Ecuador verbindet eindrückliche Vulkanlandschaften mit einer aussergewöhnlichen kulturellen Vielfalt. Die Reise führt auf sechs Vulkane, darunter die drei höchsten Gipfel des Landes, zum Vértice del Ecuador am Äquator sowie durch koloniale Städte, traditionelle Märkte und eindrucksvolle Andenlandschaften. Dank des abwechslungsreichen Programms und der Möglichkeit, jederzeit einen Ruhetag einzulegen, eignet sich diese Reise auch ideal für den Einstieg ins Höhenbergsteigen.
1.Tag Flug nach Quito und Transfer nach Otavalo 2532m
2.Tag Wanderung am Cuicocha-See 3450m
3.Tag Besteigung Vulkan Fuya Fuya 4275m - weiter nach San Clemente 2750m
4.Tag Besteigung Vulkan Imbaburra 4609m
5.Tag Äquatorscheitelpunkt auf 4545m
6.-7. Tag Besteigung Vulkan Cayambe 5790m
8.Tag Thermen von Papallacta 3350m
9.Tag Besteigung des Illiniza Norte 5126m
10.-11. Tag Besteigung Vulkan Cotopaxi 5897m
12.Tag Kolonialstadt Riobamba - Chakana Lodge 3960m
13.-14. Tag Besteigung Vulkan CHimborazo 6268m
15.Tag Wasserfälle und tropische Natur in Baños und Pastazatal
16.Tag Besichtigung der UNESCO Altstadt Quitos
17.-18.Tag Rückflug und Ankunft in der Heimat
Deine Pluspunkte
- UIAGM Bergführer aus dem KP swiss expeditions Team. Zudem zusätzlich 1 UIAGM Bergführer:in pro 2 Teilnehmer:in an den vergletscherten Bergen Chimborazo, Cotopaxi und Cayambe
- Besteigung von insgesamt sechs Vulkanen, dabei die drei höchsten Gipfel des Landes
- Farbenprächtige Märkte und koloniale Haciendas
- Einblicke in die kulturellen Höhepunkte eines der vielfältigsten Länder der Erde
- Flexible Ruhetage während der Reise möglich
- Kleine Gruppe mit 6 bis 10 Teilnehmenden
Anforderungen 
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Trittsicherheit erforderlich. Einfaches Gletscher-, Schnee- oder Blockgelände sowie grundlegende Seiltechnik vorausgesetzt. |
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Längere Tagesetappen an mehreren Tagen. Sehr gute Ausdauer, Belastbarkeit und eine gute Erholung zwischen den Etappen sind erforderlich. |
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Erhöhte objektive Gefahren. Rückzug und Rettung können aufwendig sein. |
Reiseprogramm
Vorgesehener Tourenablauf
1. Tag | Linienflug nach Quito und Transfer nach Otavalo 2532m
Flug von Europa nach Quito. Ankunft in Quito am späten Nachmittag wo wir von unserem Partner vor Ort empfangen werden. Mit einem Privat-Bus fahren wir gleich nach Otavalo. Diese farbenfrohe Kleinstadt liegt auf 2500m im Norden von Quito. Hier beziehen wir für die kommenden zwei Nächte in einem landestypischen Hotel unsere Zimmer.
Hotel | Mahlzeiten: -/-/A
2. Tag | Wanderung am Cuicocha-See 3450m
Nach dem Frühstück fahren wir hinauf zum Cuicocha-See. Der auf 3100m gelegene Kratersee gilt als einer der schönsten Ecuadors. Wir umrunden ihn am Kraterrand und bewundern die vielfältige Pflanzenwelt. Wir nehmen uns bewusst Zeit, denn nun beginnt die Akklimatisation für die kommenden Trekkingtage mit den geplanten Gipfelbesteigungen. Nach vollendeter Umrundung kehren wir zurück nach Otavalo und besuchen den farbenfrohen Markt.
Gehzeit ca. 3-4 Std | Aufstieg 350m | Abstieg 350m | Hotel | Mahlzeiten: F/-/A
3. Tag | Vulkan Fuya Fuya 4275m - San Clemente 2750m
Wir verlassen Otavalo und fahren in rund 40 Minuten zum Mojandasee 3800m, dem Ausgangspunkt unserer heutigen Wanderung. Zu Beginn führt der Aufstieg, meist steil, durch hohes, dichtes Paramogras, später wird es stellenweise etwas felsig. Der Gipfel verwöhnt uns dann mit schönsten Ausblicken auf die umliegenden Seen und schneebedeckten Gipfeln. An einem klaren Tag kann man sogar den Vulkan Cayambe, eines unserer Ziele, sehen. Nach der Rückkehr zu den Fahrzeugen fahren wir dann noch 1.5 Std nach San Clemente, einem kleinen Dorf am Fusse des Imbaburas. Hier beziehen wir in einem sehr idyllischen Anwesen, das von einer einheimischen Familie mit viel Liebe zum Detail geführt wird, unsere Zimmer und erfreuen uns an einem feinen Abendessen.
Gehzeit 4 Std | Aufstieg 580m | Abstieg 580m | Hotel | Mahlzeiten: F/-/A
4. Tag | Vulkan Imbaburra 4609m - Refugio San Gabriel 3600m
Heute heisst es früh aufstehen... Nach einem stärkenden Frühstück fahren wir mit unseren Fahrzeugen bis auf ca. 3500 m und starten bei Tagesanbruch unsere Tour auf den Imbabura, einem Berg, der eine mythologische Bedeutung für die einheimische Bevölkerung hat. Zu Beginn führt der Aufstieg durch uns bereits bekanntes Paramogras. Nach rund 3.5 Stunden Aufstieg wird der Anstieg zunehmend felsiger und über einfache Stufen erreichen wir den Vorgipfel. Entlang der Kaldera, teils unterbrochen von leichteren Kletterpassagen, erreichen wir nach weiteren Stunden den Hauptgipfel. Zur Belohnung blicken wir auf die spektakuläre Gegend und das umliegende Hochland. Der Abstieg erfolgt dann über dieselbe Route und gleich anschliessend fahren wir noch zur wunderschön gelegenen Refugio San Gabriel.
