Der Cho Oyu 8202m erhebt sich im Zentralhimalaya unweit des Mount Everest. Seine weniger steile Nordwestflanke ermöglicht eine vergleichsweise direkte Besteigungsroute und macht die «Göttin des Türkis» zu einem faszinierenden Ziel für erfahrene Höhenbergsteiger:innen.
1.-5. Tag Anreise nach Kathmandu, letzte Vorbereitungen, Expeditionsbriefing und Besichtigung von Kathmandu.
6. Tag Flug über den Himalaya nach Lhasa 3600m.
7.-9. Tag Besichtigung und Akklimatisation in Lhasa. Weiterfahrt über Shigatse 3977m nach Tingri 4348m.
10.-12. Tag Fahrt zum Cho Oyu Basislager 4900m, Akklimatisation und Aufstieg ins ABC 5650m.
13.-34. Tag Akklimatisation, Aufbau der drei Hochlager und Besteigung des Cho Oyu 8202m über die Nordwestflanke.
35.-38. Tag Abstieg ins Basislager und Fahrt nach Tingri. Rückreise nach Kathmandu und Reservetag.
39.-40. Tag Rückflug nach Europa.
Deine Pluspunkte
- Über ein Dutzend erfolgreich durchgeführte Cho Oyu-Expeditionen durch KP swiss expeditions
- Persönlicher Climbing Sherpa - jede Teilnehmer:in wir von einem Sherpa unterstützt
- Optimal abgestimmte Akklimatisation mit Anreise über Kathmandu und Lhasa sowie kulturellen Höhepunkten
Anforderungen 
|
|
Ich betreibe regelmässig Ausdauersport wie Wandern, Joggen, sportliches Radfahren. Ich bewältige bis zu 8 Stunden Gehzeit und 1400 Höhenmeter Aufstieg pro Tag. Bei einem Tempo von ca. 350 Hm pro Stunde fühle ich mich wohl. |
|
|
Ich habe eine ausgezeichnete Kondition und investiere viel Zeit, um diese zu halten. Sehr lange Touren mit bis zu 12 Stunden Gehzeit und bis zu 2000 Höhenmeter Aufstieg pro Tag bereiten mir Freude. |
Reiseprogramm
Vorgesehener Tourenablauf
1. - 2. Tag | Anreise nach Kathmandu
Flug nach Kathmandu, der Hauptstadt Nepals. Nach unserer Ankunft erwartet uns unser lokaler Staff bereits am Flughafen und gemeinsam fahren wir zum Hotel, das sich in unmittelbarer Nähe des Thamel, dem touristischen Zentrum der Stadt, befindet. Die verbleibende Zeit bis zum ersten gemeinsamen Abendessen geniessen wir in der ruhigen und gepflegten Gartenanlage des Hotels.
3. - 5. Tag | Letzte Vorbereitungen und Besichtigung von Kathmandu
Um die Einreiseerlaubnis für Tibet zu bekommen, werden drei Tage benötigt. Am dritten Tag reichen wir alle notwendigen Papiere bei der chinesischen Botschaft ein. Zudem steht auch das Expeditionsbriefing an. Wir nutzen die Chance, um Kathmandu zu besichtigen, ist sie doch eine lebendige, faszinierende Stadt mit vielen Facetten. Von den vielseitigen, farbenfrohen Gemüsemärkten über die imposanten religiösen Wahrzeichen wie das hinduistische Pashupatinath und der buddhistische Stupa von Bodnath bis hin zu den bunten Souvenirshops im Thamel – all diese Orte laden dazu ein, in ihre einmalige Atmosphäre einzutauchen. Für die Abendessen reserviert unser:e Bergführer:in jeweils ein gutes Restaurant.
6. Tag | Flug Kathmandu - Lhasa 3600m
Nach dem Frühstück machen wir uns auf zum Flughafen und ein spektakulärer Flug über den Himalaya bringt uns nach Lhasa. Der Flughafen Lhasas befindet sich in Gonggar, rund 45 km von der Stadt entfernt. Nach dem Transfer zu unserem Hotel, beziehen wir unsere Zimmer und lassen für den Rest des Tages unsere Seele baumeln. Gerade zu Beginn einer Expedition ist es wichtig, seinem Körper Zeit für die Höhenanpassung zu geben.
7. Tag | Lhasa
Lhasa ist das religiöse, politische und wirtschaftliche Zentrum Tibets. Die Stadt liegt in einem Hochgebirgstal am nördlichen Ufer des Kyi-Chu-Flusses. Die Geschichte Lhasas, auf Tibetisch «Götterort», geht bis ins 7. Jahrhundert zurück. Damals wurden der Jokhang-Tempel, noch heute das religiöse Zentrum der Altstadt, sowie der Potala-Palast gegründet. Im 15. Jahrhundert baute die buddhistische Gelug-Schule drei Klöster in der Umgebung von Lhasa. Im 17. Jahrhundert wurde der Potala-Palast unter Ngawang Lobsang Gyatso, dem fünften Dalai Lama, auf dem «Roten Hügel» neu erbaut und auch der Jokhang-Tempel wurde vergrössert. Wir nehmen uns einen ganzen Tag Zeit, um diese bedeutenden Sehenswürdigkeiten zu besuchen.
