Expedition Mount Everest 8848m Süd mit Baruntse & Mera Peak

Expedition Mount Everest 8848m Süd mit Baruntse & Mera Peak

Mount Everest mit 7000er-Akklimatisation – der smarte Weg aufs Dach der Welt

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Eine der komplettesten und bestakklimatisierten Everest Expeditionen überhaupt: Die Besteigungen von Mera Peak und Baruntse bereiten gezielt auf den höchsten Gipfel der Welt vor. Diese konsequente Höhenstrategie schafft optimale Voraussetzungen für den anschliessenden Summit Push und verbindet drei bedeutende Himalaya Gipfel in einer Expedition.


1. Tag Anreise nach Kathmandu

2.–3. Tag Ankunft, Sightseeing und Vorbereitung in Kathmandu

4.–5. Tag Helikopterflug nach Lukla und Akklimatisation

6.–12. Tag Trekking über den Zatrwa La bis ins Mera Peak Highcamp

13. Tag Gipfelbesteigung des Mera Peak und Abstieg ins Hunku-Tal

14.–15. Tag Trekking durch das Hunku-Tal zum Baruntse Basecamp

16.–25. Tag Akklimatisation, Hochlager und Gipfelbesteigung des Baruntse 

26.–27. Tag Helikopterflug nach Lobuche und Trekking zum Everest Basecamp

28.–42. Tag Aufstieg durch die Hochlager und Gipfelbesteigung des Mount Everest 

43.–44. Tag Abstieg nach Pheriche und Helikopterflug nach Lukla

45.–46. Tag Rückflug nach Kathmandu und Reservetag

47. Tag Abschied von Nepal und Rückflug nach Europa

48. Tag Ankunft in Europa


Ihre Pluspunkte 

  • Deutschsprachiger Bergführer aus Europa – für maximale Sicherheit und klare Kommunikation
  • Nur 1 Durchstieg durch den Khumbu-Eisbruch – dank unserer einzigartigen «Single Push»-Strategie
  • Zusätzlicher Sauerstoff bereits ab Lager II – für mehr Sicherheit, bessere Regeneration und höhere Leistungsfähigkeit
  • Everest von der nepalesischen Seite: Die Route der Erstbesteiger von 1953
  • Komfortables Basecamp mit beheiztem Dining-Zelt und hochwertiger Infrastruktur
  • Spektakuläre Helikopterflüge im Himalaya – effizient, sicher und eindrucksvoll zugleich
  • Erfahrener Climbing Sherpa: 1:1 Ein Sherpa pro Teilnehmenden
  • Kleingruppe von 5-8 Personen

Anforderungen Link Anforderungen Beschreibung

Technik Technik

Fortgeschrittene Kletter-, Eis- oder Mixed-Technik. Komplexe Schlüsselstellen und anspruchsvolle Verhältnisse müssen teils selbstständig bewältigt werden.

Kondition Kondition

Langandauernde und aussergewöhnliche körperliche wie auch mentale Belastbarkeit häufig unter extremen Bedingungen und in grosser Höhe. Maximale Leistungsfähigkeit und Durchhaltevermögen sind erforderlich.

Ernsthaftigkeit Ernsthaftigkeit

Extreme Abgeschiedenheit mit kaum externer Unterstützung. Rettung oder Evakuierung ist nur sehr eingeschränkt möglich.

Detailprogramm
1. Tag | Anreise nach Kathmandu

Am ersten Reisetag treffen wir uns am Flughafen, wo unsere Reise offiziell startet. Nach dem Check-in und den letzten Vorbereitungen fliegen wir nach Kathmandu – dem Tor zu unserem Himalaya-Abenteuer. Während wir über Alpen und weite Landschaften Richtung Asien reisen, steigt die Vorfreude auf die kommenden Wochen voller Trekking, Gipfelmomente und kultureller Erlebnisse. An Bord tauschen wir uns aus, klären erste Details und stimmen uns mental auf die Reise ein.

Flugzeit ca. 12 Std | Mahlzeiten: -


2. Tag | Kathmandu 1350 m

Nach der Ankunft in Kathmandu erwartet uns Komfort auf hohem Niveau: ein 5-Sterne-Hotel in bester Lage nahe Thamel. Nach einer kurzen Besprechung erkunden wir das faszinierende Zentrum Kathmandus mit seinen lebhaften Vierteln. 

Hotel | Mahlzeiten: A


3. Tag | Sightseeing Tag in Kathmandu

Ein Sightseeing-Tag in Kathmandu dient dazu, entspannt in Nepal anzukommen und sich auf die Everest-Expedition einzustimmen. Besuchen der wichtigsten Sehenswürdigkeiten wie die buddhistische Stupa Boudhanath und den Hindu-Tempel Pashupatinath sind Programm. Zudem bleibt Zeit für letzte Einkäufe im Touristenviertel Thamel sowie für ein gemeinsames Abendessen. Dieser Tag dient ebenfalls dazu, allfällig verspätetes Gepäck abwarten zu können.

Hotel | Mahlzeiten: A


4. Tag | Kathmandu – Lukla 2860 m

Nach einem reichhaltigen Frühstück fahren wir zum Flughafen und steigen in unseren Hubschrauber. Der knapp einstündige Flug bringt uns komfortabel und sicher nach Lukla, wo uns unsere Begleitmannschaft bereits erwartet. Im Gegensatz zu vielen Anbietern, die Lukla mit Kleinflugzeugen anfliegen, ermöglicht uns der Helikopter auch bei wechselhaften Wetterbedingungen einen deutlich zuverlässigeren und reibungsloseren Start. So reduzieren wir wetterbedingte Verzögerungen und erhöhen die Planungssicherheit erheblich. In Lukla angekommen lassen wir es bewusst ruhig angehen: Bei einem ersten Spaziergang gewöhnen wir uns an die Höhe und beobachten das geschäftige Treiben dieses besonderen Ortes. Lukla gilt als Eingangstor zum Khumbu. Alle Waren, die per Luftfracht eintreffen, werden hier auf Träger oder Yaks umgeladen und von dort weiter ins Khumbu transportiert. 

Gehzeit ca. 1-2 Std | Lodge | Mahlzeiten: F/L/A


5. Tag | Akklimatisationstag in Lukla

Heute nutzen wir den Tag bewusst zur Erholung und Akklimatisation. Gemäss der goldenen Regel bleiben wir moderat in der Höhe und geniessen einen entspannten Aufenthalt in Lukla. Je nach Interesse besuchen wir die lokale Schule, ein buddhistisches Kloster oder – falls zugänglich – das Spital, was spannende Einblicke in den Alltag der Region ermöglicht. Zusätzlich bleibt Zeit für gemütliche Spaziergänge rund um Lukla. Für Genuss und Geselligkeit sorgt ein Besuch im legendären „Illy Coffee“ – ideal für entspannte Gespräche und echtes Lifestyle-Feeling. 

Lodge | Mahlzeiten: F/L/A


6. Tag | Lukla – Chutanga Kharka 3400 m

Zu Beginn unseres Trekkings starten wir mit einer bewusst moderaten Etappe in östlicher Richtung und steigen kontinuierlich nach Chutanga Kharka auf. Gerade in dieser frühen Phase ist Disziplin gefragt: Ein langsames, gleichmässiges Tempo ist entscheidend, damit sich der Körper an die Höhe anpassen kann. Deshalb gilt von Anfang an: ruhig gehen, Pausen einhalten und auf die Signale des Körpers achten 

Gehzeit ca. 5 Std | Aufstieg 950m | Abstieg 300m | Lodge | Mahlzeiten: F/L/A


7. Tag | Kharka – Zatrwa La – Thuli Kharka 4200 m

Wir überqueren den Zatrwa-La-Pass und erreichen damit erstmals Höhen über 4000 Meter. Oben eröffnet sich ein eindrückliches Panorama, das die Anstrengung belohnt. Anschliessend queren wir aussichtsreich auf die Ostseite des Passes und steigen gemächlich nach Thuli Kharka ab. Im warmen Licht der tief stehenden Sonne leuchten die umliegenden Gipfel besonders eindrucksvoll – ein stimmungsvoller Tagesabschluss und ein unvergesslicher Meilenstein.

Gehzeit ca. 6-7 Std | Aufstieg 1150m | Abstieg 400m | Lodge | Mahlzeiten: F/L/A


8. Tag | Thuli Kharka – Kothe 3570 m

Der heutige Tag ist geprägt von einem ständigen Auf und Ab, auch wenn die Gesamttendenz nach unten zeigt. Schritt für Schritt nähern wir uns dem Fluss, an dessen Ufer unser Tagesziel Kothe liegt. Die Vegetation wird dichter, die Höhe macht sich weniger bemerkbar. Kothe ist zugleich ein wichtiger Punkt der Reise: Als Eingangstor zum Baruntse-Nationalpark betreten wir eine besonders ursprüngliche und geschützte Bergregion. 