Gehzeit 9 Std | Aufstieg 1150m | Abstieg 1150m | Refugio | Mahlzeiten: F/L/A
5. Tag | Vértice del Ecuador 4545m
Vértice del Ecuador steht für den Ort, wo die Äquatorlinie ihren höchsten Punkt erreicht (Äquatorscheitelpunkt). Dieser befindet sich auf ca. 4545m an der Südflanke des Vulkans Cayambe. Bis 2006 war es der einzige Ort, wo die Äquatorlinie eisbedeckt war. Die Wanderung zum Vértice del Ecuador führt entlang des wunderschönen Glaciar Hermoso. Dabei passieren wir auch die Arista del águila y el cóndor. Nach dem Mittagessen kehren wir zurück zum Refugio San Gabriel und geniessen die Natur in einer Atmosphäre der Entspannung und völligen Ruhe.
Gehzeit 4.5 Std | Aufstieg 650m | Abstieg 650m | Refugio | Mahlzeiten: F/L/A
6.- 7. Tag | Besteigung des Vulkan Cayambe 5790m
Nach einer weiteren erholsamen Nacht verlassen wir unser liebgewonnenes Kleinod und machen uns auf den ersten Gipfel der “big three“, den 5790 m hohen Cayambe, zu besteigen. Bis zur Ausgangshütte, dem Refugio Ruales Oleas Berge, werden wir gefahren. Hier beziehen wir unsere Lager und bereiten uns für den morgigen Tag vor. Nach einem frühen Abendessen legen wir uns schon bald schlafen denn bereits gegen Mitternacht bereiten wir uns für den Aufbruch zum Gipfel vor. Im Lichte unserer Stirnlampe steigen wir gemächlich über die mässig steilen Firnhänge auf. Kurz nach dem Picos Jarrin, einer Felseninsel auf halbem Weg zum Gipfel, steilt der Berg an und, einige grössere Gletscherspalten umgehend, erreichen wir nach rund 6 Stunden den Gipfel von Ecuadors dritthöchstem Berg. Wenn alles klappt, können wir einen atemberaubenden Sonnenaufgang auf dem Gipfel erleben. Über die gleiche Route steigen wir wieder zurück zur Hütte ab und gönnen uns sicherlich eine längere Pause. Anschliessend packen wir unsere Sachen, beladen die Fahrzeuge und fahren in rund zwei Stunden nach Papallacta. Dabei passieren wir den 4064m hohen Papallacta-Pass, die Wasserscheide zwischen Pazifik und Atlantik. In Papallacta beziehen wir unsere Unterkunft und erfreuen uns am Thermalbad und dem Wissen morgen einen Ruhetag geniessen zu können.
Gehzeit 9-10 Std | Aufstieg 1150m | Abstieg 1150m | Hotel | Mahlzeiten: F/L/A
8. Tag | Thermen von Papallacta 3350m
Nach viel Aktivität geniessen wir einen wohlverdienten Ruhetag. Dafür sind die Thermen von Papallacta bestens geeignet, sind sie doch einzigartig und gelten als die besten Thermen Ecuadors, wenn nicht von ganz Südamerika. Die verschiedenen Natursteinbecken sind von einer intakten Natur umgeben. Das Wasser ist zwischen 35° - 40° warm und liegen nahe an einem wilden Bergbach, der der Szenerie auch akustisch seinen würdigen Rahmen bietet. Bei klarer Sicht sind die Gletscher des nahen Antisana zum Greifen nahe. Am Abend geniessen wir ein feines Abendessen im hoteleigenen Restaurant.
Hotel | Mahlzeiten: F/-/A
9. Tag | Illiniza Norte 5126m - Refugio Nuevos Horizontes 4730m
Ausgestattet mit frischen Kräften starten wir zu einem weiteren schönen Trekkingtag. Nach dem Frühstück fahren wir zum Parkplatz im Naturreservat Los Ilinizas und steigen in zwei bis drei Stunden mit dem Tagesrucksack zur Berghütte Nuevos Horizontes (4740m) auf. Unsere Ausrüstung wird von Tragtieren befördert. Nach einem Mittagessen machen wir uns gleich noch auf und besteigen über den Sattel Cutucucho und den Paso de la Muerte den felsigen, aber wegsamen Nordgipfel des Illiniza. Ein weiteres Mal geniessen wir eine fantastische Aussicht auf den nahe gelegenen Iliniza Sur und unser nächstes Ziel, den Cotopaxi. Über die gleiche Route steigen wir zum Refugio Nuevos Horizontes ab.
Gehzeit 7-8 Std | Aufstieg 1156m | Abstieg 400m | Refugio | Mahlzeiten: F/L/A
10. - 11. Tag | Besteigung des Cotopaxi 5897m
Heute starten wir gemütlich. Nach dem Frühstück steigen wir zum Parkplatz um uns anschliessend unserem nächsten Gipfel, dem formschönen 5897m hohen Cotopaxi zuzuwenden. Nach einer kurzen Fahrt erreichen wir den Nationalpark Cotopaxi. Nach einem ausgiebigen Mittagessen fahren wir ans Ende der Fahrstrasse und steigen die 220 Hm zur auf 4847m hoch gelegenen José Ribas Hütte auf, dem Ausgangspunkt für die Cotopaxi-Besteigung. Ein frühes Nachtessen ermöglicht uns doch noch etwas Schlaf, bevor wir um Mitternacht zum Gipfel aufbrechen. Mittlerweile schon gut an die Höhe gewöhnt erreichen wir den Gipfel in rund sieben Stunden. Der Aufstieg ist technisch nicht schwierig. Der Weg durch den Gletscher ändert sich von Jahr zu Jahr. Unsere lokalen Bergführer kennen die aktuelle Situation und führen uns sicher am Seil. Wenn das Wetter mitspielt, ist die Rundsicht auf die umliegenden Vulkane und das Hochland überwältigend und spektakulär. Abstieg und Fahrt nach Riobamba, wo wir in einer Hosteria am Stadtrand unsere Zimmer beziehen.