8. Tag | Lhasa - Shigatse 3977m
Eine abwechslungsreiche Fahrt führt uns durch eine teilweise unwirklich erscheinende Landschaft. Wir nehmen uns immer wieder Zeit für kleine Zwischenstopps, um diese fotografisch zu erfassen. In Shigatse, das wir in der Regel um die Mittagsstunden erreichen, beziehen wir zuerst unser Hotel. Anschliessend besichtigen wir zu Fuss die verschiedenen Sehenswürdigkeiten der Stadt, allen voran den Thashilumpo-Tempel. Es ist der Sitz des Panschen Lama, einer der wichtigsten Autoritäten im tibetischen Buddhismus. Sofern möglich, besuchen wir auch die 1363 erbaute Samzhuzê-Festung, die seit ihrem Wiederaufbau ein Museum über die antike Kultur der Stadt beheimatet.
9. Tag | Shigatse - Tingri 4348m
Unsere Fahrt durch die tibetische Hochebene geht weiter, heute über knapp 300 km nach Tingri, einem kleinen Städtchen am Friendship Highway (so heisst die Autobahn, die Lhasa mit Nepal verbindet). Tingri, mit der schönen Sicht zum Cho Oyu, ist das Tor zum Qomolangma (tibetischer Name des Mt. Everest) Nationalpark. Auch unser Ziel, der 8202m hohe Cho Oyu, befindet sich im Qomolangma-Nationalpark.
10. Tag | Tingri - Cho Oyu Basislager 4900m
An unserem letzten «Fahrtag» gelangen wir zum Cho Oyu Basislager, teils auch chinesisches Basislager genannt. Es liegt auf rund 4900m am Ende des Gyabrag-Gletschers. Heute übernachten wir erstmals in Zelten.
11. Tag | Cho Oyu Basislager, Akklimatisationstag
Wir legen hier im Cho Oyu Basislager bewusst einen Akklimatisationstag ein. Um uns an die Höhe zu gewöhnen, unternehmen wir eine kurze Wanderung auf einen Hügel in der Nähe des Camps. Der Blick auf unser Ziel, den 8202m hohen Cho Oyu, ist überwältigend.
12. Tag | Cho Oyu Basislager - ABC/Vorgeschobenes Basislager [CV9.1]5650m
Anfangs noch kurz mit Jeeps, später dann zu Fuss, wandern wir heute für rund sechs Stunden. Es geht vorbei an Moränen, dann erreichen wir das ABC, das vorgeschobene Basislager. Unser Material wird zeitgleich mit Yaks transportiert.
13. - 34. Tag | Besteigung des Cho Oyu 8202m
Ganze 21 Tage stehen uns für die Besteigung des Cho Oyu zur Verfügung, was nach unserer langjährigen Erfahrung ausreichend ist. Unsere Route folgt im Wesentlichen der Tichy-Route, also jener der Erstbesteiger. Drei Hochlager müssen aufgebaut und von uns, unter Mithilfe von Sherpas, selbst versorgt werden. Die Lage und Anzahl der Lager werden an die Gegebenheiten vor Ort angepasst. Es folgt ein Beschrieb der geplanten Aufstiegsroute:
ABC 5650m – Lager I ca. 6300m:
Zunächst führt der Aufstieg über den Gyabrag-Gletscher. Anschliessend folgt eine unangenehme Geröllhalde, an deren Ende wir das Lager I aufbauen.
Lager I – Lager II 6950m:
Der Weg vom Lager I ins Lager II folgt einem Firngrat, der mit einigen Aufschwüngen und zum Schluss mit einem ca. 35° steilen Hang aufwartet. Nach dessen Überwindung gelangen wir auf eine kleine Gletscherplattform, wo wir Lager II aufbauen.
Lager II – Lager III 7350m:
Unter den Nordabstürzen queren wir aufsteigend eine grosse Firnflanke. Auf dem nun folgenden Plateau errichten wir Lager III.
Lager III – Gipfel 8202m:
Um die verbleibenden 850 hm zum Gipfel zu bewältigen, starten wir bereits mitten in der Nacht. Das «Gelbe Band» ist die Hürde, die es am Gipfeltag zu überwinden gilt. Über einen anschliessenden Firnhang und einige weitere kurze Felspassagen gelangen wir zum höchsten Punkt.
35. Tag | ABC/Vorgeschobenes Basislager - Cho Oyu Basislager - Tingri
Spätestens am 35. Tag steigen wir den uns bereits bekannten Weg ins Basislager, teils auch «Fahrerlager» genannt. Mit den dort wartenden Jeeps geht es zurück nach Tingri, wo wir für eine Nacht im uns bereits bekannten Hotel ein Zimmer beziehen.
36. - 37. Tag | Rückreise nach Kathmandu
Der Bergführer organisiert die Rückreise situativ. Entweder über Lhasa und mit dem Flugzeug nach Kathmandu oder mit dem Auto via Kirong La (Kirong-Pass) zum tibetisch-nepalesischen Grenzübergang und von dort mit dem Helikopter nach Kathmandu.
38. Tag | Kathmandu (Reservetag)
Sicherlich werden wir alle die Nacht im weichen Bett genossen haben. Ein letztes Mal erfreuen wir uns heute an der grosszügigen Gartenanlage des Hotels oder wir machen noch einen individuellen Abstecher ins Thamel. Am Abend verabschieden wir uns in einem feinen Restaurant von unserem lokalen Staff und geniessen unseren letzten gemeinsamen Abend.
39. - 40. Tag | Heimreise
Heute steht die definitive Rückreise an. Im Verlaufe des 39. Tages machen wir uns auf zum Flughafen und fliegen zurück nach Europa.
Programmänderungen unter Vorbehalt.