Gehzeit ca. 5-6 Std | Aufstieg 500m | Abstieg 1150m | Lodge | Mahlzeiten: F/L/A


9. Tag | Kothe – Tagnang 4270 m

Von Kothe folgen wir dem Flusslauf bergauf. Kurz vor Tagnang bietet sich ein lohnender Zwischenstopp an: Ein altes Kloster lädt dazu ein, seine besondere Atmosphäre und die kunstvollen Details zu entdecken. So verbindet diese Etappe Natur und Kultur auf harmonische Weise. 

Gehzeit ca. 5 Std | Aufstieg 700m | Lodge | Mahlzeiten: F/L/A


10. Tag | Tagnang – Khare 4870 m

Wir erreichen die eindrückliche Gletscherwelt rund um den Mera Peak. Vorbei am Sabai-See und entlang des Dig-Gletschers führt der Weg durch eine abwechslungsreiche Moränenlandschaft. Unser Tagesziel ist Khare, wo wir die Lodge knapp unterhalb der 5000-Meter-Marke beziehen. Die Luft wird klarer, die Gipfel höher – der Übergang in die Hochgebirgsregion ist deutlich spürbar. 

Gehzeit ca. 5-6 Std | Aufstieg 900m | Abstieg 300m | Lodge | Mahlzeiten: F/L/A


11. Tag | Akklimatisations-, Rast- und Ausflugstag in Khare 4870 m

Heute steht die wichtigste Aufgabe im Vordergrund: die Akklimatisierung. Wir gönnen dem Körper eine Pause, stärken uns in Ruhe und sammeln Energie für die kommenden Tage. Reichlich Essen und Trinken sind ausdrücklich erwünscht. Wer mag, erkundet die Umgebung: Ein kurzer Ausflug bietet beeindruckende Ausblicke auf den Mera Peak. 

Lodge | Mahlzeiten: F/L/A


12. Tag | Khare – Mera La – Highcamp Mera Peak 5450 m

Von Khare steigen wir zunächst über steiles Geröll und eine grosse Moräne auf – Trittsicherheit und Konzentration sind gefragt. Je höher wir kommen, desto alpiner wird die Landschaft. Moränenfelder wechseln mit Schneefeldern, bevor wir den Gletscher erreichen, der uns weiter zum Mera La führt. Das Highcamp ist spektakulär gelegen, und die Aussicht wird zunehmend grandios – ein Vorgeschmack auf den Gipfeltag. 

Gehzeit ca. 5 Std | Aufstieg 600m | Zelt | Mahlzeiten: F/L/A


13. Tag | Gipfeltag Mera Peak 6476 m – Konge Dingma 4800 m

Heute wartet einer der Höhepunkte der Reise: der Gipfeltag am Mera Peak. Noch vor Sonnenaufgang brechen wir auf. Die letzten Stunden bis zum Gipfel sind anspruchsvoll; je nach Verhältnissen wird für den steilen Schlusshang ein Fixseil eingerichtet. Auf 6476 m erwartet uns ein Panorama der Extraklasse: Everest, Lhotse, Makalu, Cho Oyu und viele weitere Giganten des Himalayas liegen wie auf dem Präsentierteller vor uns. Der Abstieg zurück zum Highcamp und über den Mera La verlangt nochmals volle Konzentration. Danach steigen wir weiter ins Hunku-Tal ab, bis wir Konge Dingma erreichen.

Gehzeit ca. 9-12 Std | Aufstieg 1050m | Abstieg 1650m | Zelt | Mahlzeiten: F/L/A


14. Tag | Konge Dingma – Seto Pokhari 5150 m

Flankiert vom mächtigen Chamlang steigen wir weiter durch das abgelegene Hunku-Tal auf. Die Höhendifferenz ist moderat, doch die Distanz verlangt Ausdauer. Schroffe Gipfel, stille Gletscherzungen und weite Moränenfelder vermitteln ein Gefühl grosser Abgeschiedenheit. Am Nachmittag erreichen wir die Hochfläche Hunku Drangka – eindrücklich eingebettet zwischen steilen Hängen und Gletscherzungen. 

Gehzeit ca. 5 Std | Aufstieg 350m | Abstieg 400m | Zelt | Mahlzeiten: F/L/A


15. Tag | Seto Pokhari – Baruntse Basecamp 5450 m

Der Weg führt uns zunächst noch durch sanfte Wiesen, bevor das Gelände zunehmend rauer wird und wir uns über eindrückliche Moränenlandschaften dem Hochgebirge nähern. Mit jedem Schritt spüren wir deutlicher, dass wir uns nun endgültig im Reich der Eisriesen bewegen. Dann liegt es vor uns. Unser Basislager, spektakulär positioniert direkt an einem Gletschersee. Das Wasser schimmert in intensiven Blau- und Türkistönen, umrahmt von Eis, Fels und den mächtigen Flanken des Baruntse. Die Kulisse wirkt unwirklich und gleichzeitig genau richtig für das, was vor uns liegt. Hier richten wir uns für die kommenden Tage ein. Das Basecamp wird zu unserem Zuhause und Ausgangspunkt für die kommenden Herausforderungen. Die Spannung, von hier aus beginnt unser eigentlicher Weg Richtung Gipfel. 

Gehzeit ca. 5 Std | Aufstieg 300m | Zelt | Mahlzeiten: F/L/A


16.–25. Tag | Gipfelanstieg zum Baruntse 7152 m

Jetzt wird es ernst. Acht Tage gehören ganz uns und unserem grossen Ziel, dem Gipfel des Baruntse. Dank unserer starken Akklimatisation vom Mera Peak starten wir mit einem klaren Vorteil. Gleichzeitig dient der Baruntse ideal zur perfekten Vorbereitung für eine spätere Everest Besteigung. So kann die wichtige Akklimatisationsphase deutlich ruhiger und fernab des grossen Rummels am Everest selbst absolviert werden. Für eine optimale Höhenanpassung planen wir am Baruntse bewusst mindestens zwei Rotationen ein, sodass wir zwei Nächte im Camp II auf rund 6500 Metern verbringen können. Diese zusätzliche Akklimatisation erhöht unsere Sicherheit und verbessert die Erfolgschancen am Everest erheblich. Vom Basecamp steigen wir über markante Moränen auf den weitläufigen Hunku Gletscher. Schritt für Schritt arbeiten wir uns höher, bis wir die steile Schlüsselpassage unterhalb des West-Col erreichen: 200 Höhenmeter, gesichert mit Fixseilen. Oben angekommen erreichen wir Lager I auf 6150 Metern, unser erstes echtes Hochlager. Weiter geht es durch eine spektakuläre Eislandschaft Richtung Lager II auf rund 6500 Metern. Der Weg über den Lower Baruntse Gletscher ist technisch gut machbar und landschaftlich absolut beeindruckend. Ein Hochgebirgserlebnis, das unter die Haut geht. Der Südgrat fordert uns. Anfangs breit, wird er zunehmend schmaler, steiler und spannender. Kurze Aufschwünge verlangen Steigeisentechnik und volle Konzentration. Eispassagen und Firn wechseln sich ab, genau die richtige Mischung für ein echtes Expeditionsgefühl. Der finale Anstieg ist ein steiles Firnfeld, das uns direkt zum höchsten Punkt führt. Dann stehen wir oben auf dem 7152 Meter hohen Baruntse. Uns eröffnet sich ein Panorama, das alles übertrifft. Der Everest scheint zum Greifen nah, ebenso die elegante Ama Dablam. In der Ferne erkennen wir Cho Oyu und Shisha Pangma, dahinter thronen Annapurna und Dhaulagiri. Ein endloses Meer aus Gipfeln und wir mittendrin. Dank durchdachter Routenführung und fix installierter Sicherungen bewegen wir uns jederzeit kontrolliert und sicher. Die Lager werden flexibel an die Bedingungen angepasst, was unsere Sicherheit und Erfolgschancen zusätzlich erhöht. 

Zelt | Mahlzeiten: F/L/A


26. Tag | Helikopterflug nach Lobuche Village 4940 m

Nach den intensiven Tagen am Baruntse heisst es heute nochmals tief durchatmen und geniessen. Am Morgen verlassen wir das Basecamp und steigen in den Helikopter. Ein spektakulärer Flug führt uns über die gewaltigen Gletscher und Eisbrüche des Himalayas Richtung Khumbu. Aus der Luft erleben wir die Dimensionen dieser Bergwelt noch einmal aus einer völlig neuen Perspektive. Der Flug spart nicht nur wertvolle Zeit und Kräfte, sondern schenkt uns auch einen einmaligen Blick auf einige der höchsten Berge der Erde. In Lobuche angekommen, tauchen wir in die lebendige Atmosphäre des Everest-Gebiets ein. Nach den Nächten im Zelt geniessen wir den Komfort einer Lodge. 

Lodge | Mahlzeiten: F/L/A


27. Tag | Lobuche Village – Everest Basislager 5300 m

Heute erreichen wir einen der berühmtesten Orte des Himalayas. Das Everest Basislager. Nach dem Frühstück verlassen wir Lobuche Village und folgen dem stetig ansteigenden Weg entlang der Moränen des Khumbu-Gletschers. Unterwegs eröffnen sich immer wieder spektakuläre Ausblicke auf Nuptse, Pumori und die gewaltige Eiswelt des Khumbu-Gletschers. Hinter einer letzten Geländekante tauchen die farbigen Zelte des Everest Basislagers auf. Unser Zuhause für die kommenden Wochen. Ein besonderer Moment und für viele ein lang ersehnter Traum. Unser erfahrenes Sherpateam hat in den vergangenen Tagen ein komfortables Basislager aufgebaut und empfängt uns herzlich mit einem ausgezeichneten Mittagessen im beheizten Dining-Zelt. Wir geniessen die warme Atmosphäre und den ersten Blick hinauf Richtung Khumbu Icefall, dem Eingang zum höchsten Berg der Welt. 