Gehzeit 9-10 Std | Aufstieg 1050m | Abstieg 1270m | Hosteria | Mahlzeiten: F/L/A
12. Tag | Riobamba - Chakana Lodge 3960m
Nach einer erholsamen Nacht und einem ausgiebigen Frühstück fahren wir ins Zentrum von Riobamba, der Hauptstadt der Provinz Chimborazo. Die Stadtgründung geht auf das Jahr 1534 zurück und gilt als eine der ersten Stadtgründungen der Spanier auf dem Kontinent überhaupt. Das koloniale Riobamba war seinerzeit eine der reichsten Städte des Landes; seine Bauwerke zählten zu den schönsten ganz Amerikas. Besonders bekannt sind die "Hornado" Verkäuferinnen an den Marktständen, ein wahrliches Erlebnis. Nach dem Mittagessen fahren wir entlang der Allee der Vulkane weiter südwärts bis zur Chakana Lodge, wo uns noch Zeit bleibt, um die Umgebung zu erkunden und den Ausblick auf den nahen Chimborazo zu geniessen.
Hotel | Mahlzeiten: F/-/A
13. - 14. Tag | Besteigung des Chimborazo 6268m
Nach einem stärkenden Frühstück machen wir uns auf zu unserer letzten Besteigung. Wir fahren durch eine malerische Landschaft über eine kurvenreiche Strasse dem höchsten Berg Ecuadors entgegen. Wir werden dabei Lamas und Alpacas, später auf dem wunderschönen, windgepeitschten Hochplateau, auch auf dem freilebende äsende Vikuñas sehen. Unser Fahrer bringt uns bis zur Carrel Hütte, bis ca. 2015m, Ausgangspunkt der Chimborazo Gipfelbesteigungen. Bedingt durch den Gletscherrückgang ist eine Besteigung ab der Hütte heute nicht mehr möglich und so steigen auch wir ins 500m höher, auf 5300m gelegene, fixe installierte Lager El Castillo. Gegen Mitternacht brechen wir zu unserer letzten Gipfelbesteigung auf. Etwa 6 - 7 Stunden sind es bis zum höchsten Punkt Ecuadors, dem 6268 m hohen Chimborazo. Vom höchsten Gipfel Ecuadors geniessen wir eine absolut fantastische Rundsicht, so sehen wir auch all unsere bestiegenen Gipfel der letzten Tage aber auch das Hochland und Riobamba zu unseren Füssen. Der Abstieg zurück zu unseren Fahrzeugen erfolgt über dieselbe Route und wir werden noch anschliessend nach Baños, einem Wallfahrtsort an den Toren zum Amazonas fahren und dort in einem gut gelegenen Hotel unsere Zimmer für die kommenden zwei Nächte beziehen.
Gehzeit 9-10 Std | Aufstieg 1050m | Abstieg 1550m | Hotel | Mahlzeiten: F/L/A
15. Tag | Baños und Pastazatal
Nach einer langen, sicherlich erholsamen, Nacht und einem stärkenden Frühstück gehen wir den heutigen Tag gemütlich an. Wir unternehmen einen Ausflug ins nahe Pastazatal. Viele Wasserfälle stürzen ins enge Tal, hoch über dem Fluss queren wir in einer “Tarabita”, einer einheimischen Transportseilbahn, auf die gegenüberliegende Talseite und wandern dort durch subtropischen Wald und einsame Siedlungen “Richtung Dschungel“. Die Pastaza-Schlucht öffnet sich allmählich und die steilen Basaltfelswände weichen der immergrünen tropischen sich abzeichnenden Weite des Amazonastieflandes. Nach dem späten Mittagessen statten wir selbstverständlich auch noch dem Pailon del Diablo, Ecuadors berühmtesten Wasserfall einen Besuch ab. Gegen Abend kehren wir nach Baños zurück.
Hotel | Mahlzeiten: F/-/A
16. Tag | Quito
Nach dem Frühstück fahren wir nach Quito, wo wir in einem guten, zentral gelegenen Hotel unsere Unterkunft beziehen. Anschliessend machen wir uns auf, um die kolonialen, von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärten Altstadt zu besichtigen. Mit einem City Guide schlendern wir durch die Gassen, besichtigen Kirchen, Plätze und den Panecillo. Bei einem feinen Farewell-Dinner verbringen wir dann den letzten Abend im Wissen, dass wir viele tolle Sachen erleben durften.
Hotel | Mahlzeiten: F/-/A
17. Tag | Quito und Heimreise
Heute treten wir die Heimreise an. Transfer an den Flughafen und Rückflug.
18. Tag | Ankunft in Europa
Programmänderungen unter Vorbehalt.
Mahlzeiten:
F: Frühstück
L: Mittagessen | Boxlunch
A: Abendessen
Wichtige Informationen
Lokale Agentur
Seit Jahren arbeiten wir mit einer der führenden Agenturen Ecuadors zusammen. Wir sind sehr bestrebt, mit lokalen Leuten zusammenzuarbeiten. So engagieren wir immer auch ecuadorianische UIAGM/ASEGUIM Bergführer:in
Flexibilität
Um eine grösstmögliche Flexibilität zu haben, bieten wir auf allen vergletscherten Gipfeln eine Guide Ratio von 1:2. Je ein:e UIAGM/ASEGUIM Bergführer:in oder eine:n Bergführeraspirant:in führt zwei Gäste am Seil, um so die Gruppe beim Aufstieg besser betreuen zu können und damit die Sicherheit zu erhöhen. Wir helfen so aktiv mit, den Bergführerberuf in Ecuador zu stärken.
Unterkunft
Der Auswahl der Unterkünfte haben wir besonderes Augenmerk geschenkt. Nachfolgende (oder ähnliche) Unterkünfte sind vorgesehen. Hier eine Auswahl unserer Lieblingsunterkünfte: für Otavallo, in San Clemente übernachten wir in einer sehr sympathischen familiären Unterkunft. Vor der Wanderung zum Vértice del Ecuador und der Cayambe Besteigung übernachten wir in gut geführten Berghütten. Während den zwei Nächten an den Thermen von Papallacta logieren wir in der schmucken Anlage der Thermen. Je eine Nacht verbringen wir anschliessend in der in den beiden Hütten Nuevos Horizontes und José Ribas bevor wir dann in Riobamba in der schönen Hacienda Andaluza unser Zimmer beziehen. Die Nacht vor dem Chimborazo - Hochlager verbringen wir in der spektakulär gelegenen Chakana Lodge. In Baños verbringen wir die beiden Nächte im Hotel La Floresta. Die letzte Nacht in Ecuador, jene in Quito, verbringen wir im gut gelegenen Hotel Vieja Cuba.