Mahlzeiten:
F: Frühstück
L: Mittagessen | Boxlunch
A: Abendessen
Wichtige Informationen
Flugbuchung
Die Langstreckenflüge sind nicht im Pauschalpreis enthalten. Wir vermitteln gerne ein passendes Flugangebot. So können wir die Reise und die Flughafentransfers optimal koordinieren und bei Terminänderungen unterstützen. Für die Flugbuchung verlangen wir eine Bearbeitungsgebühr von CHF 100.-. Wer die Flüge lieber selbst bucht, muss die Reisedaten vorgängig mit uns abstimmen.
Je nach Wetter und Verlauf der Expedition kann sich die Rückreise verschieben. Eine frühere Rückkehr ist ebenso möglich wie eine Verlängerung der Expedition, sofern die Bedingungen eine Besteigung zu einem späteren Zeitpunkt ermöglichen. Deshalb empfehlen wir ein umbuchbares Flugticket. Allfällige Umbuchungskosten tragen die Teilnehmenden.
Erforderliche Reisedokumente
Seit dem 30. November 2024 können Staatsbürger:innen aus der Schweiz, Deutschland, Österreich und Italien mit gültigem Reisepass für Aufenthalte von bis zu 30 Tagen ohne Visum nach China einreisen. Der Reisepass muss noch mindestens 6 Monate über den Rückreisetermin hinaus gültig sein. Die Einreisebestimmungen für China haben sich in den letzten Jahren aber mehrfach und teils auch rasch geändert. Sollte, wider Erwarten, ein Visum notwendig sein, informieren wir darüber. Allfällige Kosten sind im Pauschalpreis nicht inbegriffen.
Das Sondervisum (Permit) für Tibet wird von KP swiss expeditions
für alle Teilnehmer:innen vorab organisiert und ist im Reisepreis inbegriffen. Alle notwendigen Unterlagen erhältst du rechtzeitig vor Abreise. Der Reisepass muss noch mindestens 6 Monate über den Rückreisetermin hinaus gültig sein und wir benötigen von allen Teilnehmer:innen spätestens 60 Tage vor Expeditionsbeginn wichtige Unterlagen (medizinisches Zertifikat, Nachweis über eine Unfall- bzw. Bergungskostenversicherung, farbige Reisepasskopie).
Das Visum für Nepal kann bei der Einreise eingeholt werden und ist nicht im Preis inbegriffen.
Impfungen
Ein ausreichender Impfschutz liegt in der Verantwortung der Teilnehmenden. Es empfiehlt sich, den persönlichen Impfschutz frühzeitig zu überprüfen und bei Bedarf ärztlichen oder tropenmedizinischen Rat einzuholen. Weitere Informationen bietet HealthyTravel.
Äussere Einflüsse
Sollten wir auf Grund von äusseren Einflüssen wie z.B. Unwetter, schlechten Weg- oder Strassenbedingungen, Flugverzögerungen, Anordnung der Behörden oder Streiks gezwungen sein, den Reiseverlauf anzupassen, behalten wir uns dieses Recht vor.
Versicherungen
Für einen genügenden Versicherungsschutz sind alle Teilnehmenden selber verantwortlich. Wir empfehlen dringend eine Annullationskosten-, Auslandskranken- und Unfallversicherung. Es gilt darauf zu achten, dass auch allfällige Bergungs- und Rettungskosten eingeschlossen sind. Viele Versicherungen schliessen Reisen und Aktivitäten in grossen Höhen aus oder begrenzen ihre Leistungen. Eine frühzeitige Abklärung, ob die Versicherung für die geplante Reise die volle Deckung übernimmt, ist wichtig.
Ebenso wichtig ist die Übernahme von epidemischen oder pandemischen Krankheiten sowie bei politischen Situationen vor Ort. Auf dieser Seite haben wir ausführliche Informationen rund um das Thema Versicherungen zusammengestellt.
Allgemein
KP swiss expeditions hat bereits über ein Dutzend erfolgreiche Cho Oyu-Expeditionen durchgeführt. Die Erfahrung zeigt uns, dass ein mit 21 Tagen bemessenes Zeitfenster ab/bis Basislager in aller Regel reicht, um den Cho Oyu zu besteigen. Zur Besteigung eines Achttausenders gehört das mehrmalige Auf- und Absteigen zwischen dem Basislager und den verschiedenen Höhenlagern. Dieses Vorgehen fördert die Höhenadaption und trägt wesentlich zur Sicherheit bei. Wenn der erste Gipfelversuch misslingt, ist meistens genügend Zeit vorhanden, um einen zweiten Versuch zu starten.
Flaschensauerstoff
Im Pauschalpreis inbegriffen ist ein Sauerstoff-Paket, das 3 Flaschen Sauerstoff inkl. Maske und Regler beinhaltet. Mit der Verwendung von Flaschensauerstoff sinkt die Gefahr von Erfrierungen, Konzentrationsschwächen und Leistungseinbrüchen um ein Vielfaches. Zudem steigt die Wahrscheinlichkeit, den Gipfel in einem adäquaten Zeitrahmen zu besteigen. Wir empfehlen daher, die 8000er mit Flaschensauerstoff zu besteigen.
