser Höhe. Exzellente alpine Erfahrung sowie maximale Selbstständigkeit sind Voraussetzung.

Kondition Kondition

Längere Tagesetappen an mehreren Tagen. Sehr gute Ausdauer, Belastbarkeit und eine gute Erholung zwischen den Etappen sind erforderlich.

Ernsthaftigkeit Ernsthaftigkeit

Abgelegene Regionen mit schwieriger Logistik und eingeschränkten Rettungsmöglichkeiten. Objektive Gefahren und komplexe Entscheidungen prägen die Tour.

Detailprogramm

Vorgesehener Tourenablauf

1.–2. Tag | Anreise nach Huaraz 3040m

Linienflug nach Lima. Meist erreichen wir die peruanische Hauptstadt in den Morgenstunden wo uns bereits ein:e peruanische:r Bergführer:in erwartet. Nun heisst es erst einmal all unser Gepäck auf den bereits wartenden Bus zu verladen, um anschliessend gemeinsam die Fahrt nach Huaraz anzutreten. Mit unserem Privatbus geht es zu Beginn auf der Panamericana entlang der Küste. In Paramonga verlassen wir die legendenumworbene Strasse. Die zu Beginn wüstenartige Landschaft wird zunehmend gebirgiger und die Strasse kurvenreicher. Nach rund 6 Stunden erreichen wir den 4050m hohen Concocha-Pass. Weiter geht die Fahrt durchs wunderbare Tal des Rio Santa und zwei Stunden später erreichen wir die Bergsteigermetropole Huaraz, wo wir unser Hotel beziehen.

Hotel | Mahlzeiten: F/-/A

 

3. Tag | Huaraz

Der heutige Tag dient der Ruhe. Nach einer langen Nacht und einem feinen Frühstück lassen wir uns zu den aus der Vor-Inkazeit stammenden und auf 3450 m liegenden Wilcahuin-Ruinen fahren. Von hier aus wandern wir dann, von atemberaubender Landschaft umgeben, zu den Hotsprings von Monterrey hinunter. Nach einem Bad geht es zurück nach Huaraz, wo wir die letzten Vorbereitungen für die anstehenden Tage treffen.

Gehzeit 3 Std | Aufstieg 240m | Abstieg 550m | Hotel | Mahlzeiten: F/-/A

 

4. Tag | Akklimatisationswanderung zur Laguna Churup 4450m

Eine gute Akklimatisation ist ein wichtiger der Schlüssel für anstehende Gipfelerfolge. Diesem Grundsatz wollen wir das nötige Gewicht geben und so unternehmen wir heute eine weitere schöne Akklimatisationswanderung. Eine kurze, aber doch recht holprige Fahrt vorbei an Bergweiden, Gebirgsbächen und ursprünglichen Bergdörfern bringt uns nach Pitec, dem Ausgangspunkt der sehr schönen Wanderung, hinauf zur Laguna Churup. Am Ufer der sehr pittoresken Lagune bewundern wir die beeindruckende Westwand des zum Greifen nahen 5495m hohen Nevado Churup. Nach der Rückkehr nach Huaraz treffen wir die letzten Vorbereitungen für die anstehenden Tage und lassen den Tag bei einem feinen Abendessen ausklingen.

Gehzeit 4-5 Std | Aufstieg 910m | Abstieg 910m | Hotel | Mahlzeiten: F/-/A

 

5. Tag | Huaraz - Ishinca Basislager 4350m

Heute geht es richtig los! Nach dem Frühstück fahren wir nach Huillac Paspha. Hier werden die bereits wartenden Tragetiere mit all unserem Material und dem notwendigen Proviant beladen. Anschliessend beginnen wir mit unserem Aufstieg zum Ishinca Basislager. Gleich zu Beginn überqueren wir den kleinen Fluss Río Paltay und folgen einem zunehmend schmaleren Weg durch die Schatten der Quenualwälder, bis wir beim Holzgatter “Portada“ ankommen – dem Eingang ins Ishinca-Tal, eines der schönsten Täler der Region. Ab hier befinden wir uns wieder im Nationalpark Huascarán. Die Vegetation wird nun spärlicher, der Weg flacher und verläuft entlang des Flussbettes. Bald schon öffnet sich eine beeindruckende Kulisse mit den beiden bekannten 5000ern Nevado Urus und unseren beiden Gipfelzielen dem Nevado Ishinca und Nevado Tocllaraju. Am Ende des Tales erreichen wir das Basislager, wo wir ein erstes Mal im Zelt übernachten werden.