Flugbuchung
Die Langstreckenflüge sind nicht im Pauschalpreis enthalten. Wir vermitteln gerne ein passendes Flugangebot. So können wir die Reise und die Flughafentransfers optimal koordinieren und bei Terminänderungen unterstützen. Für die Flugbuchung verlangen wir eine Bearbeitungsgebühr von CHF 100.-. Wer die Flüge lieber selbst bucht, muss die Reisedaten vorgängig mit uns abstimmen.
Je nach Wetter und Verlauf der Expedition kann sich die Rückreise verschieben. Eine frühere Rückkehr ist ebenso möglich wie eine Verlängerung der Expedition, sofern die Bedingungen eine Besteigung zu einem späteren Zeitpunkt ermöglichen. Deshalb empfehlen wir ein umbuchbares Flugticket. Allfällige Umbuchungskosten tragen die Teilnehmenden.
Erforderliche Reisedokumente
• Ein Reisepass, der mindestens 6 Monate über das Rückreisedatum hinaus gültig ist.
• Nachweis über genügend finanzielle Mittel für den gesamten Aufenthaltszeitraum
Impfungen
Ein ausreichender Impfschutz liegt in der Verantwortung der Teilnehmenden. Es empfiehlt sich, den persönlichen Impfschutz frühzeitig zu überprüfen und bei Bedarf ärztlichen oder tropenmedizinischen Rat einzuholen. Weitere Informationen bietet HealthyTravel.
Äussere Einflüsse
Sollten wir auf Grund von äusseren Einflüssen wie z.B. Unwetter, schlechten Weg- oder Strassenbedingungen, Flugverzögerungen, Anordnung der Behörden oder Streiks gezwungen sein, den Reiseverlauf anzupassen, behalten wir uns dieses Recht vor.
Versicherungen
Für einen genügenden Versicherungsschutz sind alle Teilnehmenden selber verantwortlich. Wir empfehlen dringend eine Annullationskosten-, Auslandskranken- und Unfallversicherung. Es gilt darauf zu achten, dass auch allfällige Bergungs- und Rettungskosten eingeschlossen sind. Viele Versicherungen schliessen Reisen und Aktivitäten in grossen Höhen aus oder begrenzen ihre Leistungen. Eine frühzeitige Abklärung, ob die Versicherung für die geplante Reise die volle Deckung übernimmt, ist wichtig.
Ebenso wichtig ist die Übernahme von epidemischen oder pandemischen Krankheiten sowie bei politischen Situationen vor Ort. Auf dieser Seite haben wir ausführliche Informationen rund um das Thema Versicherungen zusammengestellt.
Klima
Obwohl in der tropischen Zone gelegen, hat Ecuador kein einheitliches Klima. Die Sierra, das eigentliche Andengebiet, liegt 2000 - 3000m hoch. Das Klima gilt als gemässigt, die feuchte Zeit dauert von November bis Mai. Die Temperaturen sind das ganze Jahr über fast gleich (Jahresmittel in Quito: 12,5°C). Starke Temperaturschwankungen zwischen 8°C bis 28°C am Tag sind möglich. Die Osthänge der Anden und das Dschungelgebiet sind feucht und sehr warm. Die Vulkane stehen frei und ungeschützt nahe dem Pazifik, deshalb können zu jeder Jahreszeit starke Stürme auftreten. Als etwas stürmischer gilt erfahrungsgemäss der Sommer. Ende Januar bis März fallen die meisten Niederschläge. Die Tagestemperaturen liegen zwischen 20°C und 30°C. Nachts betragen die Temperaturen bis -5°C. Achtung: an den Vulkanen kann vielfach ein starker Wind wehen.
Geld
Ecuadors offizielles Zahlungsmittel ist der US-Dollar. Die Münzen zu einem, fünf, zehn, 25 und 50 Cent sind in Form, Grösse und Farbe ebenfalls identisch mit denen in den USA, haben aber auf der Kopfseite Porträts berühmter Ecuadorianer. Zur Mitnahme aus der Schweiz sind aus diesem Grund vor allem US-Dollar zu empfehlen – am besten in 5er und 10er Scheinen. Bargeld bekommt man am einfachsten an Geldautomaten. Diese finden sich in den meisten Städten und sogar in kleineren Ortschaften; hin und wieder sind sie aber ausser Betrieb. Man sollte darauf achten, dass die PIN nicht mehr als vier Zahlen hat, weil viele ecuadorianische Geldautomaten nur vierstellige PINs annehmen. Geldautomaten für MasterCard und Cirrus-Karten haben die Banco del Pacífico und Banco del Pichincha, für Visa- und Plus-Karten die Banco de Guayaquil und Banco La Provisora.
Sonnenschutz
Die Sonneneinstrahlung ist sehr intensiv, besonders in den Höhenlagen am Berg. Bringen Sie eine geeignete Sonnenbrille, einen Sonnenhut, Sonnencreme mit Faktor 30+ sowie einen geeigneten Lippenschutzstift mit hohem Schutzfaktor mit.
Kommunikation
In den Städten Ecuadors gibt es inzwischen WLAN in Hotels, Einkaufszentren, Flughäfen sowie in einigen Restaurant- und Caféketten. In kleineren Städten und Dörfern findet man Internetcafés (Benutzung zwischen USD 0,50 und USD 2,- pro Stunde). Die meisten Hotels bieten WLAN kostenlos an, wobei die Qualität der Verbindung teilweise noch zu wünschen übriglässt. Internetcafés in Ecuador verfügen generell auch über Telefonzellen. Dort können internationale Gespräche für wenige US Dollar geführt werden.
Annullationsbedingungen
Es gelten die offiziellen Annullationsbedinungen gemäss AGB's.
Keine Gipfelgarantie
Wir planen all unsere Reisen mit grosser Sorgfalt und bestmöglichen Akklimatisationen um sicher ans Ziel zu kommen. Wir geben jedoch keine Gipfelgarantie - die Sicherheit und Gesundheit aller Teilnehmer steht immer an oberster Stelle.