Klima
Das Wetter am Cho Oyu ist stark vom Festlandklima des tibetischen Hochplateaus beeinflusst. Generell stehen für Expeditionen im Himalaya grundsätzlich zwei Zeitfenster zur Verfügung, eines im Frühling (Vor-Monsun), das zweite im Herbst (Nach-Monsun). Beide haben ihre Vor- und Nachteile, die je nach konkretem Ziel überwiegen können. Grundsätzlich bringt der Vor-Monsun (Frühling) angenehmere, wärmere Temperaturen, aber auch mehr Feuchtigkeit. Regelmässige Niederschläge sind sehr wahrscheinlich. Im Herbst (Nach-Monsun) dagegen, sind die Temperaturen tendenziell tiefer aber oft von einem ausgeprägten Schönwetterfenster begleitet.
Unterkunft
In Kathmandu übernachten wir im stilvollen Yak & Yeti. Das Hotel zeichnet sich durch seine Nähe zum Thamel, dem pulsierenden Ausgehviertel der Stadt, sowie durch seine grosse, gepflegte und ruhige Gartenanlage aus. Während der An- und Rückreise ins/vom Basislager übernachten wir in teils einfacheren Hotels (auf die Hotelwahl in Tibet hat KP swiss expeditionsnur einen sehr geringfügigen Einfluss, werden diese doch von der CTAM (Chinesisch-Tibetischer Bergsteigerverband) organisiert. Im Basislager steht pro Teilnehmer:in 1 geräumiges Hauszelt (Boxtent) zur Verfügung. In den Hochlagern teilen sich 2 Personen 1 Zelt.
Internet, WLAN, Satellitentelefonie, E-Mail im Cho Oyu-Basislager
Im Basislager des Cho Oyu hat es keine Netzabdeckung durch einen chinesischen Netzbetreiber. Die Kommunikation mit dem Office in Bern, dem Wetterdienst Meteotest und der nepalesischen Agentur in Kathmandu erfolgt über ein Satellitentelefon. Den Teilnehmenden der Expedition steht das Satellitentelefon für private Gespräche oder SMS zur Verfügung. (sofern es die Stromversorgung zulässt)
Elektrizität im Basislager
Den Strom für alle elektronischen Geräte wie Funkgeräte, Fotoapparate, Stirnlampen, Smartphones, E-Reader und Heizsocken produzieren wir mit unserer Solaranlage. Strom im Basislager steht daher nicht unbegrenzt zur Verfügung. Bitte daher den Laptop zu Hause lassen, er braucht einfach zu viel Strom! Bitte nur elektronische Geräte mit USB-Anschluss verwenden. Zur Not steht auch ein Generator zur Verfügung.
Lokale Agentur
Unsere lokale Mannschaft besteht aus nepalesischen Sherpas. KP swiss expeditionshat sich mit viel Engagement über die Jahre ein hervorragendes Sherpa-Team aufgebaut. Einige unserer Sherpas standen schon über 15-mal am Gipfel des Mt. Everest und auf vielen anderen 8000ern.
Annullationsbedingungen
Es gelten die offiziellen Annullationsbedinungen gemäss AGB's.
Keine Gipfelgarantie
Wir planen all unsere Reisen mit grosser Sorgfalt und bestmöglichen Akklimatisationen um sicher ans Ziel zu kommen. Wir geben jedoch keine Gipfelgarantie - die Sicherheit und Gesundheit aller Teilnehmer steht immer an oberster Stelle.
Durchführung
Der aktuelle Status ist auf der Webseite ersichtlich. Wir informieren dich frühzeitig über die definitive Durchführung. Bitte wende dich für Fragen direkt an unser Büro in Root-Luzern, +41313812333 oder [email protected]
Haftungsauschluss
Mit der Buchung akzeptieren die Teilnehmenden das dem Bergsport innewohnende Restrisiko, das auch bei sorgfältiger Führungsarbeit bestehen bleibt. Voraussetzung für die Teilnahme sind die erforderliche körperliche und psychische Verfassung sowie eine den Anforderungen entsprechende Ausrüstung. Den Weisungen der Reiseleitung ist Folge zu leisten. Die Teilnehmenden tragen im Rahmen ihrer Kenntnisse und Fähigkeiten Eigenverantwortung.
KP swiss expeditions haftet im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen. Eine Haftung für Schäden aufgrund höherer Gewalt, unvorhersehbarer Naturereignisse, Eigenverschuldens, des Fehlverhaltens Dritter oder der Missachtung von Weisungen ist ausgeschlossen.