Gehzeit ca. 5 Std | Aufstieg 350m | Zelt | Mahlzeiten: F/L/A


28.–42. Tag | Gipfelanstieg zum Mount Everest 8848 m

Jetzt beginnt das grosse Abenteuer! Unser Körper hat sich bereits über Wochen an die extreme Höhe angepasst. Deshalb verfolgen wir eine besondere Strategie: Wir planen den Everest ohne klassische Rotationen und steigen direkt vom Basislager in einem einzigen Summit Push Richtung Gipfel auf. Dadurch müssen wir den berüchtigten und umstrittenen Khumbu-Eisbruch nur ein einziges Mal durchsteigen. Zu unserer zusätzlichen Sicherheit setzen wir bereits ab Lager II auf ca. 6400 Metern ergänzenden Sauerstoff ein. So verbessern wir die Regeneration, reduzieren die Belastung des Körpers und erhöhen die Chancen auf einen erfolgreichen Gipfelanstieg deutlich. 

Vom Basislager aus steigen wir durch den gewaltigen Khumbu-Eisbruch auf. Zwischen haushohen Séracs, tiefen Spalten und eindrucksvollen Eisformationen führt uns die Route durch dieses faszinierende Labyrinth aus Eis. Schritt für Schritt arbeiten wir uns höher, bis wir Lager I auf rund 6100 Metern erreichen. Weiter geht es durch das berühmte Tal des Schweigens (Western Cwm). Umgeben von den gigantischen Flanken des Everest, Lhotse und Nuptse wirkt diese weite Gletscherlandschaft beinahe surreal. Während wir Richtung Lager II aufsteigen, bleibt viel Zeit für Gedanken, Vorfreude und Respekt vor dem, was noch vor uns liegt. 

Das Lager II liegt auf einer Seitenmoräne auf etwa 6400 Metern und bildet unser vorgeschobenes Hochlager mitten in dieser eindrücklichen Eiswelt. Der Weg zum Lager III führt zunächst noch sanft an den Fuss der gewaltigen Lhotse-Flanke. Danach beginnt der ernsthafte Teil des Aufstiegs. Steil zieht die Route durch Trittschnee nach oben. Immer wieder bieten kleinere flachere Passagen Gelegenheit zum Durchatmen. Auf rund 7300 Metern erreichen wir Lager III, spektakulär gelegen mitten in der riesigen Lhotse-Wand und geschützt zwischen gewaltigen Séracs. Von dort steigen wir weiter entlang der Lhotse-Flanke hinauf zum berühmten „Gelben Band“. Mühsam gewinnen wir weiter an Höhe, queren unterhalb der Wand und erreichen schliesslich den markanten Genfer Sporn. Spätestens hier ist jeder Schritt harte Arbeit. Doch der Südsattel und Lager IV auf rund 7900 Metern sind nun greifbar nahe. 

Nach wenigen Stunden Ruhe beginnt tief in der Nacht der entscheidende Gipfeltag. Im Licht unserer Stirnlampen steigen wir langsam höher. Über Schneeflanken und Geröllrinnen erreichen wir bei Tagesanbruch den Felskopf oberhalb des Südsattels, wo wir unsere Sauerstoffflaschen wechseln. Zum ersten Mal öffnet sich der Blick Richtung Südgipfel des Everest. Die Spannung steigt. Nach der Überschreitung des Südgipfels erreichen wir den berühmten Hillary Step, das letzte grosse Hindernis auf dem Weg zum höchsten Punkt der Erde. Wenige Augenblicke später stehen wir auf dem Dach der Welt, dem Gipfel des Mount Everest auf 8848 Metern. Ein unbeschreiblicher Moment voller Emotionen, Erleichterung und Stolz. Ein Traum, für den wir monatelang gearbeitet und gekämpft haben. Nach dem Gipfelerfolg beginnt der lange und ebenso wichtige Abstieg. Zu unserer Sicherheit steigen wir mindestens bis ins Lager II auf rund 6400 Metern ab. Wer sich noch fit fühlt und genügend Reserven hat, kann gemeinsam mit dem persönlichen Climbing Sherpa sogar bis zurück ins Basislager absteigen. Ein langer, intensiver Tag aber gleichzeitig der krönende Abschluss eines aussergewöhnlichen Everest-Gipfeltags. 

Gehzeit ca. 20 Std | Aufstieg 900m | Zelt | Mahlzeiten: F/L/A


43. Tag | Everest Basecamp – Pheriche 4270m

Nach den intensiven und unvergesslichen Tagen am höchsten Berg der Erde kehrt heute langsam Ruhe ein. Bei einer ausgelassenen Summit-Feier im Basecamp wurde gelacht, erzählt und auf dieses aussergewöhnliche Abenteuer angestossen. Nun heisst es Abschied nehmen. Abschied vom Everest Basecamp, das für Tage unser Zuhause war, und vor allem von unserem Sherpa-Team. Mit unglaublichem Einsatz, grosser Erfahrung und beeindruckender Herzlichkeit haben sie uns während der gesamten Expedition begleitet und unterstützt. Ein emotionaler Moment voller Dankbarkeit und Respekt.

Anschliessend machen wir uns auf den Weg talauswärts Richtung Pheriche. Schritt für Schritt lassen wir die eisige Hochgebirgswelt hinter uns und tauchen langsam wieder in grünere Landschaften und die lebendige Atmosphäre des Khumbu-Tals ein. Nach den vielen Nächten im Basecamp und in den Hochlagern geniessen wir in Pheriche erstmals wieder eine gemütliche Lodge und die besondere Erleichterung, gemeinsam gesund und erfolgreich vom Everest zurückgekehrt zu sein.

Gehzeit ca. 5 Std | Abstieg 1030m | Lodge | Mahlzeiten: F/L/A


44. Tag | Helikopterflug nach Lukla

Heute erwartet uns nochmals ein besonderer Höhepunkt. Mit dem Helikopter verlassen wir Pheriche und fliegen ein letztes Mal durch die gewaltige Bergwelt des Khumbu. Während des spektakulären Fluges ziehen die mächtigen Gipfel von Ama Dablam und Lobuche noch einmal an uns vorbei. Schon bald erreichen wir Lukla, das berühmte Tor zum Everestgebiet. Nach den entbehrungsreichen Wochen am Berg geniessen wir den Komfort einer gemütlichen Lodge, eine heisse Dusche und die entspannte Atmosphäre des kleinen Bergdorfes. Am Abend lassen wir unser Abenteuer gemeinsam ausklingen. Zwischen Stolz, Dankbarkeit und unzähligen Erinnerungen wird dieser Abend in den Bergen nochmals zu einem ganz besonderen Moment.

Lodge | Mahlzeiten: F/L/A


45. Tag | Flug nach Kathmandu

Früh am Morgen stehen wir in Lukla bereit. Ein letzter Blick auf die umliegenden Gipfel, dann hebt unser Flugzeug ab. Der Flug ist kurz, aber intensiv. Unter uns ziehen tiefe Täler, grüne Hügel und die letzten schneebedeckten Riesen des Himalayas vorbei. Mit jeder Minute lassen wir die Einsamkeit der Berge hinter uns und tauchen langsam wieder in die lebendige Welt ein. Schon beim Anflug auf Kathmandu spüren wir den Kontrast, geschäftiges Treiben, Farben, Geräusche. Eine kurze Fahrt ins Hotel, einchecken und entspannen mit einer warmen Dusche und einem weichen Bett. Ein Genuss, der sich nach den intensiven Tagen am Berg mehr als verdient anfühlt. Am Abend tauschen wir Geschichten aus und geniessen den Komfort.

Hotel | Mahlzeiten: F/A


46. Tag | Reservetag - Kathmandu erleben

Dieser Tag gibt uns Flexibilität als wichtiger Reservetag für die Expedition und gleichzeitig als entspannter Abschluss in Kathmandu. Wer Lust hat, taucht noch einmal ins bunte Leben des legendären Viertels Thamel ein. Enge Gassen, kleine Shops, Cafés und die perfekte Gelegenheit, Souvenirs zu kaufen oder einfach die besondere Atmosphäre aufzunehmen. Alternativ erleben wir mit einem Besuch im hinduistischen Heiligtum Pashupatinath eine ganz andere, tief spirituelle Seite Nepals. Am Ufer des Bagmati-Flusses beobachten wir jahrhundertealte Rituale und spüren die kulturelle Tiefe dieses faszinierenden Landes.