Durchführung
Der aktuelle Status ist auf der Webseite ersichtlich. Wir informieren dich frühzeitig über die definitive Durchführung. Bitte wende dich für Fragen direkt an unser Büro in Root-Luzern, +41313812333 oder [email protected]
Haftungsauschluss
Mit der Buchung akzeptieren die Teilnehmenden das dem Bergsport innewohnende Restrisiko, das auch bei sorgfältiger Führungsarbeit bestehen bleibt. Voraussetzung für die Teilnahme sind die erforderliche körperliche und psychische Verfassung sowie eine den Anforderungen entsprechende Ausrüstung. Den Weisungen der Reiseleitung ist Folge zu leisten. Die Teilnehmenden tragen im Rahmen ihrer Kenntnisse und Fähigkeiten Eigenverantwortung.
KP swiss expeditions haftet im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen. Eine Haftung für Schäden aufgrund höherer Gewalt, unvorhersehbarer Naturereignisse, Eigenverschuldens, des Fehlverhaltens Dritter oder der Missachtung von Weisungen ist ausgeschlossen.
Zusatzangebot Galapagos
Traum vieler Tier- und Naturfreunde ist es, die Galapagosinseln zu besuchen. Der faszinierende Archipel liegt etwa 1000 km von der Pazifikküste Ecuadors entfernt und besteht aus 13 großen Insel, 6 kleineren und über 40 Inselchen. Sämtliche Elemente haben hier beigetragen, um dieses zoologische, geologische und botanische Wunder zu erschaffen. Lassen Sie sich von unserer Begeisterung für diese wunderbaren Inseln anstecken und buchen Sie eine mehrtägige Kreuzfahrt.
Gerne stellen wir dir hierfür auf Anfrage eine individuelle Offerte zusammen.
Anzahl Tage
18 Tage
Preis
CHF 5’995.-
Richtpreis
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Buchen
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Anforderungen
Bist du für diese Tour gerüstet? Überprüfe die Anforderungen hier.Region
Ecuador | Zentralanden | Quito
Treffpunkt
Teilnehmer
- 1 staatlich geprüfte:r KP swiss expeditions Bergführer:in pro Gruppe
- 1 lokaler UIAGM Bergführer pro 2 Teilnehmende (am Chimborazo, Cotopaxi und Cayambe)
- 6-10 Gäste
Leistungen inbegriffen
- Expeditionserfahrener staatlich geprüfter Bergführer von KP mountaineering guides
- Zusätzlich 1 lokaler UIAGM Bergführer pro 2 Teilnehmer:in an den vergletscherten Bergen Chimborazo, Cotopaxi und Cayambe
- Gipfelgebühren bzw. Nationalparkgebühren
- Sämtliche Transfers; Bus- und Jeepfahrten vor Ort gemäss Programm
- Halbpension während der ganzen Reise
- Lunchpakete während des Trekkings und den Besteigungen
- Farewelldinner in Quito
- Tourentee
- 9 Übernachtungen in Hotels, Lodges und Haciendas auf Basis Doppelzimmer
- 6 Übernachtungen in Hütten (Mehrbettzimmer)
- 1 Übernachtung im fix installierten Hochlager im Zelt am Chimborazo
- Bergseile, Firnschwerter, Eisschrauben und weitere technische Sicherheitsausrüstung
- Tragtiere während dem Hüttenzustieg zum Illinizas
- 1 Stadtführer für die Besichtigung von Quito
- Trekking-Apotheke
Leistungen nicht inbegriffen
- Flüge nach/ab Quito (Gerne übernehmen wir die Flugbuchung für dich. In diesem Falle verrechnen wir dir eine Buchungspauschale von CHF 100.-)
- Versicherungen
- Individuelle Getränke
- Persönliche Medikamente
- Individuelle Trinkgelder
- Falls bei einer Doppelzimmerbuchung kein Zimmerpartner gefunden wird, übernimmt KP mountaineering guide die Hälfte des anfallenden Einzelzimmerzuschlags (siehe Zusatzkosten)
- Mehrkosten, die bei Änderungen des vorgesehenen Reiseablaufes entstehen
Vorgesehener Bergführer
Anforderungen 
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Trittsicherheit erforderlich. Einfaches Gletscher-, Schnee- oder Blockgelände sowie grundlegende Seiltechnik vorausgesetzt. |
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Längere Tagesetappen an mehreren Tagen. Sehr gute Ausdauer, Belastbarkeit und eine gute Erholung zwischen den Etappen sind erforderlich. |
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Erhöhte objektive Gefahren. Rückzug und Rettung können aufwendig sein. |
Reiseprogramm
Vorgesehener Tourenablauf
1. Tag | Linienflug nach Quito und Transfer nach Otavalo 2532m
Flug von Europa nach Quito. Ankunft in Quito am späten Nachmittag wo wir von unserem Partner vor Ort empfangen werden. Mit einem Privat-Bus fahren wir gleich nach Otavalo. Diese farbenfrohe Kleinstadt liegt auf 2500m im Norden von Quito. Hier beziehen wir für die kommenden zwei Nächte in einem landestypischen Hotel unsere Zimmer.
Hotel | Mahlzeiten: -/-/A
2. Tag | Wanderung am Cuicocha-See 3450m
Nach dem Frühstück fahren wir hinauf zum Cuicocha-See. Der auf 3100m gelegene Kratersee gilt als einer der schönsten Ecuadors. Wir umrunden ihn am Kraterrand und bewundern die vielfältige Pflanzenwelt. Wir nehmen uns bewusst Zeit, denn nun beginnt die Akklimatisation für die kommenden Trekkingtage mit den geplanten Gipfelbesteigungen. Nach vollendeter Umrundung kehren wir zurück nach Otavalo und besuchen den farbenfrohen Markt.