Anzahl Tage
40 Tage
Preis
CHF 36’590.-
Richtpreis
Weitere Daten
| > |
|
||||
|
Freie Plätze |
|||||
|
Buchen
|
|||||
Anforderungen
Bist du für diese Tour gerüstet? Überprüfe die Anforderungen hier.Region
Nepal | Himalaya | Khumbu-Region
Treffpunkt
Teilnehmer
- 1 staatlich geprüfte:r KP swiss expeditions Bergführer:in pro Gruppe
- 1 Climbing Sherpa pro Gast
- Begleitoffizier
- 6-10 Gäste
Leistungen inbegriffen
- Organisation der gesamten Expedition
- Staatlich geprüfte:r Bergführer:in als Expeditionsleader
- 1 Climbing Sherpa pro Teilnehmenden inkl. Versicherung, Verpflegung, Honorar, 2 Flaschen Sauerstoff und guter Ausrüstung
- Begleitoffizier
- Informationstreffen
- Gipfelgebühren
- Sondervisum für Tibet (erhalten wir in Kathmandu)
- Eintritte zu den drei bedeutendsten Sehenswürdigkeiten Lhasas (Potala Palast, Jokhang Tempel und Sera Kloster)
- Flug von Kathmandu nach Lhasa
- Helikopter von der Grenze nach Kathmandu
- Sämtliche Transfers; Bus- und Jeepfahrten
- 6 Hotelnächte (Fünf-Sterne-Hotel) im Einzelzimmer in Kathmandu (siehe Reiseprogramm)
- Anzahl Hotelnächte (teils einfache Hotels) im Doppelzimmer im Tibet (siehe Reiseprogramm)
- Vollpension während der gesamten Reise, Halbpension in Kathmandu
- Kaffee und Tee während der gesamten Zeit
- Gepäcktransport ins Basislager und zurück (Tragtiere/Träger)
- Gesamte Basislager-Ausstattung (gutes Gruppenzelt, WC-Zelt, Dusch-Zelt)
- 1 Zelt pro Teilnehmer:in im Basislager, Hauszelt/Boxtent
- Schaumstoff-Isomatte im Basislager
- Fixseile, Bergseile, Firnschwerter, Eisschrauben
- Hochgebirgskocher (Gas) und Kochgeschirr
- Kommunikation (Funk) im Basislager
- Funkgeräte: 1 Funkgerät pro Teilnehmer:in
- Satellitentelefon (exklusiv Gesprächsgebühren)
- Internet und E-Mail im Basislager und im ABC
- Wetterbericht aus der Schweiz
- Solaranlage mit Beleuchtung im Messzelt
- Strom im Basislager für das Laden elektronischer Geräte (nur beschränkt möglich)
- 3 Flaschen Sauerstoff inkl. Maske und Regler
- Rettungsschlitten für den Notfall
- Medizinischer Sauerstoff für den Notfall
- Umfangreiche Notfallapotheke
- Küche: Koch und Küchenhilfen
Leistungen nicht inbegriffen
- Flüge nach/ab Kathmandu (Gerne übernehmen wir die Flugbuchung für dich. In diesem Falle verrechnen wir dir eine Buchungspauschale von CHF 100.-)
- Versicherungen
- Visagebühren für Nepal (ca. USD 130.- für einen max. 90-tägigen Aufenthalt, vor Ort zu bezahlen)
- Visagebühren für China (siehe Reisedokumente)
- Individuelle Getränke
- Mittagessen in Kathmandu
- Persönliche Medikamente
- Gipfelbonus für persönlichen Sherpa USD 1000.- (bei Erreichen des Gipfels 100 %, ansonsten mindestens 50 %)
- Individuelle Trinkgelder für Staff USD 500.- (Köche, Kitchenboy, etc.)
- Mehrkosten, die bei Änderungen des vorgesehenen Reiseablaufes entstehen
Vorgesehener Bergführer
Bergführer
Anforderungen 
|
|
Ich betreibe regelmässig Ausdauersport wie Wandern, Joggen, sportliches Radfahren. Ich bewältige bis zu 8 Stunden Gehzeit und 1400 Höhenmeter Aufstieg pro Tag. Bei einem Tempo von ca. 350 Hm pro Stunde fühle ich mich wohl. |
|
|
Ich habe eine ausgezeichnete Kondition und investiere viel Zeit, um diese zu halten. Sehr lange Touren mit bis zu 12 Stunden Gehzeit und bis zu 2000 Höhenmeter Aufstieg pro Tag bereiten mir Freude. |
Reiseprogramm
Vorgesehener Tourenablauf
1. - 2. Tag | Anreise nach Kathmandu
Flug nach Kathmandu, der Hauptstadt Nepals. Nach unserer Ankunft erwartet uns unser lokaler Staff bereits am Flughafen und gemeinsam fahren wir zum Hotel, das sich in unmittelbarer Nähe des Thamel, dem touristischen Zentrum der Stadt, befindet. Die verbleibende Zeit bis zum ersten gemeinsamen Abendessen geniessen wir in der ruhigen und gepflegten Gartenanlage des Hotels.
3. - 5. Tag | Letzte Vorbereitungen und Besichtigung von Kathmandu
Um die Einreiseerlaubnis für Tibet zu bekommen, werden drei Tage benötigt. Am dritten Tag reichen wir alle notwendigen Papiere bei der chinesischen Botschaft ein. Zudem steht auch das Expeditionsbriefing an. Wir nutzen die Chance, um Kathmandu zu besichtigen, ist sie doch eine lebendige, faszinierende Stadt mit vielen Facetten. Von den vielseitigen, farbenfrohen Gemüsemärkten über die imposanten religiösen Wahrzeichen wie das hinduistische Pashupatinath und der buddhistische Stupa von Bodnath bis hin zu den bunten Souvenirshops im Thamel – all diese Orte laden dazu ein, in ihre einmalige Atmosphäre einzutauchen. Für die Abendessen reserviert unser:e Bergführer:in jeweils ein gutes Restaurant.
6. Tag | Flug Kathmandu - Lhasa 3600m
Nach dem Frühstück machen wir uns auf zum Flughafen und ein spektakulärer Flug über den Himalaya bringt uns nach Lhasa. Der Flughafen Lhasas befindet sich in Gonggar, rund 45 km von der Stadt entfernt. Nach dem Transfer zu unserem Hotel, beziehen wir unsere Zimmer und lassen für den Rest des Tages unsere Seele baumeln. Gerade zu Beginn einer Expedition ist es wichtig, seinem Körper Zeit für die Höhenanpassung zu geben.