Gehzeit 4 Std | Aufstieg 710m | Zelt | Mahlzeiten: F/L/A

 

6. Tag | Nevado Ishinca 5530m

Noch in der Dunkelheit brechen wir auf. Der Weg führt uns zunächst über Moränen und Blockgelände, bis wir den Gletscher erreichen. Dort legen wir die Steigeisen an und setzen den Aufstieg über den gleichmässig geneigten, technisch wenig schwierigen Firnhang fort. Während des Aufstiegs eröffnet sich ein eindrucksvolles Panorama mit den umliegenden Gipfeln Tocllaraju, Ranrapalca und Palcaraju. Nach der wohlverdienten Gipfelrast erfolgt der Abstieg zurück ins Basislager über dieselbe Route.

Gehzeit 8-9 Std | Aufstieg 1120m | Abstieg 1120m | Zelt | Mahlzeiten: F/L/A

 

7. Tag | Aufstieg ins Hochlager Campo Alto Tocllaraju (5020 m)

Nach einem stärkenden Frühstück machen wir uns auf, um ins 700m höher gelegene Hochlager zu gelangen. Der Weg hinauf ist steil. Zum Schluss geht es über Schuttfelder zum Lagerplatz. Mithilfe unserer Träger stellen wir das Lager auf. Dabei surren bereits die Kocher, um das Abendessen zuzubereiten. Anschliessend erholen wir uns, steht doch morgen eines unserer ersten Ziele auf dem Programm.

Gehzeit 4.5-5.5 Std | Aufstieg 670m | Zelt | Mahlzeiten: F/L/A

 

8. Tag | Nevado Tocllaraju 6034m

Sehr früh, im Licht unserer Stirnlampen, beginnen wir mit dem Aufstieg. Vom Hochlager aus steigen wir über den Gletscher und den eindrucksvollen Nordwestgrat an den Fuss der eigentlichen Gipfelwand. Diese überwinden wir gut gesichert am Fixseil. Der anspruchsvolle Aufstieg hinauf zum Gipfel wird mit einer grandiosen Aussicht über die unzähligen Gipfel der Cordillera Blanca belohnt. Nach der Pause steigen wir über dieselbe Route ab zum Hochlager, wo ein kleiner Lunch auf uns wartet. Anschliessend steigen wir gleich weiter ab ins Ishinca Basislager. Die heutigen Eindrücke sind unvergesslich und wir können zurecht stolz sein, zählt doch der Tocllaraju zu den schönsten Sechstausendern der Cordillera Blanca.

Gehzeit 8-10 Std | Aufstieg 1020m | Abstieg 1680m | Zelt | Mahlzeiten: F/L/A

 

9. Tag | Abstieg nach Huaraz

Heute können wir es gemütlich angehen steht doch nur der Abstieg zurück nach Huaraz auf dem Programm. Nach dem Frühstück brechen wir unsere Zelte ab und steigen, heute wieder nur mit leichtem Tagesrucksack, durch das wunderschöne Ishinca-Tal ab nach Huillac Paspha wo bereits die Fahrzeuge warten, die uns zurück nach Huaraz bringen. Nach einer wohlverdienten Dusche und einem feinen Abendessen legen wir uns müde, aber glücklich in ein weiches Bett.