Gehzeit ca. 3-4 Std | Aufstieg 350m | Abstieg 350m | Hotel | Mahlzeiten: F/-/A
3. Tag | Vulkan Fuya Fuya 4275m - San Clemente 2750m
Wir verlassen Otavalo und fahren in rund 40 Minuten zum Mojandasee 3800m, dem Ausgangspunkt unserer heutigen Wanderung. Zu Beginn führt der Aufstieg, meist steil, durch hohes, dichtes Paramogras, später wird es stellenweise etwas felsig. Der Gipfel verwöhnt uns dann mit schönsten Ausblicken auf die umliegenden Seen und schneebedeckten Gipfeln. An einem klaren Tag kann man sogar den Vulkan Cayambe, eines unserer Ziele, sehen. Nach der Rückkehr zu den Fahrzeugen fahren wir dann noch 1.5 Std nach San Clemente, einem kleinen Dorf am Fusse des Imbaburas. Hier beziehen wir in einem sehr idyllischen Anwesen, das von einer einheimischen Familie mit viel Liebe zum Detail geführt wird, unsere Zimmer und erfreuen uns an einem feinen Abendessen.
Gehzeit 4 Std | Aufstieg 580m | Abstieg 580m | Hotel | Mahlzeiten: F/-/A
4. Tag | Vulkan Imbaburra 4609m - Refugio San Gabriel 3600m
Heute heisst es früh aufstehen... Nach einem stärkenden Frühstück fahren wir mit unseren Fahrzeugen bis auf ca. 3500 m und starten bei Tagesanbruch unsere Tour auf den Imbabura, einem Berg, der eine mythologische Bedeutung für die einheimische Bevölkerung hat. Zu Beginn führt der Aufstieg durch uns bereits bekanntes Paramogras. Nach rund 3.5 Stunden Aufstieg wird der Anstieg zunehmend felsiger und über einfache Stufen erreichen wir den Vorgipfel. Entlang der Kaldera, teils unterbrochen von leichteren Kletterpassagen, erreichen wir nach weiteren Stunden den Hauptgipfel. Zur Belohnung blicken wir auf die spektakuläre Gegend und das umliegende Hochland. Der Abstieg erfolgt dann über dieselbe Route und gleich anschliessend fahren wir noch zur wunderschön gelegenen Refugio San Gabriel.
Gehzeit 9 Std | Aufstieg 1150m | Abstieg 1150m | Refugio | Mahlzeiten: F/L/A
5. Tag | Vértice del Ecuador 4545m
Vértice del Ecuador steht für den Ort, wo die Äquatorlinie ihren höchsten Punkt erreicht (Äquatorscheitelpunkt). Dieser befindet sich auf ca. 4545m an der Südflanke des Vulkans Cayambe. Bis 2006 war es der einzige Ort, wo die Äquatorlinie eisbedeckt war. Die Wanderung zum Vértice del Ecuador führt entlang des wunderschönen Glaciar Hermoso. Dabei passieren wir auch die Arista del águila y el cóndor. Nach dem Mittagessen kehren wir zurück zum Refugio San Gabriel und geniessen die Natur in einer Atmosphäre der Entspannung und völligen Ruhe.
Gehzeit 4.5 Std | Aufstieg 650m | Abstieg 650m | Refugio | Mahlzeiten: F/L/A
6.- 7. Tag | Besteigung des Vulkan Cayambe 5790m
Nach einer weiteren erholsamen Nacht verlassen wir unser liebgewonnenes Kleinod und machen uns auf den ersten Gipfel der “big three“, den 5790 m hohen Cayambe, zu besteigen. Bis zur Ausgangshütte, dem Refugio Ruales Oleas Berge, werden wir gefahren. Hier beziehen wir unsere Lager und bereiten uns für den morgigen Tag vor. Nach einem frühen Abendessen legen wir uns schon bald schlafen denn bereits gegen Mitternacht bereiten wir uns für den Aufbruch zum Gipfel vor. Im Lichte unserer Stirnlampe steigen wir gemächlich über die mässig steilen Firnhänge auf. Kurz nach dem Picos Jarrin, einer Felseninsel auf halbem Weg zum Gipfel, steilt der Berg an und, einige grössere Gletscherspalten umgehend, erreichen wir nach rund 6 Stunden den Gipfel von Ecuadors dritthöchstem Berg. Wenn alles klappt, können wir einen atemberaubenden Sonnenaufgang auf dem Gipfel erleben. Über die gleiche Route steigen wir wieder zurück zur Hütte ab und gönnen uns sicherlich eine längere Pause. Anschliessend packen wir unsere Sachen, beladen die Fahrzeuge und fahren in rund zwei Stunden nach Papallacta. Dabei passieren wir den 4064m hohen Papallacta-Pass, die Wasserscheide zwischen Pazifik und Atlantik. In Papallacta beziehen wir unsere Unterkunft und erfreuen uns am Thermalbad und dem Wissen morgen einen Ruhetag geniessen zu können.
Gehzeit 9-10 Std | Aufstieg 1150m | Abstieg 1150m | Hotel | Mahlzeiten: F/L/A
8. Tag | Thermen von Papallacta 3350m
Nach viel Aktivität geniessen wir einen wohlverdienten Ruhetag. Dafür sind die Thermen von Papallacta bestens geeignet, sind sie doch einzigartig und gelten als die besten Thermen Ecuadors, wenn nicht von ganz Südamerika. Die verschiedenen Natursteinbecken sind von einer intakten Natur umgeben. Das Wasser ist zwischen 35° - 40° warm und liegen nahe an einem wilden Bergbach, der der Szenerie auch akustisch seinen würdigen Rahmen bietet. Bei klarer Sicht sind die Gletscher des nahen Antisana zum Greifen nahe. Am Abend geniessen wir ein feines Abendessen im hoteleigenen Restaurant.
Hotel | Mahlzeiten: F/-/A
9. Tag | Illiniza Norte 5126m - Refugio Nuevos Horizontes 4730m
Ausgestattet mit frischen Kräften starten wir zu einem weiteren schönen Trekkingtag. Nach dem Frühstück fahren wir zum Parkplatz im Naturreservat Los Ilinizas und steigen in zwei bis drei Stunden mit dem Tagesrucksack zur Berghütte Nuevos Horizontes (4740m) auf. Unsere Ausrüstung wird von Tragtieren befördert. Nach einem Mittagessen machen wir uns gleich noch auf und besteigen über den Sattel Cutucucho und den Paso de la Muerte den felsigen, aber wegsamen Nordgipfel des Illiniza. Ein weiteres Mal geniessen wir eine fantastische Aussicht auf den nahe gelegenen Iliniza Sur und unser nächstes Ziel, den Cotopaxi. Über die gleiche Route steigen wir zum Refugio Nuevos Horizontes ab.