7. Tag | Lhasa
Lhasa ist das religiöse, politische und wirtschaftliche Zentrum Tibets. Die Stadt liegt in einem Hochgebirgstal am nördlichen Ufer des Kyi-Chu-Flusses. Die Geschichte Lhasas, auf Tibetisch «Götterort», geht bis ins 7. Jahrhundert zurück. Damals wurden der Jokhang-Tempel, noch heute das religiöse Zentrum der Altstadt, sowie der Potala-Palast gegründet. Im 15. Jahrhundert baute die buddhistische Gelug-Schule drei Klöster in der Umgebung von Lhasa. Im 17. Jahrhundert wurde der Potala-Palast unter Ngawang Lobsang Gyatso, dem fünften Dalai Lama, auf dem «Roten Hügel» neu erbaut und auch der Jokhang-Tempel wurde vergrössert. Wir nehmen uns einen ganzen Tag Zeit, um diese bedeutenden Sehenswürdigkeiten zu besuchen.
8. Tag | Lhasa - Shigatse 3977m
Eine abwechslungsreiche Fahrt führt uns durch eine teilweise unwirklich erscheinende Landschaft. Wir nehmen uns immer wieder Zeit für kleine Zwischenstopps, um diese fotografisch zu erfassen. In Shigatse, das wir in der Regel um die Mittagsstunden erreichen, beziehen wir zuerst unser Hotel. Anschliessend besichtigen wir zu Fuss die verschiedenen Sehenswürdigkeiten der Stadt, allen voran den Thashilumpo-Tempel. Es ist der Sitz des Panschen Lama, einer der wichtigsten Autoritäten im tibetischen Buddhismus. Sofern möglich, besuchen wir auch die 1363 erbaute Samzhuzê-Festung, die seit ihrem Wiederaufbau ein Museum über die antike Kultur der Stadt beheimatet.
9. Tag | Shigatse - Tingri 4348m
Unsere Fahrt durch die tibetische Hochebene geht weiter, heute über knapp 300 km nach Tingri, einem kleinen Städtchen am Friendship Highway (so heisst die Autobahn, die Lhasa mit Nepal verbindet). Tingri, mit der schönen Sicht zum Cho Oyu, ist das Tor zum Qomolangma (tibetischer Name des Mt. Everest) Nationalpark. Auch unser Ziel, der 8202m hohe Cho Oyu, befindet sich im Qomolangma-Nationalpark.
10. Tag | Tingri - Cho Oyu Basislager 4900m
An unserem letzten «Fahrtag» gelangen wir zum Cho Oyu Basislager, teils auch chinesisches Basislager genannt. Es liegt auf rund 4900m am Ende des Gyabrag-Gletschers. Heute übernachten wir erstmals in Zelten.
11. Tag | Cho Oyu Basislager, Akklimatisationstag
Wir legen hier im Cho Oyu Basislager bewusst einen Akklimatisationstag ein. Um uns an die Höhe zu gewöhnen, unternehmen wir eine kurze Wanderung auf einen Hügel in der Nähe des Camps. Der Blick auf unser Ziel, den 8202m hohen Cho Oyu, ist überwältigend.
12. Tag | Cho Oyu Basislager - ABC/Vorgeschobenes Basislager [CV9.1]5650m
Anfangs noch kurz mit Jeeps, später dann zu Fuss, wandern wir heute für rund sechs Stunden. Es geht vorbei an Moränen, dann erreichen wir das ABC, das vorgeschobene Basislager. Unser Material wird zeitgleich mit Yaks transportiert.
13. - 34. Tag | Besteigung des Cho Oyu 8202m
Ganze 21 Tage stehen uns für die Besteigung des Cho Oyu zur Verfügung, was nach unserer langjährigen Erfahrung ausreichend ist. Unsere Route folgt im Wesentlichen der Tichy-Route, also jener der Erstbesteiger. Drei Hochlager müssen aufgebaut und von uns, unter Mithilfe von Sherpas, selbst versorgt werden. Die Lage und Anzahl der Lager werden an die Gegebenheiten vor Ort angepasst. Es folgt ein Beschrieb der geplanten Aufstiegsroute:
ABC 5650m – Lager I ca. 6300m:
Zunächst führt der Aufstieg über den Gyabrag-Gletscher. Anschliessend folgt eine unangenehme Geröllhalde, an deren Ende wir das Lager I aufbauen.
Lager I – Lager II 6950m:
Der Weg vom Lager I ins Lager II folgt einem Firngrat, der mit einigen Aufschwüngen und zum Schluss mit einem ca. 35° steilen Hang aufwartet. Nach dessen Überwindung gelangen wir auf eine kleine Gletscherplattform, wo wir Lager II aufbauen.
Lager II – Lager III 7350m:
Unter den Nordabstürzen queren wir aufsteigend eine grosse Firnflanke. Auf dem nun folgenden Plateau errichten wir Lager III.
Lager III – Gipfel 8202m:
Um die verbleibenden 850 hm zum Gipfel zu bewältigen, starten wir bereits mitten in der Nacht. Das «Gelbe Band» ist die Hürde, die es am Gipfeltag zu überwinden gilt. Über einen anschliessenden Firnhang und einige weitere kurze Felspassagen gelangen wir zum höchsten Punkt.
35. Tag | ABC/Vorgeschobenes Basislager - Cho Oyu Basislager - Tingri
Spätestens am 35. Tag steigen wir den uns bereits bekannten Weg ins Basislager, teils auch «Fahrerlager» genannt. Mit den dort wartenden Jeeps geht es zurück nach Tingri, wo wir für eine Nacht im uns bereits bekannten Hotel ein Zimmer beziehen.