Gehzeit 2-3 Std | Abstieg 710m | Hotel | Mahlzeiten: F/L/A

 

10. Tag | Huaraz - Lager Prado de Cuento/Märchenwiese 3990m

Beginn der “Mission Alpamayo“. Entlang der grandiosen Gebirgsszenerie des Rio Santa-Tals fahren wir zu den Ruinen von Hualcayan. Von hier aus geht es, begleitet von Packtieren, in vier Stunden steil hinauf zum ersten Lagerplatz. Dieser befindet sich wunderschön, wie auf einem Balkon gelegen, auf einer Anhöhe mit faszinierender Aussicht auf die Cordillera Negra.

Gehzeit 3 Std | Aufstieg 790m | Zelt | Mahlzeiten: F/L/A

 

11. Tag | Lager Prado de Cuento - Lager Entre los Passos 4520m

Nach einem stärkenden Frühstück brechen wir auf in Richtung Cullicochasee. An den Ufern dieses wunderschönen Gebirgssees machen wir einen Mittagsrast (die Mutigen unter uns können auch ein Bad nehmen…). Weiter geht es über blankgeschliffene Felsen hinauf zum gleichnamigen, 4850 m hohen Pass und anschliessend hinunter zum wunderbar gelegenen Camp.

Gehzeit 4-5 Std | Aufstieg 970m | Abstieg 330m | Zelt | Mahlzeiten: F/L/A

 

12. Tag | Lager Entre los Passos - Lager Quebrado de los Cedros 4020m

Wiederum steht eine Überquerung eines Passes an. Diesen erreichen wir nach einem kurzen, dafür ruppigen, Aufstieg. Anschliessend führt uns der Weg steil abwärts ins Quebrado de los Cedros. In diesem sehr abgelegenen Tal, wo übrigens immer noch zwei Familien-Clans ganzjährig leben, stellen wir in Sichtweite der Alpamayo-Nordwest-Wand unser Lager auf. Wir erfreuen uns am Anblick. Nur wer sich die Mühe nimmt und das Trekking macht, sieht den Alpamayo in seiner perfekten Form!

Gehzeit 4-5 Std | Aufstieg 270m | Abstieg 750m | Zelt | Mahlzeiten: F/L/A

 

13. Tag | Lager Quebrado de los Cedros - Basislager Alpamayo Norte 4540m

Die heutige Etappe ist eine eher kurze. Nachdem wir das Lager geräumt haben, trekken wir ans Ende des Quebrado de los Cedros. Hier verlassen wir den Pfad des klassischen Umrundungstrekkings und steigen eine steile Stirnmoräne hoch. Oben angekommen bleibt uns nur das Staunen; was für ein Anblick! Zu unseren Füssen liegt die smaragdgrüne Laguna Jancarurish und über ihr die majestätische Eispyramide des Alpamayo. Wir nehmen uns die Zeit und geniessen diesen Anblick. Kurze Zeit später flacht der Weg ab und wir erreichen das Basislager Alpamayo Norte. Nun heisst es umpacken, denn ab hier begleiten uns die Tragtiere nicht mehr weiter. Wir nehmen unsere Alpinausrüstung hervor und beladen die Mulas mit der nun nicht mehr benötigten Trekkingausrüstung. Kurze Zeit später verlassen uns die Arieros mit ihren Mulas, sie werden wir wieder auf der anderen Seite des Berges wiedersehen. Wir wiederum bereiten uns auf die kommenden vier Tage vor, so unter anderem mit einem Fixseiltraining. Ein frühes Abendessen rundet den Tag ab und wir gehen sicherlich früh zu Bett und sind gespannt, was die kommenden Tage bringen werden.

Gehzeit 3 Std | Aufstieg 530m | Zelt | Mahlzeiten: F/L/A

 

14. Tag | Basislager Alpamayo Norte - Moränencamp 5050m

Heute steht eine anstrengende Etappe auf dem Programm. Mit schweren Rucksäcken, wir tragen all unsere persönliche Ausrüstung selbst, steigen wir über einen steilen Moränenhang, später dann über Blockgelände auf. Um das eine oder andere Hilfsseil, das die beiden Bergführer:innen verlegen werden sind alle froh. Einmal oben angekommen bauen wir unsere Zelte auf und die beiden Bergführer:innen erkunden den Weg für den nächsten Tag. Die prächtige Aussicht auf den Alpamayo steigert die Vorfreude auf die kommenden Tage.