Gehzeit 7-8 Std | Aufstieg 1156m | Abstieg 400m | Refugio | Mahlzeiten: F/L/A
10. - 11. Tag | Besteigung des Cotopaxi 5897m
Heute starten wir gemütlich. Nach dem Frühstück steigen wir zum Parkplatz um uns anschliessend unserem nächsten Gipfel, dem formschönen 5897m hohen Cotopaxi zuzuwenden. Nach einer kurzen Fahrt erreichen wir den Nationalpark Cotopaxi. Nach einem ausgiebigen Mittagessen fahren wir ans Ende der Fahrstrasse und steigen die 220 Hm zur auf 4847m hoch gelegenen José Ribas Hütte auf, dem Ausgangspunkt für die Cotopaxi-Besteigung. Ein frühes Nachtessen ermöglicht uns doch noch etwas Schlaf, bevor wir um Mitternacht zum Gipfel aufbrechen. Mittlerweile schon gut an die Höhe gewöhnt erreichen wir den Gipfel in rund sieben Stunden. Der Aufstieg ist technisch nicht schwierig. Der Weg durch den Gletscher ändert sich von Jahr zu Jahr. Unsere lokalen Bergführer kennen die aktuelle Situation und führen uns sicher am Seil. Wenn das Wetter mitspielt, ist die Rundsicht auf die umliegenden Vulkane und das Hochland überwältigend und spektakulär. Abstieg und Fahrt nach Riobamba, wo wir in einer Hosteria am Stadtrand unsere Zimmer beziehen.
Gehzeit 9-10 Std | Aufstieg 1050m | Abstieg 1270m | Hosteria | Mahlzeiten: F/L/A
12. Tag | Riobamba - Chakana Lodge 3960m
Nach einer erholsamen Nacht und einem ausgiebigen Frühstück fahren wir ins Zentrum von Riobamba, der Hauptstadt der Provinz Chimborazo. Die Stadtgründung geht auf das Jahr 1534 zurück und gilt als eine der ersten Stadtgründungen der Spanier auf dem Kontinent überhaupt. Das koloniale Riobamba war seinerzeit eine der reichsten Städte des Landes; seine Bauwerke zählten zu den schönsten ganz Amerikas. Besonders bekannt sind die "Hornado" Verkäuferinnen an den Marktständen, ein wahrliches Erlebnis. Nach dem Mittagessen fahren wir entlang der Allee der Vulkane weiter südwärts bis zur Chakana Lodge, wo uns noch Zeit bleibt, um die Umgebung zu erkunden und den Ausblick auf den nahen Chimborazo zu geniessen.
Hotel | Mahlzeiten: F/-/A
13. - 14. Tag | Besteigung des Chimborazo 6268m
Nach einem stärkenden Frühstück machen wir uns auf zu unserer letzten Besteigung. Wir fahren durch eine malerische Landschaft über eine kurvenreiche Strasse dem höchsten Berg Ecuadors entgegen. Wir werden dabei Lamas und Alpacas, später auf dem wunderschönen, windgepeitschten Hochplateau, auch auf dem freilebende äsende Vikuñas sehen. Unser Fahrer bringt uns bis zur Carrel Hütte, bis ca. 2015m, Ausgangspunkt der Chimborazo Gipfelbesteigungen. Bedingt durch den Gletscherrückgang ist eine Besteigung ab der Hütte heute nicht mehr möglich und so steigen auch wir ins 500m höher, auf 5300m gelegene, fixe installierte Lager El Castillo. Gegen Mitternacht brechen wir zu unserer letzten Gipfelbesteigung auf. Etwa 6 - 7 Stunden sind es bis zum höchsten Punkt Ecuadors, dem 6268 m hohen Chimborazo. Vom höchsten Gipfel Ecuadors geniessen wir eine absolut fantastische Rundsicht, so sehen wir auch all unsere bestiegenen Gipfel der letzten Tage aber auch das Hochland und Riobamba zu unseren Füssen. Der Abstieg zurück zu unseren Fahrzeugen erfolgt über dieselbe Route und wir werden noch anschliessend nach Baños, einem Wallfahrtsort an den Toren zum Amazonas fahren und dort in einem gut gelegenen Hotel unsere Zimmer für die kommenden zwei Nächte beziehen.
Gehzeit 9-10 Std | Aufstieg 1050m | Abstieg 1550m | Hotel | Mahlzeiten: F/L/A
15. Tag | Baños und Pastazatal
Nach einer langen, sicherlich erholsamen, Nacht und einem stärkenden Frühstück gehen wir den heutigen Tag gemütlich an. Wir unternehmen einen Ausflug ins nahe Pastazatal. Viele Wasserfälle stürzen ins enge Tal, hoch über dem Fluss queren wir in einer “Tarabita”, einer einheimischen Transportseilbahn, auf die gegenüberliegende Talseite und wandern dort durch subtropischen Wald und einsame Siedlungen “Richtung Dschungel“. Die Pastaza-Schlucht öffnet sich allmählich und die steilen Basaltfelswände weichen der immergrünen tropischen sich abzeichnenden Weite des Amazonastieflandes. Nach dem späten Mittagessen statten wir selbstverständlich auch noch dem Pailon del Diablo, Ecuadors berühmtesten Wasserfall einen Besuch ab. Gegen Abend kehren wir nach Baños zurück.
Hotel | Mahlzeiten: F/-/A
16. Tag | Quito
Nach dem Frühstück fahren wir nach Quito, wo wir in einem guten, zentral gelegenen Hotel unsere Unterkunft beziehen. Anschliessend machen wir uns auf, um die kolonialen, von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärten Altstadt zu besichtigen. Mit einem City Guide schlendern wir durch die Gassen, besichtigen Kirchen, Plätze und den Panecillo. Bei einem feinen Farewell-Dinner verbringen wir dann den letzten Abend im Wissen, dass wir viele tolle Sachen erleben durften.
Hotel | Mahlzeiten: F/-/A
17. Tag | Quito und Heimreise
Heute treten wir die Heimreise an. Transfer an den Flughafen und Rückflug.
18. Tag | Ankunft in Europa
Programmänderungen unter Vorbehalt.
