Diese Expedition kombiniert zwei herausragende Gipfel bei maximalen Erfolgschancen. Ein echtes Himalaya-Abenteuer. Zwischen den Giganten Mount Everest und Makalu, in direkter Nachbarschaft zur legendären Ama Dablam, wartet einer der schönsten und markantesten 7000er des Himalayas. Der Baruntse. Eine gewaltige Pyramide aus Fels, Eis und messerscharfen Graten, abgelegen, spektakulär und genau das Richtige für ambitionierte Alpinisten. Das Besondere an dieser Expedition: wir kombinieren die Besteigung des Mera Peak 6476m mit dem Baruntse.
1.–4. Tag Ankunft in Kathmandu und Helikopterflug nach Lukla mit Akklimatisation
5.–10. Tag Trekking durch das abgelegene Hinku-Tal
11.–12. Tag Aufstieg und Besteigung des Mera Peak
13.–14. Tag Weiter durch das Hunku-Tal bis ins Baruntse Basecamp auf 5450m.
15.–22. Tag Besteigung des Baruntse über den Hunku-Gletscher, das West Col und zwei Hochlager
23.–25. Tag Helikopterflug vom Basecamp nach Lukla, Rückflug nach Kathmandu und Reservetag
26.–27. Tag Rückflug nach Europa und Ankunft im Heimatland
Deine Pluspunkte
• Zwei Gipfel in einer Expedition
• Optimale Akklimatisation für deutlich bessere Gipfelchancen
• Kleine Gruppe mit 1 Climbing Sherpa pro 2 Teilnehmende
• Abwechslungsreicher Zustieg durch das abgelegene Hinku-Tal
• Helikopterflug vom Baruntse Basecamp zurück nach Lukla
• Kleingruppe von 6-10 Personen
Anforderungen 
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Sicheres Bewegen im steilen Eis-, Fels- oder Gletschergelände. Selbstständiger Umgang mit Seil- und Sicherungstechniken sowie effiziente Fortbewegung im alpinen Gelände erforderlich. |
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Lange Tagesleistungen und wiederholte Belastungsspitzen während mehreren aufeinander folgenden Tagen, oft in grosser Höhe. Ausgezeichnete Ausdauer ist Voraussetzung. |
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Erhöhte objektive Gefahren. Rückzug und Rettung können aufwendig sein. |
Reiseprogramm
1. Tag | Flug nach Kathmandu
Am ersten Reisetag treffen wir uns am Flughafen, wo unsere Reise offiziell startet. Nach dem Check-in und den letzten Vorbereitungen fliegen wir nach Kathmandu – dem Tor zu unserem Himalaya-Abenteuer. Während wir über Alpen und weite Landschaften Richtung Asien reisen, steigt die Vorfreude auf die kommenden Wochen voller Trekking, Gipfelmomente und kultureller Erlebnisse. An Bord tauschen wir uns aus, klären erste Details und stimmen uns mental auf die Reise ein.
2. Tag | Kathmandu 1350m
Nach der Ankunft in Kathmandu erwartet uns Komfort auf hohem Niveau: ein 5-Sterne-Hotel in bester Lage nahe Thamel. Nach einer kurzen Besprechung erkunden wir das faszinierende Zentrum Kathmandus mit seinen lebhaften Vierteln.
Hotel | Mahlzeiten: F/-/A
3. Tag | Kathmandu–Lukla 2860m
Nach einem reichhaltigen Frühstück fahren wir zum Flughafen und steigen in unseren Hubschrauber. Der knapp einstündige Flug bringt uns komfortabel und sicher nach Lukla, wo uns unsere Begleitmannschaft bereits erwartet. Im Gegensatz zu vielen Anbietern, die Lukla mit Kleinflugzeugen anfliegen, ermöglicht uns der Helikopter auch bei wechselhaften Wetterbedingungen einen deutlich zuverlässigeren und reibungsloseren Start. So reduzieren wir wetterbedingte Verzögerungen und erhöhen die Planungssicherheit erheblich. In Lukla angekommen, lassen wir es bewusst ruhig angehen: Bei einem ersten Spaziergang gewöhnen wir uns an die Höhe und beobachten das geschäftige Treiben dieses besonderen Ortes. Lukla gilt als Eingangstor zum Khumbu. Alle Waren, die per Luftfracht eintreffen, werden hier auf Träger oder Yaks umgeladen und von dort weiter ins Khumbu transportiert.
Lodge | Mahlzeiten: F/L/A
4. Tag | Akklimatisationstag in Lukla 2860m
Heute nutzen wir den Tag bewusst zur Erholung und Akklimatisation. Gemäss der goldenen Regel bleiben wir moderat in der Höhe und geniessen einen entspannten Aufenthalt in Lukla. Je nach Interesse besuchen wir die lokale Schule, ein buddhistisches Kloster oder – falls zugänglich – das Spital, was spannende Einblicke in den Alltag der Region ermöglicht. Zusätzlich bleibt Zeit für gemütliche Spaziergänge rund um Lukla. Für Genuss und Geselligkeit sorgt ein Besuch im legendären „Illy Coffee“ – ideal für entspannte Gespräche und echtes Lifestyle-Feeling.
Lodge | Mahlzeiten: F/L/A
5. Tag | Lukla–Chutanga Kharka 3400m
Zu Beginn unseres Trekkings starten wir mit einer bewusst moderaten Etappe in östlicher Richtung und steigen kontinuierlich nach Chutanga Kharka auf. Gerade in dieser frühen Phase ist Disziplin gefragt: Ein langsames, gleichmässiges Tempo ist entscheidend, damit sich der Körper an die Höhe anpassen kann. Deshalb gilt von Anfang an: ruhig gehen, Pausen einhalten und auf die Signale des Körpers achten.
Gehzeit ca. 5 Std | Aufstieg 950m | Abstieg 300m | Lodge | Mahlzeiten: F/L/A
6. Tag | Zatrwa La–Thuli Kharka 4200m
Wir überqueren den Zatrwa-La-Pass und erreichen damit erstmals Höhen über 4000 Meter. Oben eröffnet sich ein eindrückliches Panorama, das die Anstrengung belohnt. Anschliessend queren wir aussichtsreich auf die Ostseite des Passes und steigen gemächlich nach Thuli Kharka ab. Im warmen Licht der tief stehenden Sonne leuchten die umliegenden Gipfel besonders eindrucksvoll – ein stimmungsvoller Tagesabschluss und ein unvergesslicher Meilenstein.
Gehzeit ca. 6-7 Std | Aufstieg 1150m | Abstieg 400m | Lodge | Mahlzeiten: F/L/A
7. Tag | Abstieg nach Kothe 3570m
Der heutige Tag ist geprägt von einem ständigen Auf und Ab, auch wenn die Gesamttendenz nach unten zeigt. Schritt für Schritt nähern wir uns dem Fluss, an dessen Ufer unser Tagesziel Kothe liegt. Die Vegetation wird dichter, die Höhe macht sich weniger bemerkbar. Kothe ist zugleich ein wichtiger Punkt der Reise: Als Eingangstor zum Baruntse-Nationalpark betreten wir eine besonders ursprüngliche und geschützte Bergregion.