Hotel | Mahlzeiten: F/A


47. Tag | Abschied von Nepal

Ein letztes gemeinsames Frühstück in Kathmandu, bevor es Zeit wird, Abschied zu nehmen. Die vergangenen Wochen wirken noch einmal nach. Je nach Abflugzeit bleibt noch etwas Zeit für einen letzten Kaffee, einen kurzen Spaziergang oder die letzten Einkäufe, bevor unser Transfer zum Flughafen erfolgt. Mit vielen Erinnerungen im Gepäck treten wir die Heimreise an – stolz auf das Erreichte und bereichert durch ein Abenteuer, das uns noch lange begleiten wird.

Mahlzeiten: F


48.Tag | Ankunft in Europa

Heute landen wir zurück in Europa. Im Gepäck nicht nur Ausrüstung, sondern vor allem Erinnerungen an ein aussergewöhnliches Abenteuer. Während wir zuhause ankommen, wird langsam klar, was wir erlebt haben. Eine Expedition, die uns körperlich gefordert und mental bereichert hat und die noch lange nachwirken wird.



Programmänderungen vorbehalten

Bedingt durch ungünstige Verhältnisse, schlechtes Wetter oder organisatorische Herausforderungen kann es zu kurzfristigen Änderungen kommen.


Mahlzeiten

F: Frühstück

L: Mittagessen | Boxlunch

A: Abendessen

Wichtige Informationen

Flugbuchung

Die Langstreckenflüge sind nicht im Pauschalpreis enthalten. Wir vermitteln gerne ein passendes Flugangebot. So können wir die Reise und die Flughafentransfers optimal koordinieren und bei Terminänderungen unterstützen. Für die Flugbuchung verlangen wir eine Bearbeitungsgebühr von CHF 100.-. Wer die Flüge lieber selbst bucht, muss die Reisedaten vorgängig mit uns abstimmen.


Je nach Wetter und Verlauf der Expedition kann sich die Rückreise verschieben. Eine frühere Rückkehr ist ebenso möglich wie eine Verlängerung der Expedition, sofern die Bedingungen eine Besteigung zu einem späteren Zeitpunkt ermöglichen. Deshalb empfehlen wir ein umbuchbares Flugticket. Allfällige Umbuchungskosten tragen die Teilnehmenden.


Erforderliche Reisedokumente

Der Reisepass muss mindestens 6 Monate über den Rückreisetermin hinaus gültig sein.


Visum für Nepal

Für Schweizer:innen und EU-Staatsbürger:innen wird das Visum für Nepal bei der Einreise eingeholt. Detaillierte Informationen folgen mit den Reisedokumenten. 


Impfungen

Ein ausreichender Impfschutz liegt in der Verantwortung der Teilnehmenden. Es empfiehlt sich, den persönlichen Impfschutz frühzeitig zu überprüfen und bei Bedarf ärztlichen oder tropenmedizinischen Rat einzuholen. Weitere Informationen bietet HealthyTravel.


Äussere Einflüsse

Sollten wir auf Grund von äusseren Einflüssen wie z.B. Unwetter, schlechten Weg- oder Strassenbedingungen, Flugverzögerungen, Anordnung der Behörden oder Streiks gezwungen sein, den Reiseverlauf anzupassen, behalten wir uns dieses Recht vor.


Versicherungen

Für einen genügenden Versicherungsschutz sind alle Teilnehmenden selber verantwortlich. Wir empfehlen dringend eine Annullationskosten-, Auslandskranken- und Unfallversicherung. Es gilt darauf zu achten, dass auch allfällige Bergungs- und Rettungskosten eingeschlossen sind. Viele Versicherungen schliessen Reisen und Aktivitäten in grossen Höhen aus oder begrenzen ihre Leistungen. Eine frühzeitige Abklärung, ob die Versicherung für die geplante Reise die volle Deckung übernimmt, ist wichtig. 

Ebenso wichtig ist die Übernahme von epidemischen oder pandemischen Krankheiten sowie bei politischen Situationen vor Ort. Auf dieser Seite haben wir ausführliche Informationen rund um das Thema Versicherungen zusammengestellt.


Unterkunft

In Kathmandu übernachten wir im stilvollen Hotel Yak & Yeti. Es liegt nahe beim lebhaften Thamel und bietet zugleich eine grosszügige, ruhige Gartenanlage. Während des Trekkings wohnen wir in teilweise einfachen Lodges, meist in Doppelzimmern. Im Everest-Basislager stehen dem Team geräumige Boxtents zur Verfügung. In den Hochlagern teilen sich jeweils zwei Teilnehmende ein Zelt.


Flaschensauerstoff

Mit über hundert Besteigungen des Mt. Everest haben wir viel Erfahrung mit Flaschensauerstoff gesammelt. Mit der Verwendung von Flaschensauerstoff sinkt die Gefahr von Erfrierungen, Konzentrationsschwächen und Leistungseinbrüchen um ein Vielfaches. Zudem steigt die Wahrscheinlichkeit, den Gipfel in einem adäquaten Zeitrahmen zu besteigen. Aus diesem Grund beinhaltet unser Angebot bereits den Sauerstoff am Berg. Pro Teilnehmenden stellen wir 9 Flaschen à je 4 Liter inklusive einer Maske und einem Regulator zur Verfügung. Diese Menge Sauerstoff ist erfahrungsgemäss ausreichend. Auf Wunsch kann zusätzlicher Sauerstoff bezogen werden.


Persönlicher Climbing Sherpa

1 Climbing Sherpa pro Teilnehmenden: am Everest und 1 Climbing Sherpa pro zwei Teilnehmende: am Baruntse ist im Pauschalpreis inbegriffen und gewährleistet eine individuelle Betreuung ab dem Basislager bis zum Gipfel. Auf Wunsch können auch weitere Climbing Sherpa organisiert werden.


Persönlicher Bergführer

Möchte jemand während der Expedition von einem persönlichen Bergführer oder Bergführerin (aus Europa) begleitet werden, organisieren wir dies gerne. Preis auf Anfrage.


Annullationsbedingungen

Es gelten die offiziellen Annullationsbedinungen gemäss AGB's.


Keine Gipfelgarantie

Wir planen all unsere Reisen mit grosser Sorgfalt und bestmöglichen Akklimatisationen um sicher ans Ziel zu kommen. Wir geben jedoch keine Gipfelgarantie - die Sicherheit und Gesundheit aller Teilnehmer steht immer an oberster Stelle.


Durchführung

Der aktuelle Status ist auf der Webseite ersichtlich. Wir informieren dich frühzeitig über die definitive Durchführung. Bitte wende dich für Fragen direkt an unser Büro in Root-Luzern, +41313812333 oder [email protected]


Haftungsauschluss

Mit der Buchung akzeptieren die Teilnehmenden das dem Bergsport innewohnende Restrisiko, das auch bei sorgfältiger Führungsarbeit bestehen bleibt. Voraussetzung für die Teilnahme sind die erforderliche körperliche und psychische Verfassung sowie eine den Anforderungen entsprechende Ausrüstung. Den Weisungen der Reiseleitung ist Folge zu leisten. Die Teilnehmenden tragen im Rahmen ihrer Kenntnisse und Fähigkeiten Eigenverantwortung.

KP swiss expeditions haftet im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen. Eine Haftung für Schäden aufgrund höherer Gewalt, unvorhersehbarer Naturereignisse, Eigenverschuldens, des Fehlverhaltens Dritter oder der Missachtung von Weisungen ist ausgeschlossen.

Spezifische Anforderungen

Die Teilnehmenden müssen keine „Superalpinisten“ sein, sollten aber über eine solide Hochgebirgserfahrung verfügen. Sie müssen sich selbständig und sicher in kombiniertem Gelände (Schnee, Eis, Fels) bewegen können. Die Sherpas unterstützen die Teilnehmenden während der gesamten Besteigungszeit, doch können wir bei separaten Wünschen keine Garantien abgeben, da sie für das Wohl der gesamten Gruppe zuständig sind.