Gehzeit 4-5 Std | Aufstieg 550m | Zelt | Mahlzeiten: F/L/A

 

15. Tag | Moränencamp - Hochlager Alpamayo 5300m

Heute gilt es einen Weg durch das eisige Labyrinth des stark zerklüfteten Gletschers zu finden. Der Beginn führt aber über schuttbedeckte Platten, die mit grösster Vorsicht zu begehen sind. Ist einmal der Gletscher erreicht werden Seilschaften gebildet. Auch auf dem, anfangs meist blanken, Gletscher wird das eine oder andere Fixseil nötig sein. Der Weg führt meist am Fusse der Quitaraju Nordwand vorbei. Unterhalb dem markanten Col zwischen dem Quitaraju und dem Alpamayo richten wir unser Lager für die kommenden zwei Tage ein. Voller Vorfreude auf den morgigen Tag verziehen wir uns früh in die Zelte.

Gehzeit 4-5 Std | Aufstieg 300m | Zelt | Mahlzeiten: F/L/A

 

16. Tag | Alpamayo 5947m

Wir beginnen sehr früh mit unserem Gipfelaufstieg. Dabei sind wir froh über die am Vortag von den beiden Bergführern:innen verlegten Fixseile. Nachdem der Bergschrund überwunden ist, geht es zunächst für rund zwei Seillängen in rund 45° steilem Gelände weiter. Danach wird es zunehmend steiler (55° - 60°) und zum Schluss erwartet uns eine kurze Passage mit ca. 70 Grad und wir stehen auf dem schmalen Gipfelgrat. Je nach Bedingungen können die noch fehlenden 20 - 50 Distanzmeter bis zum Hauptgipfel begangen werden oder nicht. So oder so ist das Gefühl die eindrucksvolle Flanke bestiegen zu haben erhaben und die grandiose Rundsicht entschädigt für alle Mühen der Vortage. Der anschliessende Abstieg führt mittels Abseilens an den Fixseilen über dieselbe Route zurück ins Hochlager.

Gehzeit 6-7 Std | Aufstieg 650m | Abstieg 650m | Zelt | Mahlzeiten: F/L/A

 

17. Tag | Reservetag Alpamayo (oder Besteigung des Quitaraju 6040m) - Basislager Alpamayo Sur 4320m

Dieser Tag steht als Reservetag für den Alpamayo zur Verfügung steht doch die Besteigung des “schönsten Berg der Welt“ im Zentrum unserer Expedition. Wird dieser Tag für die Alpamayo-Besteigung nicht benötigt, kann alternativ noch der Quitaraju angegangen werden. So oder so steigen wir heute noch mit Sack und Pack ins Basislager Alpamayo Sur ab. Auch dieser Abstieg hat es in sich muss doch auch hier mindestens 2x abgeseilt werden. Zurück im Basislager werden wir bereits von unserer Trekking-Crew freudig erwartet und mit einem feinen Abendessen verwöhnt.

Gehzeit 5 Std | Aufstieg 150m | Abstieg 1130m | Zelt | Mahlzeiten: F/L/A

Mit Quitaraju Besteigung: Gehzeit 10 -11 Std | Aufstieg 950 m | Abstieg 1870m

 

18. Tag | Basislager Alpamayo Sur - Huaraz

Unser letzter Tag in der grandiosen Natur der Cordillera Blanca steht an. Durch das wunderschöne Quebrado Santa Cruz wandern wir beschwingt nach Cashapamba, wo unser Bus bereits wartet und uns zurück nach Huaraz bringt. Zurück im Hotel geniessen wir den Luxus einer wohlverdienten Dusche und einem weichen Bett.