Gehzeit ca. 5-6 Std | Aufstieg 500m | Abstieg 1150m | Lodge | Mahlzeiten: F/L/A
8. Tag | Kothe–Tagnang 4270m
Von Kothe folgen wir dem Flusslauf bergauf. Kurz vor Tagnang bietet sich ein lohnender Zwischenstopp an: Ein altes Kloster lädt dazu ein, seine besondere Atmosphäre und die kunstvollen Details zu entdecken. So verbindet diese Etappe Natur und Kultur auf harmonische Weise.
Gehzeit ca. 5 Std | Aufstieg 700m | Lodge | Mahlzeiten: F/L/A
9. Tag | Tagnang–Khare 4870m
Wir erreichen die eindrückliche Gletscherwelt rund um den Mera Peak. Vorbei am Sabai-See und entlang des Dig-Gletschers führt der Weg durch eine abwechslungsreiche Moränenlandschaft. Unser Tagesziel ist Khare, wo wir die Lodge knapp unterhalb der 5000-Meter-Marke beziehen. Die Luft wird klarer, die Gipfel höher – der Übergang in die Hochgebirgsregion ist deutlich spürbar.
Gehzeit ca. 5-6 Std | Aufstieg 900m | Abstieg: 300m | Lodge | Mahlzeiten: F/L/A
10. Tag | Akklimatisations-, Rast- und Ausflugstag in Khare 4870m
Heute steht die wichtigste Aufgabe im Vordergrund: die Akklimatisierung. Wir gönnen dem Körper eine Pause, stärken uns in Ruhe und sammeln Energie für die kommenden Tage. Reichlich Essen und Trinken sind ausdrücklich erwünscht. Wer möchte, erkundet die Umgebung: Ein kurzer Ausflug bietet beeindruckende Ausblicke auf den Mera Peak. Den Tag lassen wir entspannt in der Lodge ausklingen.
Lodge | Mahlzeiten: F/L/A
11. Tag | Khare – Mera La – Highcamp Mera Peak 5450m
Von Khare steigen wir zunächst über steiles Geröll und eine grosse Moräne auf – Trittsicherheit und Konzentration sind gefragt. Je höher wir kommen, desto alpiner wird die Landschaft. Moränenfelder wechseln mit Schneefeldern, bevor wir den Gletscher erreichen, der uns weiter zum Mera La führt. Das Highcamp ist spektakulär gelegen, und die Aussicht wird zunehmend grandios – ein Vorgeschmack auf den Gipfeltag.
Gehzeit ca. 5 Std | Aufstieg 600m | Zelt | Mahlzeiten: F/L/A
12. Tag | Gipfeltag Mera Peak 6476m – Konge Dingma 4800m
Heute wartet einer der Höhepunkte der Reise: der Gipfeltag am Mera Peak. Noch vor Sonnenaufgang brechen wir auf. Die letzten Stunden bis zum Gipfel sind anspruchsvoll; je nach Verhältnissen wird für den steilen Schlusshang ein Fixseil eingerichtet. Auf 6476 m erwartet uns ein Panorama der Extraklasse: Everest, Lhotse, Makalu, Cho Oyu und viele weitere Giganten des Himalayas liegen wie auf dem Präsentierteller vor uns. Der Abstieg zurück zum Highcamp und über den Mera La verlangt nochmals volle Konzentration. Danach steigen wir weiter ins Hunku-Tal ab, bis wir Konge Dingma erreichen.
Gehzeit ca. 9-12 Std | Aufstieg 1050m | Abstieg 1650m | Zelt | Mahlzeiten: F/L/A
13. Tag | Kongme Dingma–Seto Pokhari 5150m
Flankiert vom mächtigen Chamlang steigen wir weiter durch das abgelegene Hunku-Tal auf. Die Höhendifferenz ist moderat, doch die Distanz verlangt Ausdauer. Schroffe Gipfel, stille Gletscherzungen und weite Moränenfelder vermitteln ein Gefühl grosser Abgeschiedenheit. Am Nachmittag erreichen wir die Hochfläche Hunku Drangka 5150m – eindrücklich eingebettet zwischen steilen Hängen und Gletscherzungen.
Gehzeit ca. 5 Std | Aufstieg 350m | Zelt | Mahlzeiten: F/L/A
14. Tag | Seto Pokhari–Baruntse Basecamp 5450m
Der Weg führt uns zunächst noch durch sanfte Wiesen, bevor das Gelände zunehmend rauer wird und wir uns über eindrückliche Moränenlandschaften dem Hochgebirge nähern. Mit jedem Schritt spüren wir deutlicher, dass wir uns nun endgültig im Reich der Eisriesen bewegen. Dann liegt es vor uns. Unser Basislager, spektakulär positioniert direkt an einem Gletschersee. Das Wasser schimmert in intensiven Blau- und Türkistönen, umrahmt von Eis, Fels und den mächtigen Flanken des Baruntse. Die Kulisse wirkt unwirklich und gleichzeitig genau richtig für das, was vor uns liegt. Hier richten wir uns für die kommenden Tage ein. Das Basecamp wird zu unserem Zuhause und Ausgangspunkt für die kommenden Herausforderungen. Die Spannung, von hier aus beginnt unser eigentlicher Weg Richtung Gipfel.
Gehzeit ca. 5 Std | Aufstieg 300m | Zelt | Mahlzeiten: F/L/A
15.–22. Tag | Gipfelanstieg zum Baruntse 7152m
Jetzt wird es ernst. Acht Tage gehören ganz uns und unserem grossen Ziel, dem Gipfel des Baruntse. Dank unserer starken Akklimatisation vom Mera Peak starten wir mit einem klaren Vorteil und gehen fokussiert in die entscheidende Phase der Expedition. Vom Basecamp steigen wir über markante Moränen auf den weitläufigen Hunku-Gletscher. Schritt für Schritt arbeiten wir uns höher, bis wir die steile Schlüsselpassage unterhalb des West-Col erreichen. Diese 200 Höhenmeter meistern wir mit Fixseilen. Oben angekommen erreichen wir das Lager I auf 6150m. Unser erstes echtes Hochlager. Weiter geht es durch eine spektakuläre Eislandschaft Richtung Lager II auf 6650m. Der Weg über den Lower Barun-Gletscher ist technisch gut machbar, aber landschaftlich absolut beeindruckend. Ein Hochgebirgserlebnis, das unter die Haut geht. Dann der Gipfeltag. Der Südgrat fordert uns. Anfangs breit, wird er zunehmend schmaler, steiler, spannender. Kurze Aufschwünge verlangen saubere Steigeisentechnik und volle Konzentration. Eispassagen und Firn wechseln sich ab, genau die richtige Mischung für ein echtes Expeditionsgefühl. Der finale Anstieg ist ein steiles Firnfeld, das uns direkt zum höchsten Punkt führt. Dann stehen wir oben auf dem 7152 Meter hohen Baruntse. Uns eröffnet sich ein Panorama, das alles übertrifft. Der Everest scheint zum Greifen nah, ebenso die elegante Ama Dablam. In der Ferne erkennen wir Cho Oyu und Shisha Pangma, dahinter thronen Annapurna und Dhaulagiri. Ein endloses Meer aus Gipfeln und wir mittendrin. Dank durchdachter Routenführung und fix installierter Sicherungen bewegen wir uns jederzeit kontrolliert und sicher. Die Lager werden für maximale Flexibilität und Sicherheit an die Bedingungen angepasst. So steigen die Erfolgschancen erheblich. Baruntse ist mehr als ein Berg. Es ist unser grosses Abenteuer.