Anzahl Tage

48 Tage

Preis

CHF 68’900.-
Richtpreis

Anforderungen

Bist du für diese Tour gerüstet? Überprüfe die Anforderungen hier.
Technik:

Kondition:

Ernsthaftigkeit:

Region

Nepal | Himalaya | Khumbu-Region

Treffpunkt ÖV Fahrplan

Flughafen Zürich

Teilnehmer

  • 1 staatlich geprüfte:r KP swiss expeditions Bergführer:in pro Gruppe
  • 1 Climbing Sherpa pro Gast am Everest
  • 1 Climbing Sherpa pro 2 Gäste am Baruntse
  • Begleitoffizier
  • 5-8 Gäste

Leistungen inbegriffen

  • Organisation der gesamten Expedition
  • Staatlich geprüfte:r Bergführer:in als Expeditionsleader
  • 1 Climbing Sherpa pro Teilnehmenden am Everest inkl. Versicherung, Verpflegung, Honorar und guter Ausrüstung
  • 1 Climbing Sherpa pro 2 Teilnehmenden am Baruntse inkl. Versicherung, Verpflegung, Honorar und guter Ausrüstung
  • Begleitoffizier
  • Sämtliche Transfers, Bus- und Jeepfahrten (gemäss Programm)
  • Helikopterflug Kathmandu - Lukla (inkl. 35 kg persönliches Gepäck)*
  • Helikopterflug Baruntes Basecamp - Lobuche Village (inkl. 35 kg persönliches Gepäck)
  • Helikopterflug Pheriche - Lukla (inkl. 35 kg persönliches Gepäck)*
  • Flug Lukla - Kathmandu oder Ramechap (inkl. 35 kg persönliches Gepäck)
  • Informationstreffen 
  • Gipfelpermit
  • Vollpension ab/bis Lukla
  • Halbpension in Kathmandu
  • 4 Nächte im 5*-Hotel im Einzelzimmer in Kathmandu
  • 11 Lodge Nächte im Doppelzimmer (siehe Reiseprogramm)
  • 1 Zelt pro Teilnehmenden im Basislager (Boxtent im Everst Basecamp)
  • 1 Zelt pro 2 Teilnehmenden im Intermediate-Camp und Hochlager
  • Sehr gutes, beheiztes und beleuchtetes Gruppenzelt in den Basislagern
  • Toiletten- und Dusch-Zelte in den Basislagern
  • Leichte, dünne Unterziehmatten für die Hochlager
  • 1 Schlafsack pro Teilnehmenden im Basislager am Everest (auf Wunsch)
  • Schlafmatten in den Basislagern
  • Fixseile, Bergseile, Firnschwerter, Eisschrauben
  • Hochgebirgskocher, Gas und Kochgeschirr
  • Funkgeräte für Kommunikation am Berg
  • Satellitentelefon, exklusiv Gesprächsgebühren
  • Internet und E-Mail in den Basecamps
  • Wetterbericht aus der Schweiz
  • Im Basislager uneingeschränkt Elektrizität (230V) 
  • Gepäcktransport mit Yaks und Porters bis in die Basislager
  • Sauerstoff am Berg: 9 Flaschen à 4 Liter, 1 Maske, 1 Regulator pro Teilnehmenden
  • Umfangreiche Notfallapotheke
  • Medizinischer Notfall-Sauerstoff am Berg
  • Rücktransportgebühr für den Müll
  • Köche und Küchenhilfen in den Basislagern

*Dadurch steigt die Planungssicherheit enorm.

Leistungen nicht inbegriffen

  • Flüge nach/ab Kathmandu (Gerne übernehmen wir die Flugbuchung für dich. In diesem Falle verrechnen wir dir eine Buchungspauschale von CHF 100.-)
  • Versicherungen 
  • Visagebühren für Nepal 90 Tage ca. USD 125.- Stand 2025 
  • Individuelle Getränke
  • Persönliche Medikamente
  • Gipfelbonus für Climbing Sherpa am Baruntse USD 400.- (bei Erreichen des Camp 2, 100%, ansonsten mindestens 50%)
  • Trinkgelder für Sherpa-Staff am Baruntse USD 300.- 
  • Gipfelbonus für persönlichen Climbing Sherpa am Everest 1500.- USD (bei Erreichen des Camp 3, 100%, ansonsten mindestens 50%)
  • Trinkgelder für Sherpa-Staff am Everest USD 500.-  
  • Trinkgelder für Träger am Mera Peak USD 300.- 
  • Zusätzliche, nicht im Detailprogramm vermerkte, Hotel- und Lodge Übernachtungen
  • Mehrkosten, die bei Änderungen des vorgesehenen Reiseablaufes entstehen
  • Umbuchungskosten bei Flugänderungen 

Vorgesehener Bergführer

KP swiss expeditions
KP swiss expeditions
Bergführer

Preis

CHF 68’900.-
Richtpreis

Touren-PDF zum Download

PDF Download
17.04.27 - 03.06.27 | Sa - Do
 
Freie Plätze

Anforderungen Link Anforderungen Beschreibung

Technik Technik

Fortgeschrittene Kletter-, Eis- oder Mixed-Technik. Komplexe Schlüsselstellen und anspruchsvolle Verhältnisse müssen teils selbstständig bewältigt werden.

Kondition Kondition

Langandauernde und aussergewöhnliche körperliche wie auch mentale Belastbarkeit häufig unter extremen Bedingungen und in grosser Höhe. Maximale Leistungsfähigkeit und Durchhaltevermögen sind erforderlich.

Ernsthaftigkeit Ernsthaftigkeit

Extreme Abgeschiedenheit mit kaum externer Unterstützung. Rettung oder Evakuierung ist nur sehr eingeschränkt möglich.

Detailprogramm
1. Tag | Anreise nach Kathmandu

Am ersten Reisetag treffen wir uns am Flughafen, wo unsere Reise offiziell startet. Nach dem Check-in und den letzten Vorbereitungen fliegen wir nach Kathmandu – dem Tor zu unserem Himalaya-Abenteuer. Während wir über Alpen und weite Landschaften Richtung Asien reisen, steigt die Vorfreude auf die kommenden Wochen voller Trekking, Gipfelmomente und kultureller Erlebnisse. An Bord tauschen wir uns aus, klären erste Details und stimmen uns mental auf die Reise ein.

Flugzeit ca. 12 Std | Mahlzeiten: -


2. Tag | Kathmandu 1350 m

Nach der Ankunft in Kathmandu erwartet uns Komfort auf hohem Niveau: ein 5-Sterne-Hotel in bester Lage nahe Thamel. Nach einer kurzen Besprechung erkunden wir das faszinierende Zentrum Kathmandus mit seinen lebhaften Vierteln. 

Hotel | Mahlzeiten: A


3. Tag | Sightseeing Tag in Kathmandu

Ein Sightseeing-Tag in Kathmandu dient dazu, entspannt in Nepal anzukommen und sich auf die Everest-Expedition einzustimmen. Besuchen der wichtigsten Sehenswürdigkeiten wie die buddhistische Stupa Boudhanath und den Hindu-Tempel Pashupatinath sind Programm. Zudem bleibt Zeit für letzte Einkäufe im Touristenviertel Thamel sowie für ein gemeinsames Abendessen. Dieser Tag dient ebenfalls dazu, allfällig verspätetes Gepäck abwarten zu können.

Hotel | Mahlzeiten: A


4. Tag | Kathmandu – Lukla 2860 m

Nach einem reichhaltigen Frühstück fahren wir zum Flughafen und steigen in unseren Hubschrauber. Der knapp einstündige Flug bringt uns komfortabel und sicher nach Lukla, wo uns unsere Begleitmannschaft bereits erwartet. Im Gegensatz zu vielen Anbietern, die Lukla mit Kleinflugzeugen anfliegen, ermöglicht uns der Helikopter auch bei wechselhaften Wetterbedingungen einen deutlich zuverlässigeren und reibungsloseren Start. So reduzieren wir wetterbedingte Verzögerungen und erhöhen die Planungssicherheit erheblich. In Lukla angekommen lassen wir es bewusst ruhig angehen: Bei einem ersten Spaziergang gewöhnen wir uns an die Höhe und beobachten das geschäftige Treiben dieses besonderen Ortes. Lukla gilt als Eingangstor zum Khumbu. Alle Waren, die per Luftfracht eintreffen, werden hier auf Träger oder Yaks umgeladen und von dort weiter ins Khumbu transportiert. 

Gehzeit ca. 1-2 Std | Lodge | Mahlzeiten: F/L/A


5. Tag | Akklimatisationstag in Lukla

Heute nutzen wir den Tag bewusst zur Erholung und Akklimatisation. Gemäss der goldenen Regel bleiben wir moderat in der Höhe und geniessen einen entspannten Aufenthalt in Lukla. Je nach Interesse besuchen wir die lokale Schule, ein buddhistisches Kloster oder – falls zugänglich – das Spital, was spannende Einblicke in den Alltag der Region ermöglicht. Zusätzlich bleibt Zeit für gemütliche Spaziergänge rund um Lukla. Für Genuss und Geselligkeit sorgt ein Besuch im legendären „Illy Coffee“ – ideal für entspannte Gespräche und echtes Lifestyle-Feeling. 

Lodge | Mahlzeiten: F/L/A


6. Tag | Lukla – Chutanga Kharka 3400 m

Zu Beginn unseres Trekkings starten wir mit einer bewusst moderaten Etappe in östlicher Richtung und steigen kontinuierlich nach Chutanga Kharka auf. Gerade in dieser frühen Phase ist Disziplin gefragt: Ein langsames, gleichmässiges Tempo ist entscheidend, damit sich der Körper an die Höhe anpassen kann. Deshalb gilt von Anfang an: ruhig gehen, Pausen einhalten und auf die Signale des Körpers achten 

Gehzeit ca. 5 Std | Aufstieg 950m | Abstieg 300m | Lodge | Mahlzeiten: F/L/A


7. Tag | Kharka – Zatrwa La – Thuli Kharka 4200 m

Wir überqueren den Zatrwa-La-Pass und erreichen damit erstmals Höhen über 4000 Meter. Oben eröffnet sich ein eindrückliches Panorama, das die Anstrengung belohnt. Anschliessend queren wir aussichtsreich auf die Ostseite des Passes und steigen gemächlich nach Thuli Kharka ab. Im warmen Licht der tief stehenden Sonne leuchten die umliegenden Gipfel besonders eindrucksvoll – ein stimmungsvoller Tagesabschluss und ein unvergesslicher Meilenstein.