Gehzeit 6 Std | Abstieg 1450m | Hotel | Mahlzeiten: F/L/A

 

19. Tag | Huaraz (Reservetag)

Wird der Reservetag nicht benötigt, besteht die Möglichkeit, noch einmal Huaraz sowie die wunderbare Umgebung in der andinen Kultur zu geniessen. Am Abend gehen wir, zusammen mit unserem lokalen Bergführer in ein Restaurant und lassen die Expedition Revue passieren.

Hotel | Mahlzeiten: F/-/A

 

20. Tag | Flug nach Lima

Wir beschliessen unsere Expedition in der Cordillera Blanca mit dem vielleicht schönsten Inlandflug von Peru. Nach dem Frühstück besteigen wir eine Kleinmaschine, welche uns zurück nach Lima bringt. Dort angekommen deponieren wir unser Gepäck und machen uns anschliessend auf, um kurz die Innenstadt von Perus Hauptstadt zu besuchen. Am späteren Nachmittag kehren wir zum Flughafen zurück und besteigen das Flugzeug nach Europa.

 

21. Tag | Ankunft in Europa


Programmänderungen unter Vorbehalt. 


Mahlzeiten: 

F: Frühstück

L: Mittagessen | Boxlunch

A: Abendessen

Wichtige Informationen

Flugbuchung

Die Langstreckenflüge sind nicht im Pauschalpreis enthalten. Wir vermitteln gerne ein passendes Flugangebot. So können wir die Reise und die Flughafentransfers optimal koordinieren und bei Terminänderungen unterstützen. Für die Flugbuchung verlangen wir eine Bearbeitungsgebühr von CHF 100.-. Wer die Flüge lieber selbst bucht, muss die Reisedaten vorgängig mit uns abstimmen.


Je nach Wetter und Verlauf der Expedition kann sich die Rückreise verschieben. Eine frühere Rückkehr ist ebenso möglich wie eine Verlängerung der Expedition, sofern die Bedingungen eine Besteigung zu einem späteren Zeitpunkt ermöglichen. Deshalb empfehlen wir ein umbuchbares Flugticket. Allfällige Umbuchungskosten tragen die Teilnehmenden.


Erforderliche Reisedokumente
  • Der Reisepass muss noch mindestens 6 Monate über den Rückreisetermin hinaus gültig sein.
  • Schweizer:innen und EU-Staatsbürger:innen benötigen für die Einreise und den Aufenthalt kein Visum.


Impfungen

Ein ausreichender Impfschutz liegt in der Verantwortung der Teilnehmenden. Es empfiehlt sich, den persönlichen Impfschutz frühzeitig zu überprüfen und bei Bedarf ärztlichen oder tropenmedizinischen Rat einzuholen. Weitere Informationen bietet HealthyTravel.


Äussere Einflüsse

Sollten wir auf Grund von äusseren Einflüssen wie z.B. Unwetter, schlechten Weg- oder Strassenbedingungen, Flugverzögerungen, Anordnung der Behörden oder Streiks gezwungen sein, den Reiseverlauf anzupassen, behalten wir uns dieses Recht vor.


Versicherungen

Für einen genügenden Versicherungsschutz sind alle Teilnehmenden selber verantwortlich. Wir empfehlen dringend eine Annullationskosten-, Auslandskranken- und Unfallversicherung. Es gilt darauf zu achten, dass auch allfällige Bergungs- und Rettungskosten eingeschlossen sind. Viele Versicherungen schliessen Reisen und Aktivitäten in grossen Höhen aus oder begrenzen ihre Leistungen. Eine frühzeitige Abklärung, ob die Versicherung für die geplante Reise die volle Deckung übernimmt, ist wichtig. 

Ebenso wichtig ist die Übernahme von epidemischen oder pandemischen Krankheiten sowie bei politischen Situationen vor Ort. Auf dieser Seite haben wir ausführliche Informationen rund um das Thema Versicherungen zusammengestellt.