Zelt | Mahlzeiten: F/L/A
23. Tag | Rückflug in die Zivilisation nach Lukla
Nach unserer erfolgreichen Besteigung des Baruntse und einer ausgelassenen Summit-Feier im Basecamp heisst es heute Abschied nehmen. Wir verabschieden uns von unserem Sherpa-Team, das uns mit unglaublichem Einsatz begleitet hat. Ein emotionaler Moment inmitten dieser gewaltigen Bergwelt. Dann wartet bereits das nächste Highlight. Der spektakuläre Helikopterflug nach Lukla. Noch einmal geniessen wir aus der Luft die dramatische Kulisse des Himalayas, Gletscher, Grate und Gipfel ziehen unter uns vorbei und lassen die vergangenen Tage Revue passieren. Somit ersparen wir uns den langen und uns bekannten Weg zu Fuss zurück nach Lukla.
Lodge | Mahlzeiten: F/L/A
24. Tag | Flug nach Kathmandu
Früh am Morgen stehen wir in Lukla bereit. Ein letzter Blick auf die umliegenden Gipfel, dann hebt unser Flugzeug ab. Unter uns ziehen tiefe Täler, grüne Hügel und die letzten schneebedeckten Riesen des Himalayas vorbei. Mit jeder Minute lassen wir die Einsamkeit der Berge hinter uns und tauchen langsam wieder in die lebendige Welt ein. Schon beim Anflug auf Kathmandu spüren wir den Kontrast, geschäftiges Treiben, Farben, Geräusche. Eine kurze Fahrt ins Hotel, Check-in und entspannen mit einer warmen Dusche und einem weichen Bett. Ein Genuss, der sich nach den intensiven Tagen am Berg mehr als verdient anfühlt. Am Abend tauschen wir Geschichten aus und geniessen einfach den Komfort.
Hotel | Mahlzeiten: F/-/A
25. Tag | Reservetag und Kathmandu erleben
Dieser Tag gibt uns Flexibilität als wichtiger Reservetag für die Expedition und gleichzeitig als entspannter Abschluss in Kathmandu. Wer Lust hat, taucht noch einmal ins bunte Leben des legendären Viertels Thamel ein. Enge Gassen, kleine Shops, Cafés und die perfekte Gelegenheit, Souvenirs zu kaufen oder einfach die besondere Atmosphäre aufzunehmen. Alternativ erleben wir mit einem Besuch im hinduistischen Heiligtum Pashupatinath eine ganz andere, tief spirituelle Seite Nepals. Am Ufer des Bagmati-Flusses beobachten wir jahrhundertealte Rituale und spüren die kulturelle Tiefe dieses faszinierenden Landes.
Hotel | Mahlzeiten: F/-/A
26. Tag | Abschied von Nepal
Ein letztes gemeinsames Frühstück in Kathmandu, bevor es Zeit wird, Abschied zu nehmen. Die vergangenen Wochen wirken noch einmal nach. Je nach Abflugzeit bleibt noch etwas Zeit für einen letzten Kaffee, einen kurzen Spaziergang oder die letzten Einkäufe, bevor unser Transfer zum Flughafen erfolgt. Mit vielen Erinnerungen im Gepäck treten wir die Heimreise an – stolz auf das Erreichte und bereichert durch ein Abenteuer, das uns noch lange begleiten wird.
27. Tag | Ankunft in Europa
Heute landen wir zurück in Europa. Im Gepäck nicht nur Ausrüstung, sondern vor allem Erinnerungen an ein aussergewöhnliches Abenteuer. Während wir zuhause ankommen, wird langsam klar, was wir erlebt haben. Eine Expedition, die uns körperlich gefordert und mental bereichert hat und die noch lange nachwirken wird.
Programmänderungen unter Vorbehalt.
Mahlzeiten:
F: Frühstück
L: Mittagessen | Boxlunch
A: Abendessen
Wichtige Informationen
Flugbuchung
Die Langstreckenflüge sind nicht im Pauschalpreis enthalten. Wir vermitteln gerne ein passendes Flugangebot. So können wir die Reise und die Flughafentransfers optimal koordinieren und bei Terminänderungen unterstützen. Für die Flugbuchung verlangen wir eine Bearbeitungsgebühr von CHF 100.-. Wer die Flüge lieber selbst bucht, muss die Reisedaten vorgängig mit uns abstimmen.
Je nach Wetter und Verlauf der Expedition kann sich die Rückreise verschieben. Eine frühere Rückkehr ist ebenso möglich wie eine Verlängerung der Expedition, sofern die Bedingungen eine Besteigung zu einem späteren Zeitpunkt ermöglichen. Deshalb empfehlen wir ein umbuchbares Flugticket. Allfällige Umbuchungskosten tragen die Teilnehmenden.
Erforderliche Reisedokumente
• Ein Reisepass, der mindestens 6 Monate über das Rückreisedatum hinaus gültig ist.
• Nepal-Visum
• Krankenversicherungsnachweis in Englisch
• Nachweis über genügend finanzielle Mittel für den gesamten Aufenthaltszeitraum
Impfungen
Ein ausreichender Impfschutz liegt in der Verantwortung der Teilnehmenden. Es empfiehlt sich, den persönlichen Impfschutz frühzeitig zu überprüfen und bei Bedarf ärztlichen oder tropenmedizinischen Rat einzuholen. Weitere Informationen bietet HealthyTravel.
Äussere Einflüsse
Sollten wir auf Grund von äusseren Einflüssen wie z.B. Unwetter, schlechten Weg- oder Strassenbedingungen, Flugverzögerungen, Anordnung der Behörden oder Streiks gezwungen sein, den Reiseverlauf anzupassen, behalten wir uns dieses Recht vor.
Versicherungen
Für einen genügenden Versicherungsschutz sind alle Teilnehmenden selber verantwortlich. Wir empfehlen dringend eine Annullationskosten-, Auslandskranken- und Unfallversicherung. Es gilt darauf zu achten, dass auch allfällige Bergungs- und Rettungskosten eingeschlossen sind. Viele Versicherungen schliessen Reisen und Aktivitäten in grossen Höhen aus oder begrenzen ihre Leistungen. Eine frühzeitige Abklärung, ob die Versicherung für die geplante Reise die volle Deckung übernimmt, ist wichtig.