Gehzeit ca. 6-7 Std | Aufstieg 1150m | Abstieg 400m | Lodge | Mahlzeiten: F/L/A


8. Tag | Thuli Kharka – Kothe 3570 m

Der heutige Tag ist geprägt von einem ständigen Auf und Ab, auch wenn die Gesamttendenz nach unten zeigt. Schritt für Schritt nähern wir uns dem Fluss, an dessen Ufer unser Tagesziel Kothe liegt. Die Vegetation wird dichter, die Höhe macht sich weniger bemerkbar. Kothe ist zugleich ein wichtiger Punkt der Reise: Als Eingangstor zum Baruntse-Nationalpark betreten wir eine besonders ursprüngliche und geschützte Bergregion. 

Gehzeit ca. 5-6 Std | Aufstieg 500m | Abstieg 1150m | Lodge | Mahlzeiten: F/L/A


9. Tag | Kothe – Tagnang 4270 m

Von Kothe folgen wir dem Flusslauf bergauf. Kurz vor Tagnang bietet sich ein lohnender Zwischenstopp an: Ein altes Kloster lädt dazu ein, seine besondere Atmosphäre und die kunstvollen Details zu entdecken. So verbindet diese Etappe Natur und Kultur auf harmonische Weise. 

Gehzeit ca. 5 Std | Aufstieg 700m | Lodge | Mahlzeiten: F/L/A


10. Tag | Tagnang – Khare 4870 m

Wir erreichen die eindrückliche Gletscherwelt rund um den Mera Peak. Vorbei am Sabai-See und entlang des Dig-Gletschers führt der Weg durch eine abwechslungsreiche Moränenlandschaft. Unser Tagesziel ist Khare, wo wir die Lodge knapp unterhalb der 5000-Meter-Marke beziehen. Die Luft wird klarer, die Gipfel höher – der Übergang in die Hochgebirgsregion ist deutlich spürbar. 

Gehzeit ca. 5-6 Std | Aufstieg 900m | Abstieg 300m | Lodge | Mahlzeiten: F/L/A


11. Tag | Akklimatisations-, Rast- und Ausflugstag in Khare 4870 m

Heute steht die wichtigste Aufgabe im Vordergrund: die Akklimatisierung. Wir gönnen dem Körper eine Pause, stärken uns in Ruhe und sammeln Energie für die kommenden Tage. Reichlich Essen und Trinken sind ausdrücklich erwünscht. Wer mag, erkundet die Umgebung: Ein kurzer Ausflug bietet beeindruckende Ausblicke auf den Mera Peak. 

Lodge | Mahlzeiten: F/L/A


12. Tag | Khare – Mera La – Highcamp Mera Peak 5450 m

Von Khare steigen wir zunächst über steiles Geröll und eine grosse Moräne auf – Trittsicherheit und Konzentration sind gefragt. Je höher wir kommen, desto alpiner wird die Landschaft. Moränenfelder wechseln mit Schneefeldern, bevor wir den Gletscher erreichen, der uns weiter zum Mera La führt. Das Highcamp ist spektakulär gelegen, und die Aussicht wird zunehmend grandios – ein Vorgeschmack auf den Gipfeltag. 

Gehzeit ca. 5 Std | Aufstieg 600m | Zelt | Mahlzeiten: F/L/A


13. Tag | Gipfeltag Mera Peak 6476 m – Konge Dingma 4800 m

Heute wartet einer der Höhepunkte der Reise: der Gipfeltag am Mera Peak. Noch vor Sonnenaufgang brechen wir auf. Die letzten Stunden bis zum Gipfel sind anspruchsvoll; je nach Verhältnissen wird für den steilen Schlusshang ein Fixseil eingerichtet. Auf 6476 m erwartet uns ein Panorama der Extraklasse: Everest, Lhotse, Makalu, Cho Oyu und viele weitere Giganten des Himalayas liegen wie auf dem Präsentierteller vor uns. Der Abstieg zurück zum Highcamp und über den Mera La verlangt nochmals volle Konzentration. Danach steigen wir weiter ins Hunku-Tal ab, bis wir Konge Dingma erreichen.

Gehzeit ca. 9-12 Std | Aufstieg 1050m | Abstieg 1650m | Zelt | Mahlzeiten: F/L/A


14. Tag | Konge Dingma – Seto Pokhari 5150 m

Flankiert vom mächtigen Chamlang steigen wir weiter durch das abgelegene Hunku-Tal auf. Die Höhendifferenz ist moderat, doch die Distanz verlangt Ausdauer. Schroffe Gipfel, stille Gletscherzungen und weite Moränenfelder vermitteln ein Gefühl grosser Abgeschiedenheit. Am Nachmittag erreichen wir die Hochfläche Hunku Drangka – eindrücklich eingebettet zwischen steilen Hängen und Gletscherzungen. 

Gehzeit ca. 5 Std | Aufstieg 350m | Abstieg 400m | Zelt | Mahlzeiten: F/L/A


15. Tag | Seto Pokhari – Baruntse Basecamp 5450 m

Der Weg führt uns zunächst noch durch sanfte Wiesen, bevor das Gelände zunehmend rauer wird und wir uns über eindrückliche Moränenlandschaften dem Hochgebirge nähern. Mit jedem Schritt spüren wir deutlicher, dass wir uns nun endgültig im Reich der Eisriesen bewegen. Dann liegt es vor uns. Unser Basislager, spektakulär positioniert direkt an einem Gletschersee. Das Wasser schimmert in intensiven Blau- und Türkistönen, umrahmt von Eis, Fels und den mächtigen Flanken des Baruntse. Die Kulisse wirkt unwirklich und gleichzeitig genau richtig für das, was vor uns liegt. Hier richten wir uns für die kommenden Tage ein. Das Basecamp wird zu unserem Zuhause und Ausgangspunkt für die kommenden Herausforderungen. Die Spannung, von hier aus beginnt unser eigentlicher Weg Richtung Gipfel. 

Gehzeit ca. 5 Std | Aufstieg 300m | Zelt | Mahlzeiten: F/L/A


16.–25. Tag | Gipfelanstieg zum Baruntse 7152 m

Jetzt wird es ernst. Acht Tage gehören ganz uns und unserem grossen Ziel, dem Gipfel des Baruntse. Dank unserer starken Akklimatisation vom Mera Peak starten wir mit einem klaren Vorteil. Gleichzeitig dient der Baruntse ideal zur perfekten Vorbereitung für eine spätere Everest Besteigung. So kann die wichtige Akklimatisationsphase deutlich ruhiger und fernab des grossen Rummels am Everest selbst absolviert werden. Für eine optimale Höhenanpassung planen wir am Baruntse bewusst mindestens zwei Rotationen ein, sodass wir zwei Nächte im Camp II auf rund 6500 Metern verbringen können. Diese zusätzliche Akklimatisation erhöht unsere Sicherheit und verbessert die Erfolgschancen am Everest erheblich. Vom Basecamp steigen wir über markante Moränen auf den weitläufigen Hunku Gletscher. Schritt für Schritt arbeiten wir uns höher, bis wir die steile Schlüsselpassage unterhalb des West-Col erreichen: 200 Höhenmeter, gesichert mit Fixseilen. Oben angekommen erreichen wir Lager I auf 6150 Metern, unser erstes echtes Hochlager. Weiter geht es durch eine spektakuläre Eislandschaft Richtung Lager II auf rund 6500 Metern. Der Weg über den Lower Baruntse Gletscher ist technisch gut machbar und landschaftlich absolut beeindruckend. Ein Hochgebirgserlebnis, das unter die Haut geht. Der Südgrat fordert uns. Anfangs breit, wird er zunehmend schmaler, steiler und spannender. Kurze Aufschwünge verlangen Steigeisentechnik und volle Konzentration. Eispassagen und Firn wechseln sich ab, genau die richtige Mischung für ein echtes Expeditionsgefühl. Der finale Anstieg ist ein steiles Firnfeld, das uns direkt zum höchsten Punkt führt. Dann stehen wir oben auf dem 7152 Meter hohen Baruntse. Uns eröffnet sich ein Panorama, das alles übertrifft. Der Everest scheint zum Greifen nah, ebenso die elegante Ama Dablam. In der Ferne erkennen wir Cho Oyu und Shisha Pangma, dahinter thronen Annapurna und Dhaulagiri. Ein endloses Meer aus Gipfeln und wir mittendrin. Dank durchdachter Routenführung und fix installierter Sicherungen bewegen wir uns jederzeit kontrolliert und sicher. Die Lager werden flexibel an die Bedingungen angepasst, was unsere Sicherheit und Erfolgschancen zusätzlich erhöht. 