36. - 37. Tag | Rückreise nach Kathmandu
Der Bergführer organisiert die Rückreise situativ. Entweder über Lhasa und mit dem Flugzeug nach Kathmandu oder mit dem Auto via Kirong La (Kirong-Pass) zum tibetisch-nepalesischen Grenzübergang und von dort mit dem Helikopter nach Kathmandu.
38. Tag | Kathmandu (Reservetag)
Sicherlich werden wir alle die Nacht im weichen Bett genossen haben. Ein letztes Mal erfreuen wir uns heute an der grosszügigen Gartenanlage des Hotels oder wir machen noch einen individuellen Abstecher ins Thamel. Am Abend verabschieden wir uns in einem feinen Restaurant von unserem lokalen Staff und geniessen unseren letzten gemeinsamen Abend.
39. - 40. Tag | Heimreise
Heute steht die definitive Rückreise an. Im Verlaufe des 39. Tages machen wir uns auf zum Flughafen und fliegen zurück nach Europa.
Programmänderungen unter Vorbehalt.
Mahlzeiten:
F: Frühstück
L: Mittagessen | Boxlunch
A: Abendessen
Wichtige Informationen
Flugbuchung
Die Langstreckenflüge sind nicht im Pauschalpreis enthalten. Wir vermitteln gerne ein passendes Flugangebot. So können wir die Reise und die Flughafentransfers optimal koordinieren und bei Terminänderungen unterstützen. Für die Flugbuchung verlangen wir eine Bearbeitungsgebühr von CHF 100.-. Wer die Flüge lieber selbst bucht, muss die Reisedaten vorgängig mit uns abstimmen.
Je nach Wetter und Verlauf der Expedition kann sich die Rückreise verschieben. Eine frühere Rückkehr ist ebenso möglich wie eine Verlängerung der Expedition, sofern die Bedingungen eine Besteigung zu einem späteren Zeitpunkt ermöglichen. Deshalb empfehlen wir ein umbuchbares Flugticket. Allfällige Umbuchungskosten tragen die Teilnehmenden.
Erforderliche Reisedokumente
Seit dem 30. November 2024 können Staatsbürger:innen aus der Schweiz, Deutschland, Österreich und Italien mit gültigem Reisepass für Aufenthalte von bis zu 30 Tagen ohne Visum nach China einreisen. Der Reisepass muss noch mindestens 6 Monate über den Rückreisetermin hinaus gültig sein. Die Einreisebestimmungen für China haben sich in den letzten Jahren aber mehrfach und teils auch rasch geändert. Sollte, wider Erwarten, ein Visum notwendig sein, informieren wir darüber. Allfällige Kosten sind im Pauschalpreis nicht inbegriffen.
Das Sondervisum (Permit) für Tibet wird von KP swiss expeditions
für alle Teilnehmer:innen vorab organisiert und ist im Reisepreis inbegriffen. Alle notwendigen Unterlagen erhältst du rechtzeitig vor Abreise. Der Reisepass muss noch mindestens 6 Monate über den Rückreisetermin hinaus gültig sein und wir benötigen von allen Teilnehmer:innen spätestens 60 Tage vor Expeditionsbeginn wichtige Unterlagen (medizinisches Zertifikat, Nachweis über eine Unfall- bzw. Bergungskostenversicherung, farbige Reisepasskopie).
Das Visum für Nepal kann bei der Einreise eingeholt werden und ist nicht im Preis inbegriffen.
Impfungen
Ein ausreichender Impfschutz liegt in der Verantwortung der Teilnehmenden. Es empfiehlt sich, den persönlichen Impfschutz frühzeitig zu überprüfen und bei Bedarf ärztlichen oder tropenmedizinischen Rat einzuholen. Weitere Informationen bietet HealthyTravel.
Äussere Einflüsse
Sollten wir auf Grund von äusseren Einflüssen wie z.B. Unwetter, schlechten Weg- oder Strassenbedingungen, Flugverzögerungen, Anordnung der Behörden oder Streiks gezwungen sein, den Reiseverlauf anzupassen, behalten wir uns dieses Recht vor.
Versicherungen
Für einen genügenden Versicherungsschutz sind alle Teilnehmenden selber verantwortlich. Wir empfehlen dringend eine Annullationskosten-, Auslandskranken- und Unfallversicherung. Es gilt darauf zu achten, dass auch allfällige Bergungs- und Rettungskosten eingeschlossen sind. Viele Versicherungen schliessen Reisen und Aktivitäten in grossen Höhen aus oder begrenzen ihre Leistungen. Eine frühzeitige Abklärung, ob die Versicherung für die geplante Reise die volle Deckung übernimmt, ist wichtig.
Ebenso wichtig ist die Übernahme von epidemischen oder pandemischen Krankheiten sowie bei politischen Situationen vor Ort. Auf dieser Seite haben wir ausführliche Informationen rund um das Thema Versicherungen zusammengestellt.
Allgemein
KP swiss expeditions hat bereits über ein Dutzend erfolgreiche Cho Oyu-Expeditionen durchgeführt. Die Erfahrung zeigt uns, dass ein mit 21 Tagen bemessenes Zeitfenster ab/bis Basislager in aller Regel reicht, um den Cho Oyu zu besteigen. Zur Besteigung eines Achttausenders gehört das mehrmalige Auf- und Absteigen zwischen dem Basislager und den verschiedenen Höhenlagern. Dieses Vorgehen fördert die Höhenadaption und trägt wesentlich zur Sicherheit bei. Wenn der erste Gipfelversuch misslingt, ist meistens genügend Zeit vorhanden, um einen zweiten Versuch zu starten.