Ebenso wichtig ist die Übernahme von epidemischen oder pandemischen Krankheiten sowie bei politischen Situationen vor Ort. Auf dieser Seite haben wir ausführliche Informationen rund um das Thema Versicherungen zusammengestellt.
Lokale Agentur
Unsere lokale Mannschaft besteht aus nepalesischen Sherpas. KP swiss expeditions hat sich mit viel Engagement über die Jahre ein hervorragendes Sherpa-Team aufgebaut. Einige unserer Sherpas standen schon 15-mal am Gipfel des Mt. Everest und auf vielen anderen 8000ern.
Lokale Mitarbeiter / Bergführer:in aus Europa
Da wir im selben Zeitraum mehrere Angebote rund um den Mera Peak durchführen, werden wir innerhalb des Teams Synergien nutzen. Je nach Konstellation und Durchführbarkeit der verschiedenen Programme kann es vorkommen, dass das Trekking von Khare zurück nach Lukla und Kathmandu von einem lokalen, erfahrenen Trekkingguide organisiert und begleitet wird.
Inlandflüge
Die Flüge ab/bis Lukla können wegen der begrenzten Flugraum-Kapazität oder sonstigen Faktoren, wie z.B. schlechten Witterungsbedingungen verschoben werden oder gar ausfallen. Geduld und kameradschaftliches Verhalten sind dann oberstes Gebot. Das Verspätungsrisiko dieser Flüge liegt ausserhalb unseres Einflussbereichs und muss in Kauf genommen werden. Dank unserer guten Kontakte vor Ort haben wir bei Schlechtwetter immer eine Lösung gefunden. Aus diesem Grund ist ein Hubschrauberflug für den Start der Reise einkalkuliert. Mit diesem fliegt unsere Gruppe exklusiv und kann bei schlechteren Bedingungen starten, als wenn wir den regulären Flieger nehmen.
Trinkgelder
Grosse Unterstützung liefern unsere lokalen Mitarbeiter. (Climbing Sherpa und Träger). Wie auch in Europa ist die Höhe des Trinkgeldes leistungsabhängig und kann daher nicht abschliessend kalkuliert werden. Nachfolgende die minimal zu zahlenden Beträge:
Climbing Sherpa USD 400.-
Köche, Kitchenboy USD 400.-
Träger USD 150.-
Klima
Im Himalaya treffen zwei spezielle Klimatypen aufeinander: Die Südabdachung ist geprägt von einem subtropischen Monsunklima mit einem Niederschlagsmaximum im Sommer, die Nordabdachung gegen das tibetische Hochland von einem ariden Kontinentalklima mit warmen Sommern und bitterkalten Wintern. Für Expeditionen im Himalaya stehen grundsätzlich zwei Zeitfenster zur Verfügung, eines im Frühling (Vor-Monsun), das zweite im Herbst (Nach-Monsun). Beide haben ihre Vor- und Nachteile, die je nach konkretem Ziel überwiegen können. Jedoch ist auch das Wetter in Nepal - wie auch bei uns in den Alpen - teils unberechenbar und kann durchaus einmal einen Gipfelanstieg verhindern.
Unterkunft
In Kathmandu übernachten wir im stilvollen Yak & Yeti. Das Hotel zeichnet sich durch seine Nähe zum Thamel, dem pulsierenden Ausgehviertel der Stadt, sowie durch seine grosse, gepflegte und ruhige Gartenanlage aus. Während des Trekkings übernachten wir in (teils) einfacheren Lodges (meist Doppelzimmer). In den Basislagern stehen uns Doppelzelte zur Verfügung.
Annullationsbedingungen
Es gelten die offiziellen Annullationsbedinungen gemäss AGB's.
Keine Gipfelgarantie
Wir planen all unsere Reisen mit grosser Sorgfalt und bestmöglichen Akklimatisationen um sicher ans Ziel zu kommen. Wir geben jedoch keine Gipfelgarantie - die Sicherheit und Gesundheit aller Teilnehmer steht immer an oberster Stelle.
Durchführung
Der aktuelle Status ist auf der Webseite ersichtlich. Wir informieren dich frühzeitig über die definitive Durchführung. Bitte wende dich für Fragen direkt an unser Büro in Root-Luzern, +41313812333 oder [email protected]
Haftungsauschluss
Mit der Buchung akzeptieren die Teilnehmenden das dem Bergsport innewohnende Restrisiko, das auch bei sorgfältiger Führungsarbeit bestehen bleibt. Voraussetzung für die Teilnahme sind die erforderliche körperliche und psychische Verfassung sowie eine den Anforderungen entsprechende Ausrüstung. Den Weisungen der Reiseleitung ist Folge zu leisten. Die Teilnehmenden tragen im Rahmen ihrer Kenntnisse und Fähigkeiten Eigenverantwortung.
KP swiss expeditions haftet im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen. Eine Haftung für Schäden aufgrund höherer Gewalt, unvorhersehbarer Naturereignisse, Eigenverschuldens, des Fehlverhaltens Dritter oder der Missachtung von Weisungen ist ausgeschlossen.