Zelt | Mahlzeiten: F/L/A


26. Tag | Helikopterflug nach Lobuche Village 4940 m

Nach den intensiven Tagen am Baruntse heisst es heute nochmals tief durchatmen und geniessen. Am Morgen verlassen wir das Basecamp und steigen in den Helikopter. Ein spektakulärer Flug führt uns über die gewaltigen Gletscher und Eisbrüche des Himalayas Richtung Khumbu. Aus der Luft erleben wir die Dimensionen dieser Bergwelt noch einmal aus einer völlig neuen Perspektive. Der Flug spart nicht nur wertvolle Zeit und Kräfte, sondern schenkt uns auch einen einmaligen Blick auf einige der höchsten Berge der Erde. In Lobuche angekommen, tauchen wir in die lebendige Atmosphäre des Everest-Gebiets ein. Nach den Nächten im Zelt geniessen wir den Komfort einer Lodge. 

Lodge | Mahlzeiten: F/L/A


27. Tag | Lobuche Village – Everest Basislager 5300 m

Heute erreichen wir einen der berühmtesten Orte des Himalayas. Das Everest Basislager. Nach dem Frühstück verlassen wir Lobuche Village und folgen dem stetig ansteigenden Weg entlang der Moränen des Khumbu-Gletschers. Unterwegs eröffnen sich immer wieder spektakuläre Ausblicke auf Nuptse, Pumori und die gewaltige Eiswelt des Khumbu-Gletschers. Hinter einer letzten Geländekante tauchen die farbigen Zelte des Everest Basislagers auf. Unser Zuhause für die kommenden Wochen. Ein besonderer Moment und für viele ein lang ersehnter Traum. Unser erfahrenes Sherpateam hat in den vergangenen Tagen ein komfortables Basislager aufgebaut und empfängt uns herzlich mit einem ausgezeichneten Mittagessen im beheizten Dining-Zelt. Wir geniessen die warme Atmosphäre und den ersten Blick hinauf Richtung Khumbu Icefall, dem Eingang zum höchsten Berg der Welt. 

Gehzeit ca. 5 Std | Aufstieg 350m | Zelt | Mahlzeiten: F/L/A


28.–42. Tag | Gipfelanstieg zum Mount Everest 8848 m

Jetzt beginnt das grosse Abenteuer! Unser Körper hat sich bereits über Wochen an die extreme Höhe angepasst. Deshalb verfolgen wir eine besondere Strategie: Wir planen den Everest ohne klassische Rotationen und steigen direkt vom Basislager in einem einzigen Summit Push Richtung Gipfel auf. Dadurch müssen wir den berüchtigten und umstrittenen Khumbu-Eisbruch nur ein einziges Mal durchsteigen. Zu unserer zusätzlichen Sicherheit setzen wir bereits ab Lager II auf ca. 6400 Metern ergänzenden Sauerstoff ein. So verbessern wir die Regeneration, reduzieren die Belastung des Körpers und erhöhen die Chancen auf einen erfolgreichen Gipfelanstieg deutlich. 

Vom Basislager aus steigen wir durch den gewaltigen Khumbu-Eisbruch auf. Zwischen haushohen Séracs, tiefen Spalten und eindrucksvollen Eisformationen führt uns die Route durch dieses faszinierende Labyrinth aus Eis. Schritt für Schritt arbeiten wir uns höher, bis wir Lager I auf rund 6100 Metern erreichen. Weiter geht es durch das berühmte Tal des Schweigens (Western Cwm). Umgeben von den gigantischen Flanken des Everest, Lhotse und Nuptse wirkt diese weite Gletscherlandschaft beinahe surreal. Während wir Richtung Lager II aufsteigen, bleibt viel Zeit für Gedanken, Vorfreude und Respekt vor dem, was noch vor uns liegt. 

Das Lager II liegt auf einer Seitenmoräne auf etwa 6400 Metern und bildet unser vorgeschobenes Hochlager mitten in dieser eindrücklichen Eiswelt. Der Weg zum Lager III führt zunächst noch sanft an den Fuss der gewaltigen Lhotse-Flanke. Danach beginnt der ernsthafte Teil des Aufstiegs. Steil zieht die Route durch Trittschnee nach oben. Immer wieder bieten kleinere flachere Passagen Gelegenheit zum Durchatmen. Auf rund 7300 Metern erreichen wir Lager III, spektakulär gelegen mitten in der riesigen Lhotse-Wand und geschützt zwischen gewaltigen Séracs. Von dort steigen wir weiter entlang der Lhotse-Flanke hinauf zum berühmten „Gelben Band“. Mühsam gewinnen wir weiter an Höhe, queren unterhalb der Wand und erreichen schliesslich den markanten Genfer Sporn. Spätestens hier ist jeder Schritt harte Arbeit. Doch der Südsattel und Lager IV auf rund 7900 Metern sind nun greifbar nahe. 

Nach wenigen Stunden Ruhe beginnt tief in der Nacht der entscheidende Gipfeltag. Im Licht unserer Stirnlampen steigen wir langsam höher. Über Schneeflanken und Geröllrinnen erreichen wir bei Tagesanbruch den Felskopf oberhalb des Südsattels, wo wir unsere Sauerstoffflaschen wechseln. Zum ersten Mal öffnet sich der Blick Richtung Südgipfel des Everest. Die Spannung steigt. Nach der Überschreitung des Südgipfels erreichen wir den berühmten Hillary Step, das letzte grosse Hindernis auf dem Weg zum höchsten Punkt der Erde. Wenige Augenblicke später stehen wir auf dem Dach der Welt, dem Gipfel des Mount Everest auf 8848 Metern. Ein unbeschreiblicher Moment voller Emotionen, Erleichterung und Stolz. Ein Traum, für den wir monatelang gearbeitet und gekämpft haben. Nach dem Gipfelerfolg beginnt der lange und ebenso wichtige Abstieg. Zu unserer Sicherheit steigen wir mindestens bis ins Lager II auf rund 6400 Metern ab. Wer sich noch fit fühlt und genügend Reserven hat, kann gemeinsam mit dem persönlichen Climbing Sherpa sogar bis zurück ins Basislager absteigen. Ein langer, intensiver Tag aber gleichzeitig der krönende Abschluss eines aussergewöhnlichen Everest-Gipfeltags. 

Gehzeit ca. 20 Std | Aufstieg 900m | Zelt | Mahlzeiten: F/L/A


43. Tag | Everest Basecamp – Pheriche 4270m

Nach den intensiven und unvergesslichen Tagen am höchsten Berg der Erde kehrt heute langsam Ruhe ein. Bei einer ausgelassenen Summit-Feier im Basecamp wurde gelacht, erzählt und auf dieses aussergewöhnliche Abenteuer angestossen. Nun heisst es Abschied nehmen. Abschied vom Everest Basecamp, das für Tage unser Zuhause war, und vor allem von unserem Sherpa-Team. Mit unglaublichem Einsatz, grosser Erfahrung und beeindruckender Herzlichkeit haben sie uns während der gesamten Expedition begleitet und unterstützt. Ein emotionaler Moment voller Dankbarkeit und Respekt.

Anschliessend machen wir uns auf den Weg talauswärts Richtung Pheriche. Schritt für Schritt lassen wir die eisige Hochgebirgswelt hinter uns und tauchen langsam wieder in grünere Landschaften und die lebendige Atmosphäre des Khumbu-Tals ein. Nach den vielen Nächten im Basecamp und in den Hochlagern geniessen wir in Pheriche erstmals wieder eine gemütliche Lodge und die besondere Erleichterung, gemeinsam gesund und erfolgreich vom Everest zurückgekehrt zu sein.

Gehzeit ca. 5 Std | Abstieg 1030m | Lodge | Mahlzeiten: F/L/A


44. Tag | Helikopterflug nach Lukla

Heute erwartet uns nochmals ein besonderer Höhepunkt. Mit dem Helikopter verlassen wir Pheriche und fliegen ein letztes Mal durch die gewaltige Bergwelt des Khumbu. Während des spektakulären Fluges ziehen die mächtigen Gipfel von Ama Dablam und Lobuche noch einmal an uns vorbei. Schon bald erreichen wir Lukla, das berühmte Tor zum Everestgebiet. Nach den entbehrungsreichen Wochen am Berg geniessen wir den Komfort einer gemütlichen Lodge, eine heisse Dusche und die entspannte Atmosphäre des kleinen Bergdorfes. Am Abend lassen wir unser Abenteuer gemeinsam ausklingen. Zwischen Stolz, Dankbarkeit und unzähligen Erinnerungen wird dieser Abend in den Bergen nochmals zu einem ganz besonderen Moment.

Lodge | Mahlzeiten: F/L/A


45. Tag | Flug nach Kathmandu

Früh am Morgen stehen wir in Lukla bereit. Ein letzter Blick auf die umliegenden Gipfel, dann hebt unser Flugzeug ab. Der Flug ist kurz, aber intensiv. Unter uns ziehen tiefe Täler, grüne Hügel und die letzten schneebedeckten Riesen des Himalayas vorbei. Mit jeder Minute lassen wir die Einsamkeit der Berge hinter uns und tauchen langsam wieder in die lebendige Welt ein. Schon beim Anflug auf Kathmandu spüren wir den Kontrast, geschäftiges Treiben, Farben, Geräusche. Eine kurze Fahrt ins Hotel, einchecken und entspannen mit einer warmen Dusche und einem weichen Bett. Ein Genuss, der sich nach den intensiven Tagen am Berg mehr als verdient anfühlt. Am Abend tauschen wir Geschichten aus und geniessen den Komfort.