Unterkunft

Für die sechs Nächte in Huaraz beziehen wir jeweils ein Zimmer im gemütlichen, familiären Hotel Suiza Peruana. Für die Abendessen reserviert der:die Bergführer:in jeweils einen Tisch in einem feinen Restaurant.

Die Zeit im Gelände verbringen wir in guten 2-Personen Zelten. Zum Essen und dem Zusammensein steht uns ein grosszügiges Gemeinschaftszelt zur Verfügung.


Lokale Agentur

Seit Jahren arbeiten wir mit einer der führendsten Agenturen Perus zusammen. Wir sind sehr bestrebt, mit lokalen Leuten zusammenzuarbeiten. So engagieren wir immer eine:n peruanische:n UIAGM-Bergführer:in um die Gruppe beim Aufstieg besser betreuen zu können und damit die Sicherheit zu erhöhen. Wir helfen so aktiv mit, den Bergführerberuf in Peru zu stärken.


Persönlicher Hochträger (Porter)

Vom Ishinca Basislager ins Hochlager Campo Alto Tocllaraju und zurück ins Ishinca Basislager (7. und 8. Tag) sowie ab dem Basislager Alpamayo Norte bis ins Basislager Alpamayo Sur (14.-17. Tag) trägt jeder Teilnehmende sein persönliches Material selbst. Es besteht die Möglichkeit, einen Porter zu engagieren. Ein Porter trägt 15 kg Gepäck, wobei sich auch mehrere Teilnehmende dieses Gewicht untereinander aufteilen können. Die Hilfe eines Porters erhöht die Gipfelchancen.


Klima

Die beste Zeit für Gipfelbesteigungen in der Cordillera Blanca ist unmittelbar nach der Regenzeit. Im Zeitraum Mitte Mai bis Ende Juli, dem sogenannten peruanischen Winter, sind Niederschläge selten und das Wetter meist stabil. Die Temperaturen liegen allerdings je nach Höhenlage entsprechend tief. Temperaturunterschiede von 50 Grad während eines Tages sind durchaus möglich.


Landkarten und Literatur

Hermann Kiendler: Die Anden - Vom Chimborazo zum Marmolejo - alle 6000er auf einen Blick. Panico Alpinverlag. Das sehr informative Buch „Traumberge Amerikas“ liefert viele, gute Detailinformationen zu unseren Zielen. Es ist bei der Buchhandlung Piz Buch & Berg erhältlich. Eine detaillierte Karte der Cordillera Blanca ist im DAV-Shop erhältlich.


Annullationsbedingungen

Es gelten die offiziellen Annullationsbedinungen gemäss AGB's.


Keine Gipfelgarantie

Wir planen all unsere Reisen mit grosser Sorgfalt und bestmöglichen Akklimatisationen um sicher ans Ziel zu kommen. Wir geben jedoch keine Gipfelgarantie - die Sicherheit und Gesundheit aller Teilnehmer steht immer an oberster Stelle.


Durchführung

Der aktuelle Status ist auf der Webseite ersichtlich. Wir informieren dich frühzeitig über die definitive Durchführung. Bitte wende dich für Fragen direkt an unser Büro in Root-Luzern, +41313812333 oder [email protected]


Haftungsauschluss

Mit der Buchung akzeptieren die Teilnehmenden das dem Bergsport innewohnende Restrisiko, das auch bei sorgfältiger Führungsarbeit bestehen bleibt. Voraussetzung für die Teilnahme sind die erforderliche körperliche und psychische Verfassung sowie eine den Anforderungen entsprechende Ausrüstung. Den Weisungen der Reiseleitung ist Folge zu leisten. Die Teilnehmenden tragen im Rahmen ihrer Kenntnisse und Fähigkeiten Eigenverantwortung.

KP swiss expeditions haftet im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen. Eine Haftung für Schäden aufgrund höherer Gewalt, unvorhersehbarer Naturereignisse, Eigenverschuldens, des Fehlverhaltens Dritter oder der Missachtung von Weisungen ist ausgeschlossen.

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Hast du Fragen? Ich berate dich gerne.

Chantal Hirt
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