Anzahl Tage
27 Tage
Preis
CHF 13’400.-
Richtpreis
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Anforderungen
Bist du für diese Tour gerüstet? Überprüfe die Anforderungen hier.Region
Nepal | Himalaya | Khumbu-Region
Treffpunkt
Teilnehmer
- 1 staatlich geprüfte:r KP swiss expeditions Bergführer:in pro Gruppe
- 1 Climbing Sherpa pro Gast
- 6-10 Gäste
Leistungen inbegriffen
- Organisation der gesamten Expedition
- Staatlich geprüfte:r europäische:r Bergführer:in als Expeditionsleader
- 1 Climbing Sherpa pro zwei Teilnehmende
- Obligatorischer Begleitoffizier
- Gepäcktransport während dem Trekking (25kg pro Person)
- 1 Träger pro Teilnehmende
- Helikopterflug Kathmandu - Lukla (inkl. 35 kg persönliches Gepäck)
- Flieger Lukla - Kathmandu oder Ramechap (inkl. 35 kg persönliches Gepäck)
- Sämtliche Transfers; Bus- und Jeepfahrten
- Trekking- und Nationalparkgebühren
- Gipfelgebühren
- Vollpension ab/bis Lukla
- Halbpension in Kathmandu
- Tee und Kaffee ab/bis Lukla bei gemeinsamen Mahlzeiten
- Tourentee ab/bis Lukla
- 3 Nächte im 5*Hotel im Einzelzimmer in Kathmandu
- 10 Lodgenächte im Doppelzimmer
- 12 Zeltnächte
- 1 Zelt pro 2 Teilnehmende
- Fixseile, Bergseile, Firnschwerter, Eisschrauben
- Funkgeräte
- Satellitentelefon, exklusiv Gesprächsgebühren
- Medizinischer Sauerstoff für den Notfall
- Grosse Apotheke mit Pulsoxymeter auf der gesamten Reise
Leistungen nicht inbegriffen
- Flüge nach/ab Kathmandu (Gerne übernehmen wir die Flugbuchung für dich. In diesem Falle verrechnen wir dir eine Buchungspauschale von CHF 100.-)
- Versicherungen
- Visagebühren für Nepal 30 Tage ca. USD 50.- Stand 2026
- Individuelle Getränke
- Persönliche Medikamente
- Individuelle Trinkgelder (USD 400 pro Climbing Sherpa; USD 400 Küchenteam; USD 120 pro Träger) ca. USD 900 pro Person
- Persönlicher Climbing Sherpa: CHF 2850.-
- Zusätzliche, nicht im Detailprogramm vermerkte, Hotel- und Lodge Übernachtungen
- Mehrkosten, die bei Änderungen des vorgesehenen Reiseablaufes entstehen
- Umbuchungskosten bei Flugänderungen
Vorgesehener Bergführer
Bergführer
Preis
CHF 13’400.-
Richtpreis
Anforderungen 
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Sicheres Bewegen im steilen Eis-, Fels- oder Gletschergelände. Selbstständiger Umgang mit Seil- und Sicherungstechniken sowie effiziente Fortbewegung im alpinen Gelände erforderlich. |
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Lange Tagesleistungen und wiederholte Belastungsspitzen während mehreren aufeinander folgenden Tagen, oft in grosser Höhe. Ausgezeichnete Ausdauer ist Voraussetzung. |
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Erhöhte objektive Gefahren. Rückzug und Rettung können aufwendig sein. |
Reiseprogramm
1. Tag | Flug nach Kathmandu
Am ersten Reisetag treffen wir uns am Flughafen, wo unsere Reise offiziell startet. Nach dem Check-in und den letzten Vorbereitungen fliegen wir nach Kathmandu – dem Tor zu unserem Himalaya-Abenteuer. Während wir über Alpen und weite Landschaften Richtung Asien reisen, steigt die Vorfreude auf die kommenden Wochen voller Trekking, Gipfelmomente und kultureller Erlebnisse. An Bord tauschen wir uns aus, klären erste Details und stimmen uns mental auf die Reise ein.
2. Tag | Kathmandu 1350m
Nach der Ankunft in Kathmandu erwartet uns Komfort auf hohem Niveau: ein 5-Sterne-Hotel in bester Lage nahe Thamel. Nach einer kurzen Besprechung erkunden wir das faszinierende Zentrum Kathmandus mit seinen lebhaften Vierteln.
Hotel | Mahlzeiten: F/-/A
3. Tag | Kathmandu–Lukla 2860m
Nach einem reichhaltigen Frühstück fahren wir zum Flughafen und steigen in unseren Hubschrauber. Der knapp einstündige Flug bringt uns komfortabel und sicher nach Lukla, wo uns unsere Begleitmannschaft bereits erwartet. Im Gegensatz zu vielen Anbietern, die Lukla mit Kleinflugzeugen anfliegen, ermöglicht uns der Helikopter auch bei wechselhaften Wetterbedingungen einen deutlich zuverlässigeren und reibungsloseren Start. So reduzieren wir wetterbedingte Verzögerungen und erhöhen die Planungssicherheit erheblich. In Lukla angekommen, lassen wir es bewusst ruhig angehen: Bei einem ersten Spaziergang gewöhnen wir uns an die Höhe und beobachten das geschäftige Treiben dieses besonderen Ortes. Lukla gilt als Eingangstor zum Khumbu. Alle Waren, die per Luftfracht eintreffen, werden hier auf Träger oder Yaks umgeladen und von dort weiter ins Khumbu transportiert.
Lodge | Mahlzeiten: F/L/A
4. Tag | Akklimatisationstag in Lukla 2860m
Heute nutzen wir den Tag bewusst zur Erholung und Akklimatisation. Gemäss der goldenen Regel bleiben wir moderat in der Höhe und geniessen einen entspannten Aufenthalt in Lukla. Je nach Interesse besuchen wir die lokale Schule, ein buddhistisches Kloster oder – falls zugänglich – das Spital, was spannende Einblicke in den Alltag der Region ermöglicht. Zusätzlich bleibt Zeit für gemütliche Spaziergänge rund um Lukla. Für Genuss und Geselligkeit sorgt ein Besuch im legendären „Illy Coffee“ – ideal für entspannte Gespräche und echtes Lifestyle-Feeling.
Lodge | Mahlzeiten: F/L/A
5. Tag | Lukla–Chutanga Kharka 3400m
Zu Beginn unseres Trekkings starten wir mit einer bewusst moderaten Etappe in östlicher Richtung und steigen kontinuierlich nach Chutanga Kharka auf. Gerade in dieser frühen Phase ist Disziplin gefragt: Ein langsames, gleichmässiges Tempo ist entscheidend, damit sich der Körper an die Höhe anpassen kann. Deshalb gilt von Anfang an: ruhig gehen, Pausen einhalten und auf die Signale des Körpers achten.
Gehzeit ca. 5 Std | Aufstieg 950m | Abstieg 300m | Lodge | Mahlzeiten: F/L/A
6. Tag | Zatrwa La–Thuli Kharka 4200m
Wir überqueren den Zatrwa-La-Pass und erreichen damit erstmals Höhen über 4000 Meter. Oben eröffnet sich ein eindrückliches Panorama, das die Anstrengung belohnt. Anschliessend queren wir aussichtsreich auf die Ostseite des Passes und steigen gemächlich nach Thuli Kharka ab. Im warmen Licht der tief stehenden Sonne leuchten die umliegenden Gipfel besonders eindrucksvoll – ein stimmungsvoller Tagesabschluss und ein unvergesslicher Meilenstein.
Gehzeit ca. 6-7 Std | Aufstieg 1150m | Abstieg 400m | Lodge | Mahlzeiten: F/L/A
7. Tag | Abstieg nach Kothe 3570m
Der heutige Tag ist geprägt von einem ständigen Auf und Ab, auch wenn die Gesamttendenz nach unten zeigt. Schritt für Schritt nähern wir uns dem Fluss, an dessen Ufer unser Tagesziel Kothe liegt. Die Vegetation wird dichter, die Höhe macht sich weniger bemerkbar. Kothe ist zugleich ein wichtiger Punkt der Reise: Als Eingangstor zum Baruntse-Nationalpark betreten wir eine besonders ursprüngliche und geschützte Bergregion.
Gehzeit ca. 5-6 Std | Aufstieg 500m | Abstieg 1150m | Lodge | Mahlzeiten: F/L/A
8. Tag | Kothe–Tagnang 4270m
Von Kothe folgen wir dem Flusslauf bergauf. Kurz vor Tagnang bietet sich ein lohnender Zwischenstopp an: Ein altes Kloster lädt dazu ein, seine besondere Atmosphäre und die kunstvollen Details zu entdecken. So verbindet diese Etappe Natur und Kultur auf harmonische Weise.