Hotel | Mahlzeiten: F/A


46. Tag | Reservetag - Kathmandu erleben

Dieser Tag gibt uns Flexibilität als wichtiger Reservetag für die Expedition und gleichzeitig als entspannter Abschluss in Kathmandu. Wer Lust hat, taucht noch einmal ins bunte Leben des legendären Viertels Thamel ein. Enge Gassen, kleine Shops, Cafés und die perfekte Gelegenheit, Souvenirs zu kaufen oder einfach die besondere Atmosphäre aufzunehmen. Alternativ erleben wir mit einem Besuch im hinduistischen Heiligtum Pashupatinath eine ganz andere, tief spirituelle Seite Nepals. Am Ufer des Bagmati-Flusses beobachten wir jahrhundertealte Rituale und spüren die kulturelle Tiefe dieses faszinierenden Landes.

Hotel | Mahlzeiten: F/A


47. Tag | Abschied von Nepal

Ein letztes gemeinsames Frühstück in Kathmandu, bevor es Zeit wird, Abschied zu nehmen. Die vergangenen Wochen wirken noch einmal nach. Je nach Abflugzeit bleibt noch etwas Zeit für einen letzten Kaffee, einen kurzen Spaziergang oder die letzten Einkäufe, bevor unser Transfer zum Flughafen erfolgt. Mit vielen Erinnerungen im Gepäck treten wir die Heimreise an – stolz auf das Erreichte und bereichert durch ein Abenteuer, das uns noch lange begleiten wird.

Mahlzeiten: F


48.Tag | Ankunft in Europa

Heute landen wir zurück in Europa. Im Gepäck nicht nur Ausrüstung, sondern vor allem Erinnerungen an ein aussergewöhnliches Abenteuer. Während wir zuhause ankommen, wird langsam klar, was wir erlebt haben. Eine Expedition, die uns körperlich gefordert und mental bereichert hat und die noch lange nachwirken wird.



Programmänderungen vorbehalten

Bedingt durch ungünstige Verhältnisse, schlechtes Wetter oder organisatorische Herausforderungen kann es zu kurzfristigen Änderungen kommen.


Mahlzeiten

F: Frühstück

L: Mittagessen | Boxlunch

A: Abendessen

Wichtige Informationen

Flugbuchung

Die Langstreckenflüge sind nicht im Pauschalpreis enthalten. Wir vermitteln gerne ein passendes Flugangebot. So können wir die Reise und die Flughafentransfers optimal koordinieren und bei Terminänderungen unterstützen. Für die Flugbuchung verlangen wir eine Bearbeitungsgebühr von CHF 100.-. Wer die Flüge lieber selbst bucht, muss die Reisedaten vorgängig mit uns abstimmen.


Je nach Wetter und Verlauf der Expedition kann sich die Rückreise verschieben. Eine frühere Rückkehr ist ebenso möglich wie eine Verlängerung der Expedition, sofern die Bedingungen eine Besteigung zu einem späteren Zeitpunkt ermöglichen. Deshalb empfehlen wir ein umbuchbares Flugticket. Allfällige Umbuchungskosten tragen die Teilnehmenden.


Erforderliche Reisedokumente

Der Reisepass muss mindestens 6 Monate über den Rückreisetermin hinaus gültig sein.


Visum für Nepal

Für Schweizer:innen und EU-Staatsbürger:innen wird das Visum für Nepal bei der Einreise eingeholt. Detaillierte Informationen folgen mit den Reisedokumenten. 


Impfungen

Ein ausreichender Impfschutz liegt in der Verantwortung der Teilnehmenden. Es empfiehlt sich, den persönlichen Impfschutz frühzeitig zu überprüfen und bei Bedarf ärztlichen oder tropenmedizinischen Rat einzuholen. Weitere Informationen bietet HealthyTravel.


Äussere Einflüsse

Sollten wir auf Grund von äusseren Einflüssen wie z.B. Unwetter, schlechten Weg- oder Strassenbedingungen, Flugverzögerungen, Anordnung der Behörden oder Streiks gezwungen sein, den Reiseverlauf anzupassen, behalten wir uns dieses Recht vor.


Versicherungen

Für einen genügenden Versicherungsschutz sind alle Teilnehmenden selber verantwortlich. Wir empfehlen dringend eine Annullationskosten-, Auslandskranken- und Unfallversicherung. Es gilt darauf zu achten, dass auch allfällige Bergungs- und Rettungskosten eingeschlossen sind. Viele Versicherungen schliessen Reisen und Aktivitäten in grossen Höhen aus oder begrenzen ihre Leistungen. Eine frühzeitige Abklärung, ob die Versicherung für die geplante Reise die volle Deckung übernimmt, ist wichtig. 

Ebenso wichtig ist die Übernahme von epidemischen oder pandemischen Krankheiten sowie bei politischen Situationen vor Ort. Auf dieser Seite haben wir ausführliche Informationen rund um das Thema Versicherungen zusammengestellt.


Unterkunft

In Kathmandu übernachten wir im stilvollen Hotel Yak & Yeti. Es liegt nahe beim lebhaften Thamel und bietet zugleich eine grosszügige, ruhige Gartenanlage. Während des Trekkings wohnen wir in teilweise einfachen Lodges, meist in Doppelzimmern. Im Everest-Basislager stehen dem Team geräumige Boxtents zur Verfügung. In den Hochlagern teilen sich jeweils zwei Teilnehmende ein Zelt.


Flaschensauerstoff

Mit über hundert Besteigungen des Mt. Everest haben wir viel Erfahrung mit Flaschensauerstoff gesammelt. Mit der Verwendung von Flaschensauerstoff sinkt die Gefahr von Erfrierungen, Konzentrationsschwächen und Leistungseinbrüchen um ein Vielfaches. Zudem steigt die Wahrscheinlichkeit, den Gipfel in einem adäquaten Zeitrahmen zu besteigen. Aus diesem Grund beinhaltet unser Angebot bereits den Sauerstoff am Berg. Pro Teilnehmenden stellen wir 9 Flaschen à je 4 Liter inklusive einer Maske und einem Regulator zur Verfügung. Diese Menge Sauerstoff ist erfahrungsgemäss ausreichend. Auf Wunsch kann zusätzlicher Sauerstoff bezogen werden.


Persönlicher Climbing Sherpa

1 Climbing Sherpa pro Teilnehmenden: am Everest und 1 Climbing Sherpa pro zwei Teilnehmende: am Baruntse ist im Pauschalpreis inbegriffen und gewährleistet eine individuelle Betreuung ab dem Basislager bis zum Gipfel. Auf Wunsch können auch weitere Climbing Sherpa organisiert werden.


Persönlicher Bergführer

Möchte jemand während der Expedition von einem persönlichen Bergführer oder Bergführerin (aus Europa) begleitet werden, organisieren wir dies gerne. Preis auf Anfrage.


Annullationsbedingungen

Es gelten die offiziellen Annullationsbedinungen gemäss AGB's.


Keine Gipfelgarantie

Wir planen all unsere Reisen mit grosser Sorgfalt und bestmöglichen Akklimatisationen um sicher ans Ziel zu kommen. Wir geben jedoch keine Gipfelgarantie - die Sicherheit und Gesundheit aller Teilnehmer steht immer an oberster Stelle.


Durchführung

Der aktuelle Status ist auf der Webseite ersichtlich. Wir informieren dich frühzeitig über die definitive Durchführung. Bitte wende dich für Fragen direkt an unser Büro in Root-Luzern, +41313812333 oder [email protected]


Haftungsauschluss

Mit der Buchung akzeptieren die Teilnehmenden das dem Bergsport innewohnende Restrisiko, das auch bei sorgfältiger Führungsarbeit bestehen bleibt. Voraussetzung für die Teilnahme sind die erforderliche körperliche und psychische Verfassung sowie eine den Anforderungen entsprechende Ausrüstung. Den Weisungen der Reiseleitung ist Folge zu leisten. Die Teilnehmenden tragen im Rahmen ihrer Kenntnisse und Fähigkeiten Eigenverantwortung.

KP swiss expeditions haftet im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen. Eine Haftung für Schäden aufgrund höherer Gewalt, unvorhersehbarer Naturereignisse, Eigenverschuldens, des Fehlverhaltens Dritter oder der Missachtung von Weisungen ist ausgeschlossen.

Spezifische Anforderungen

Die Teilnehmenden müssen keine „Superalpinisten“ sein, sollten aber über eine solide Hochgebirgserfahrung verfügen. Sie müssen sich selbständig und sicher in kombiniertem Gelände (Schnee, Eis, Fels) bewegen können. Die Sherpas unterstützen die Teilnehmenden während der gesamten Besteigungszeit, doch können wir bei separaten Wünschen keine Garantien abgeben, da sie für das Wohl der gesamten Gruppe zuständig sind.

«Hallo»

Hast du Fragen? Ich berate dich gerne.

Chantal Hirt
Chantal Hirt
+41 31 381 23 33
[email protected]
Öffnungszeiten

Montag - Freitag, 09:00 – 12:00 Uhr und 13:30 – 17:00 Uhr

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