Flaschensauerstoff
Im Pauschalpreis inbegriffen ist ein Sauerstoff-Paket, das 3 Flaschen Sauerstoff inkl. Maske und Regler beinhaltet. Mit der Verwendung von Flaschensauerstoff sinkt die Gefahr von Erfrierungen, Konzentrationsschwächen und Leistungseinbrüchen um ein Vielfaches. Zudem steigt die Wahrscheinlichkeit, den Gipfel in einem adäquaten Zeitrahmen zu besteigen. Wir empfehlen daher, die 8000er mit Flaschensauerstoff zu besteigen.
Klima
Das Wetter am Cho Oyu ist stark vom Festlandklima des tibetischen Hochplateaus beeinflusst. Generell stehen für Expeditionen im Himalaya grundsätzlich zwei Zeitfenster zur Verfügung, eines im Frühling (Vor-Monsun), das zweite im Herbst (Nach-Monsun). Beide haben ihre Vor- und Nachteile, die je nach konkretem Ziel überwiegen können. Grundsätzlich bringt der Vor-Monsun (Frühling) angenehmere, wärmere Temperaturen, aber auch mehr Feuchtigkeit. Regelmässige Niederschläge sind sehr wahrscheinlich. Im Herbst (Nach-Monsun) dagegen, sind die Temperaturen tendenziell tiefer aber oft von einem ausgeprägten Schönwetterfenster begleitet.
Unterkunft
In Kathmandu übernachten wir im stilvollen Yak & Yeti. Das Hotel zeichnet sich durch seine Nähe zum Thamel, dem pulsierenden Ausgehviertel der Stadt, sowie durch seine grosse, gepflegte und ruhige Gartenanlage aus. Während der An- und Rückreise ins/vom Basislager übernachten wir in teils einfacheren Hotels (auf die Hotelwahl in Tibet hat KP swiss expeditionsnur einen sehr geringfügigen Einfluss, werden diese doch von der CTAM (Chinesisch-Tibetischer Bergsteigerverband) organisiert. Im Basislager steht pro Teilnehmer:in 1 geräumiges Hauszelt (Boxtent) zur Verfügung. In den Hochlagern teilen sich 2 Personen 1 Zelt.
Internet, WLAN, Satellitentelefonie, E-Mail im Cho Oyu-Basislager
Im Basislager des Cho Oyu hat es keine Netzabdeckung durch einen chinesischen Netzbetreiber. Die Kommunikation mit dem Office in Bern, dem Wetterdienst Meteotest und der nepalesischen Agentur in Kathmandu erfolgt über ein Satellitentelefon. Den Teilnehmenden der Expedition steht das Satellitentelefon für private Gespräche oder SMS zur Verfügung. (sofern es die Stromversorgung zulässt)
Elektrizität im Basislager
Den Strom für alle elektronischen Geräte wie Funkgeräte, Fotoapparate, Stirnlampen, Smartphones, E-Reader und Heizsocken produzieren wir mit unserer Solaranlage. Strom im Basislager steht daher nicht unbegrenzt zur Verfügung. Bitte daher den Laptop zu Hause lassen, er braucht einfach zu viel Strom! Bitte nur elektronische Geräte mit USB-Anschluss verwenden. Zur Not steht auch ein Generator zur Verfügung.
Lokale Agentur
Unsere lokale Mannschaft besteht aus nepalesischen Sherpas. KP swiss expeditionshat sich mit viel Engagement über die Jahre ein hervorragendes Sherpa-Team aufgebaut. Einige unserer Sherpas standen schon über 15-mal am Gipfel des Mt. Everest und auf vielen anderen 8000ern.
Annullationsbedingungen
Es gelten die offiziellen Annullationsbedinungen gemäss AGB's.
Keine Gipfelgarantie
Wir planen all unsere Reisen mit grosser Sorgfalt und bestmöglichen Akklimatisationen um sicher ans Ziel zu kommen. Wir geben jedoch keine Gipfelgarantie - die Sicherheit und Gesundheit aller Teilnehmer steht immer an oberster Stelle.
Durchführung
Der aktuelle Status ist auf der Webseite ersichtlich. Wir informieren dich frühzeitig über die definitive Durchführung. Bitte wende dich für Fragen direkt an unser Büro in Root-Luzern, +41313812333 oder [email protected]
Haftungsauschluss
Mit der Buchung akzeptieren die Teilnehmenden das dem Bergsport innewohnende Restrisiko, das auch bei sorgfältiger Führungsarbeit bestehen bleibt. Voraussetzung für die Teilnahme sind die erforderliche körperliche und psychische Verfassung sowie eine den Anforderungen entsprechende Ausrüstung. Den Weisungen der Reiseleitung ist Folge zu leisten. Die Teilnehmenden tragen im Rahmen ihrer Kenntnisse und Fähigkeiten Eigenverantwortung.
KP swiss expeditions haftet im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen. Eine Haftung für Schäden aufgrund höherer Gewalt, unvorhersehbarer Naturereignisse, Eigenverschuldens, des Fehlverhaltens Dritter oder der Missachtung von Weisungen ist ausgeschlossen.
Hast du Fragen? Ich berate dich gerne.
+41 31 381 23 33
[email protected]
Montag - Freitag, 09:00 – 12:00 Uhr und 13:30 – 17:00 Uhr
Hast du Fragen? Ich berate dich gerne.
+41 31 381 23 33
[email protected]
Montag - Freitag, 09:00 – 12:00 Uhr und 13:30 – 17:00 Uhr