Gehzeit ca. 5 Std | Aufstieg 700m | Lodge | Mahlzeiten: F/L/A
9. Tag | Tagnang–Khare 4870m
Wir erreichen die eindrückliche Gletscherwelt rund um den Mera Peak. Vorbei am Sabai-See und entlang des Dig-Gletschers führt der Weg durch eine abwechslungsreiche Moränenlandschaft. Unser Tagesziel ist Khare, wo wir die Lodge knapp unterhalb der 5000-Meter-Marke beziehen. Die Luft wird klarer, die Gipfel höher – der Übergang in die Hochgebirgsregion ist deutlich spürbar.
Gehzeit ca. 5-6 Std | Aufstieg 900m | Abstieg: 300m | Lodge | Mahlzeiten: F/L/A
10. Tag | Akklimatisations-, Rast- und Ausflugstag in Khare 4870m
Heute steht die wichtigste Aufgabe im Vordergrund: die Akklimatisierung. Wir gönnen dem Körper eine Pause, stärken uns in Ruhe und sammeln Energie für die kommenden Tage. Reichlich Essen und Trinken sind ausdrücklich erwünscht. Wer möchte, erkundet die Umgebung: Ein kurzer Ausflug bietet beeindruckende Ausblicke auf den Mera Peak. Den Tag lassen wir entspannt in der Lodge ausklingen.
Lodge | Mahlzeiten: F/L/A
11. Tag | Khare – Mera La – Highcamp Mera Peak 5450m
Von Khare steigen wir zunächst über steiles Geröll und eine grosse Moräne auf – Trittsicherheit und Konzentration sind gefragt. Je höher wir kommen, desto alpiner wird die Landschaft. Moränenfelder wechseln mit Schneefeldern, bevor wir den Gletscher erreichen, der uns weiter zum Mera La führt. Das Highcamp ist spektakulär gelegen, und die Aussicht wird zunehmend grandios – ein Vorgeschmack auf den Gipfeltag.
Gehzeit ca. 5 Std | Aufstieg 600m | Zelt | Mahlzeiten: F/L/A
12. Tag | Gipfeltag Mera Peak 6476m – Konge Dingma 4800m
Heute wartet einer der Höhepunkte der Reise: der Gipfeltag am Mera Peak. Noch vor Sonnenaufgang brechen wir auf. Die letzten Stunden bis zum Gipfel sind anspruchsvoll; je nach Verhältnissen wird für den steilen Schlusshang ein Fixseil eingerichtet. Auf 6476 m erwartet uns ein Panorama der Extraklasse: Everest, Lhotse, Makalu, Cho Oyu und viele weitere Giganten des Himalayas liegen wie auf dem Präsentierteller vor uns. Der Abstieg zurück zum Highcamp und über den Mera La verlangt nochmals volle Konzentration. Danach steigen wir weiter ins Hunku-Tal ab, bis wir Konge Dingma erreichen.
Gehzeit ca. 9-12 Std | Aufstieg 1050m | Abstieg 1650m | Zelt | Mahlzeiten: F/L/A
13. Tag | Kongme Dingma–Seto Pokhari 5150m
Flankiert vom mächtigen Chamlang steigen wir weiter durch das abgelegene Hunku-Tal auf. Die Höhendifferenz ist moderat, doch die Distanz verlangt Ausdauer. Schroffe Gipfel, stille Gletscherzungen und weite Moränenfelder vermitteln ein Gefühl grosser Abgeschiedenheit. Am Nachmittag erreichen wir die Hochfläche Hunku Drangka 5150m – eindrücklich eingebettet zwischen steilen Hängen und Gletscherzungen.
Gehzeit ca. 5 Std | Aufstieg 350m | Zelt | Mahlzeiten: F/L/A
14. Tag | Seto Pokhari–Baruntse Basecamp 5450m
Der Weg führt uns zunächst noch durch sanfte Wiesen, bevor das Gelände zunehmend rauer wird und wir uns über eindrückliche Moränenlandschaften dem Hochgebirge nähern. Mit jedem Schritt spüren wir deutlicher, dass wir uns nun endgültig im Reich der Eisriesen bewegen. Dann liegt es vor uns. Unser Basislager, spektakulär positioniert direkt an einem Gletschersee. Das Wasser schimmert in intensiven Blau- und Türkistönen, umrahmt von Eis, Fels und den mächtigen Flanken des Baruntse. Die Kulisse wirkt unwirklich und gleichzeitig genau richtig für das, was vor uns liegt. Hier richten wir uns für die kommenden Tage ein. Das Basecamp wird zu unserem Zuhause und Ausgangspunkt für die kommenden Herausforderungen. Die Spannung, von hier aus beginnt unser eigentlicher Weg Richtung Gipfel.
Gehzeit ca. 5 Std | Aufstieg 300m | Zelt | Mahlzeiten: F/L/A
15.–22. Tag | Gipfelanstieg zum Baruntse 7152m
Jetzt wird es ernst. Acht Tage gehören ganz uns und unserem grossen Ziel, dem Gipfel des Baruntse. Dank unserer starken Akklimatisation vom Mera Peak starten wir mit einem klaren Vorteil und gehen fokussiert in die entscheidende Phase der Expedition. Vom Basecamp steigen wir über markante Moränen auf den weitläufigen Hunku-Gletscher. Schritt für Schritt arbeiten wir uns höher, bis wir die steile Schlüsselpassage unterhalb des West-Col erreichen. Diese 200 Höhenmeter meistern wir mit Fixseilen. Oben angekommen erreichen wir das Lager I auf 6150m. Unser erstes echtes Hochlager. Weiter geht es durch eine spektakuläre Eislandschaft Richtung Lager II auf 6650m. Der Weg über den Lower Barun-Gletscher ist technisch gut machbar, aber landschaftlich absolut beeindruckend. Ein Hochgebirgserlebnis, das unter die Haut geht. Dann der Gipfeltag. Der Südgrat fordert uns. Anfangs breit, wird er zunehmend schmaler, steiler, spannender. Kurze Aufschwünge verlangen saubere Steigeisentechnik und volle Konzentration. Eispassagen und Firn wechseln sich ab, genau die richtige Mischung für ein echtes Expeditionsgefühl. Der finale Anstieg ist ein steiles Firnfeld, das uns direkt zum höchsten Punkt führt. Dann stehen wir oben auf dem 7152 Meter hohen Baruntse. Uns eröffnet sich ein Panorama, das alles übertrifft. Der Everest scheint zum Greifen nah, ebenso die elegante Ama Dablam. In der Ferne erkennen wir Cho Oyu und Shisha Pangma, dahinter thronen Annapurna und Dhaulagiri. Ein endloses Meer aus Gipfeln und wir mittendrin. Dank durchdachter Routenführung und fix installierter Sicherungen bewegen wir uns jederzeit kontrolliert und sicher. Die Lager werden für maximale Flexibilität und Sicherheit an die Bedingungen angepasst. So steigen die Erfolgschancen erheblich. Baruntse ist mehr als ein Berg. Es ist unser grosses Abenteuer.
Zelt | Mahlzeiten: F/L/A
23. Tag | Rückflug in die Zivilisation nach Lukla
Nach unserer erfolgreichen Besteigung des Baruntse und einer ausgelassenen Summit-Feier im Basecamp heisst es heute Abschied nehmen. Wir verabschieden uns von unserem Sherpa-Team, das uns mit unglaublichem Einsatz begleitet hat. Ein emotionaler Moment inmitten dieser gewaltigen Bergwelt. Dann wartet bereits das nächste Highlight. Der spektakuläre Helikopterflug nach Lukla. Noch einmal geniessen wir aus der Luft die dramatische Kulisse des Himalayas, Gletscher, Grate und Gipfel ziehen unter uns vorbei und lassen die vergangenen Tage Revue passieren. Somit ersparen wir uns den langen und uns bekannten Weg zu Fuss zurück nach Lukla.
Lodge | Mahlzeiten: F/L/A
24. Tag | Flug nach Kathmandu
Früh am Morgen stehen wir in Lukla bereit. Ein letzter Blick auf die umliegenden Gipfel, dann hebt unser Flugzeug ab. Unter uns ziehen tiefe Täler, grüne Hügel und die letzten schneebedeckten Riesen des Himalayas vorbei. Mit jeder Minute lassen wir die Einsamkeit der Berge hinter uns und tauchen langsam wieder in die lebendige Welt ein. Schon beim Anflug auf Kathmandu spüren wir den Kontrast, geschäftiges Treiben, Farben, Geräusche. Eine kurze Fahrt ins Hotel, Check-in und entspannen mit einer warmen Dusche und einem weichen Bett. Ein Genuss, der sich nach den intensiven Tagen am Berg mehr als verdient anfühlt. Am Abend tauschen wir Geschichten aus und geniessen einfach den Komfort.
Hotel | Mahlzeiten: F/-/A
25. Tag | Reservetag und Kathmandu erleben
Dieser Tag gibt uns Flexibilität als wichtiger Reservetag für die Expedition und gleichzeitig als entspannter Abschluss in Kathmandu. Wer Lust hat, taucht noch einmal ins bunte Leben des legendären Viertels Thamel ein. Enge Gassen, kleine Shops, Cafés und die perfekte Gelegenheit, Souvenirs zu kaufen oder einfach die besondere Atmosphäre aufzunehmen. Alternativ erleben wir mit einem Besuch im hinduistischen Heiligtum Pashupatinath eine ganz andere, tief spirituelle Seite Nepals. Am Ufer des Bagmati-Flusses beobachten wir jahrhundertealte Rituale und spüren die kulturelle Tiefe dieses faszinierenden Landes.
Hotel | Mahlzeiten: F/-/A
26. Tag | Abschied von Nepal
Ein letztes gemeinsames Frühstück in Kathmandu, bevor es Zeit wird, Abschied zu nehmen. Die vergangenen Wochen wirken noch einmal nach. Je nach Abflugzeit bleibt noch etwas Zeit für einen letzten Kaffee, einen kurzen Spaziergang oder die letzten Einkäufe, bevor unser Transfer zum Flughafen erfolgt. Mit vielen Erinnerungen im Gepäck treten wir die Heimreise an – stolz auf das Erreichte und bereichert durch ein Abenteuer, das uns noch lange begleiten wird.
27. Tag | Ankunft in Europa
Heute landen wir zurück in Europa. Im Gepäck nicht nur Ausrüstung, sondern vor allem Erinnerungen an ein aussergewöhnliches Abenteuer. Während wir zuhause ankommen, wird langsam klar, was wir erlebt haben. Eine Expedition, die uns körperlich gefordert und mental bereichert hat und die noch lange nachwirken wird.
Programmänderungen unter Vorbehalt.
Mahlzeiten:
F: Frühstück
L: Mittagessen | Boxlunch
A: Abendessen
Wichtige Informationen
Flugbuchung
Die Langstreckenflüge sind nicht im Pauschalpreis enthalten. Wir vermitteln gerne ein passendes Flugangebot. So können wir die Reise und die Flughafentransfers optimal koordinieren und bei Terminänderungen unterstützen. Für die Flugbuchung verlangen wir eine Bearbeitungsgebühr von CHF 100.-. Wer die Flüge lieber selbst bucht, muss die Reisedaten vorgängig mit uns abstimmen.
Je nach Wetter und Verlauf der Expedition kann sich die Rückreise verschieben. Eine frühere Rückkehr ist ebenso möglich wie eine Verlängerung der Expedition, sofern die Bedingungen eine Besteigung zu einem späteren Zeitpunkt ermöglichen. Deshalb empfehlen wir ein umbuchbares Flugticket. Allfällige Umbuchungskosten tragen die Teilnehmenden.
Erforderliche Reisedokumente
• Ein Reisepass, der mindestens 6 Monate über das Rückreisedatum hinaus gültig ist.
• Nepal-Visum
• Krankenversicherungsnachweis in Englisch
• Nachweis über genügend finanzielle Mittel für den gesamten Aufenthaltszeitraum
Impfungen
Ein ausreichender Impfschutz liegt in der Verantwortung der Teilnehmenden. Es empfiehlt sich, den persönlichen Impfschutz frühzeitig zu überprüfen und bei Bedarf ärztlichen oder tropenmedizinischen Rat einzuholen. Weitere Informationen bietet HealthyTravel.
Äussere Einflüsse
Sollten wir auf Grund von äusseren Einflüssen wie z.B. Unwetter, schlechten Weg- oder Strassenbedingungen, Flugverzögerungen, Anordnung der Behörden oder Streiks gezwungen sein, den Reiseverlauf anzupassen, behalten wir uns dieses Recht vor.
Versicherungen
Für einen genügenden Versicherungsschutz sind alle Teilnehmenden selber verantwortlich. Wir empfehlen dringend eine Annullationskosten-, Auslandskranken- und Unfallversicherung. Es gilt darauf zu achten, dass auch allfällige Bergungs- und Rettungskosten eingeschlossen sind. Viele Versicherungen schliessen Reisen und Aktivitäten in grossen Höhen aus oder begrenzen ihre Leistungen. Eine frühzeitige Abklärung, ob die Versicherung für die geplante Reise die volle Deckung übernimmt, ist wichtig.
Ebenso wichtig ist die Übernahme von epidemischen oder pandemischen Krankheiten sowie bei politischen Situationen vor Ort. Auf dieser Seite haben wir ausführliche Informationen rund um das Thema Versicherungen zusammengestellt.
Lokale Agentur
Unsere lokale Mannschaft besteht aus nepalesischen Sherpas. KP swiss expeditions hat sich mit viel Engagement über die Jahre ein hervorragendes Sherpa-Team aufgebaut. Einige unserer Sherpas standen schon 15-mal am Gipfel des Mt. Everest und auf vielen anderen 8000ern.
Lokale Mitarbeiter / Bergführer:in aus Europa
Da wir im selben Zeitraum mehrere Angebote rund um den Mera Peak durchführen, werden wir innerhalb des Teams Synergien nutzen. Je nach Konstellation und Durchführbarkeit der verschiedenen Programme kann es vorkommen, dass das Trekking von Khare zurück nach Lukla und Kathmandu von einem lokalen, erfahrenen Trekkingguide organisiert und begleitet wird.
Inlandflüge
Die Flüge ab/bis Lukla können wegen der begrenzten Flugraum-Kapazität oder sonstigen Faktoren, wie z.B. schlechten Witterungsbedingungen verschoben werden oder gar ausfallen. Geduld und kameradschaftliches Verhalten sind dann oberstes Gebot. Das Verspätungsrisiko dieser Flüge liegt ausserhalb unseres Einflussbereichs und muss in Kauf genommen werden. Dank unserer guten Kontakte vor Ort haben wir bei Schlechtwetter immer eine Lösung gefunden. Aus diesem Grund ist ein Hubschrauberflug für den Start der Reise einkalkuliert. Mit diesem fliegt unsere Gruppe exklusiv und kann bei schlechteren Bedingungen starten, als wenn wir den regulären Flieger nehmen.
Trinkgelder
Grosse Unterstützung liefern unsere lokalen Mitarbeiter. (Climbing Sherpa und Träger). Wie auch in Europa ist die Höhe des Trinkgeldes leistungsabhängig und kann daher nicht abschliessend kalkuliert werden. Nachfolgende die minimal zu zahlenden Beträge:
Climbing Sherpa USD 400.-
Köche, Kitchenboy USD 400.-
Träger USD 150.-
Klima
Im Himalaya treffen zwei spezielle Klimatypen aufeinander: Die Südabdachung ist geprägt von einem subtropischen Monsunklima mit einem Niederschlagsmaximum im Sommer, die Nordabdachung gegen das tibetische Hochland von einem ariden Kontinentalklima mit warmen Sommern und bitterkalten Wintern. Für Expeditionen im Himalaya stehen grundsätzlich zwei Zeitfenster zur Verfügung, eines im Frühling (Vor-Monsun), das zweite im Herbst (Nach-Monsun). Beide haben ihre Vor- und Nachteile, die je nach konkretem Ziel überwiegen können. Jedoch ist auch das Wetter in Nepal - wie auch bei uns in den Alpen - teils unberechenbar und kann durchaus einmal einen Gipfelanstieg verhindern.
Unterkunft
In Kathmandu übernachten wir im stilvollen Yak & Yeti. Das Hotel zeichnet sich durch seine Nähe zum Thamel, dem pulsierenden Ausgehviertel der Stadt, sowie durch seine grosse, gepflegte und ruhige Gartenanlage aus. Während des Trekkings übernachten wir in (teils) einfacheren Lodges (meist Doppelzimmer). In den Basislagern stehen uns Doppelzelte zur Verfügung.
Annullationsbedingungen
Es gelten die offiziellen Annullationsbedinungen gemäss AGB's.
Keine Gipfelgarantie
Wir planen all unsere Reisen mit grosser Sorgfalt und bestmöglichen Akklimatisationen um sicher ans Ziel zu kommen. Wir geben jedoch keine Gipfelgarantie - die Sicherheit und Gesundheit aller Teilnehmer steht immer an oberster Stelle.
Durchführung
Der aktuelle Status ist auf der Webseite ersichtlich. Wir informieren dich frühzeitig über die definitive Durchführung. Bitte wende dich für Fragen direkt an unser Büro in Root-Luzern, +41313812333 oder [email protected]
Haftungsauschluss
Mit der Buchung akzeptieren die Teilnehmenden das dem Bergsport innewohnende Restrisiko, das auch bei sorgfältiger Führungsarbeit bestehen bleibt. Voraussetzung für die Teilnahme sind die erforderliche körperliche und psychische Verfassung sowie eine den Anforderungen entsprechende Ausrüstung. Den Weisungen der Reiseleitung ist Folge zu leisten. Die Teilnehmenden tragen im Rahmen ihrer Kenntnisse und Fähigkeiten Eigenverantwortung.
KP swiss expeditions haftet im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen. Eine Haftung für Schäden aufgrund höherer Gewalt, unvorhersehbarer Naturereignisse, Eigenverschuldens, des Fehlverhaltens Dritter oder der Missachtung von Weisungen ist ausgeschlossen.
Hast du Fragen? Ich berate dich gerne.
+41 31 381 23 33
[email protected]
Montag - Freitag, 09:00 – 12:00 Uhr und 13:30 – 17:00 Uhr
Lass dich inspirieren!
Ein echtes Himalaya-Abenteuer. Zwischen den Giganten Mount Everest und Makalu, in direkter Nachbarschaft zur legendären Ama Dablam, wartet einer der schönsten und markantesten 7000er des Himalayas. Der Baruntse. Eine gewaltige Pyramide aus Fels, Eis und messerscharfen Graten, abgelegen, spektakulär und genau das Richtige für ambitionierte Alpinisten. Das Besondere an dieser Expedition: wir kombinieren die Besteigung des Mera Peak 6476m mit dem Baruntse. Dadurch erreichen wir das Basecamp perfekt akklimatisiert und erhöhen unsere Gipfelchancen deutlich, bei gleichzeitig verkürzter Expeditionsdauer. Ein smarteres und effizienteres Expeditionskonzept.
Nach dem Start in Kathmandu fliegen wir komfortabel per Helikopter nach Lukla und starten unser Trekking durch das abgelegene Hunku-Tal. Über einsame Lodges, spektakuläre Moränenlandschaften und den Mera La erreichen wir den ersten Höhepunkt der Reise, den Gipfel des Mera Peak mit einem gewaltigen Panorama auf Everest, Lhotse, Makalu und Cho Oyu. Doch das ist erst das Warm-up. Am türkisfarbenen Gletschersee des Baruntse Basecamps beginnt das eigentliche Abenteuer. Über den Hunku-Gletscher, das West Col und zwei Hochlager steigen wir Schritt für Schritt Richtung Gipfel. Fixseile an den Schlüsselstellen, eine flexible Lagerstrategie und erfahrene Sherpas sorgen für maximale Sicherheit und starke Erfolgschancen.
Der Gipfeltag am Baruntse liefert alles, was eine echte Expedition ausmacht. Ausgesetzte Grate, steile Firnflanken und am Ende ein Gipfelpanorama, das sprachlos macht. Everest, Ama Dablam, Cho Oyu, Shisha Pangma, Annapurna und Dhaulagiri scheinen zum Greifen nah. Nach dem Gipfelerfolg bringt uns ein spektakulärer Helikopterflug zurück nach Lukla, bevor wir nach Kathmandu zurückkehren und die Expedition entspannt ausklingen lassen.
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