Mahlzeiten:
F: Frühstück
L: Mittagessen | Boxlunch
A: Abendessen
Wichtige Informationen
Lokale Agentur
Seit Jahren arbeiten wir mit einer der führenden Agenturen Ecuadors zusammen. Wir sind sehr bestrebt, mit lokalen Leuten zusammenzuarbeiten. So engagieren wir immer auch ecuadorianische UIAGM/ASEGUIM Bergführer:in
Flexibilität
Um eine grösstmögliche Flexibilität zu haben, bieten wir auf allen vergletscherten Gipfeln eine Guide Ratio von 1:2. Je ein:e UIAGM/ASEGUIM Bergführer:in oder eine:n Bergführeraspirant:in führt zwei Gäste am Seil, um so die Gruppe beim Aufstieg besser betreuen zu können und damit die Sicherheit zu erhöhen. Wir helfen so aktiv mit, den Bergführerberuf in Ecuador zu stärken.
Unterkunft
Der Auswahl der Unterkünfte haben wir besonderes Augenmerk geschenkt. Nachfolgende (oder ähnliche) Unterkünfte sind vorgesehen. Hier eine Auswahl unserer Lieblingsunterkünfte: für Otavallo, in San Clemente übernachten wir in einer sehr sympathischen familiären Unterkunft. Vor der Wanderung zum Vértice del Ecuador und der Cayambe Besteigung übernachten wir in gut geführten Berghütten. Während den zwei Nächten an den Thermen von Papallacta logieren wir in der schmucken Anlage der Thermen. Je eine Nacht verbringen wir anschliessend in der in den beiden Hütten Nuevos Horizontes und José Ribas bevor wir dann in Riobamba in der schönen Hacienda Andaluza unser Zimmer beziehen. Die Nacht vor dem Chimborazo - Hochlager verbringen wir in der spektakulär gelegenen Chakana Lodge. In Baños verbringen wir die beiden Nächte im Hotel La Floresta. Die letzte Nacht in Ecuador, jene in Quito, verbringen wir im gut gelegenen Hotel Vieja Cuba.
Flugbuchung
Die Langstreckenflüge sind nicht im Pauschalpreis enthalten. Wir vermitteln gerne ein passendes Flugangebot. So können wir die Reise und die Flughafentransfers optimal koordinieren und bei Terminänderungen unterstützen. Für die Flugbuchung verlangen wir eine Bearbeitungsgebühr von CHF 100.-. Wer die Flüge lieber selbst bucht, muss die Reisedaten vorgängig mit uns abstimmen.
Je nach Wetter und Verlauf der Expedition kann sich die Rückreise verschieben. Eine frühere Rückkehr ist ebenso möglich wie eine Verlängerung der Expedition, sofern die Bedingungen eine Besteigung zu einem späteren Zeitpunkt ermöglichen. Deshalb empfehlen wir ein umbuchbares Flugticket. Allfällige Umbuchungskosten tragen die Teilnehmenden.
Erforderliche Reisedokumente
• Ein Reisepass, der mindestens 6 Monate über das Rückreisedatum hinaus gültig ist.
• Nachweis über genügend finanzielle Mittel für den gesamten Aufenthaltszeitraum
Impfungen
Ein ausreichender Impfschutz liegt in der Verantwortung der Teilnehmenden. Es empfiehlt sich, den persönlichen Impfschutz frühzeitig zu überprüfen und bei Bedarf ärztlichen oder tropenmedizinischen Rat einzuholen. Weitere Informationen bietet HealthyTravel.
Äussere Einflüsse
Sollten wir auf Grund von äusseren Einflüssen wie z.B. Unwetter, schlechten Weg- oder Strassenbedingungen, Flugverzögerungen, Anordnung der Behörden oder Streiks gezwungen sein, den Reiseverlauf anzupassen, behalten wir uns dieses Recht vor.
Versicherungen
Für einen genügenden Versicherungsschutz sind alle Teilnehmenden selber verantwortlich. Wir empfehlen dringend eine Annullationskosten-, Auslandskranken- und Unfallversicherung. Es gilt darauf zu achten, dass auch allfällige Bergungs- und Rettungskosten eingeschlossen sind. Viele Versicherungen schliessen Reisen und Aktivitäten in grossen Höhen aus oder begrenzen ihre Leistungen. Eine frühzeitige Abklärung, ob die Versicherung für die geplante Reise die volle Deckung übernimmt, ist wichtig.
Ebenso wichtig ist die Übernahme von epidemischen oder pandemischen Krankheiten sowie bei politischen Situationen vor Ort. Auf dieser Seite haben wir ausführliche Informationen rund um das Thema Versicherungen zusammengestellt.
Klima
Obwohl in der tropischen Zone gelegen, hat Ecuador kein einheitliches Klima. Die Sierra, das eigentliche Andengebiet, liegt 2000 - 3000m hoch. Das Klima gilt als gemässigt, die feuchte Zeit dauert von November bis Mai. Die Temperaturen sind das ganze Jahr über fast gleich (Jahresmittel in Quito: 12,5°C). Starke Temperaturschwankungen zwischen 8°C bis 28°C am Tag sind möglich. Die Osthänge der Anden und das Dschungelgebiet sind feucht und sehr warm. Die Vulkane stehen frei und ungeschützt nahe dem Pazifik, deshalb können zu jeder Jahreszeit starke Stürme auftreten. Als etwas stürmischer gilt erfahrungsgemäss der Sommer. Ende Januar bis März fallen die meisten Niederschläge. Die Tagestemperaturen liegen zwischen 20°C und 30°C. Nachts betragen die Temperaturen bis -5°C. Achtung: an den Vulkanen kann vielfach ein starker Wind wehen.
Geld
Ecuadors offizielles Zahlungsmittel ist der US-Dollar. Die Münzen zu einem, fünf, zehn, 25 und 50 Cent sind in Form, Grösse und Farbe ebenfalls identisch mit denen in den USA, haben aber auf der Kopfseite Porträts berühmter Ecuadorianer. Zur Mitnahme aus der Schweiz sind aus diesem Grund vor allem US-Dollar zu empfehlen – am besten in 5er und 10er Scheinen. Bargeld bekommt man am einfachsten an Geldautomaten. Diese finden sich in den meisten Städten und sogar in kleineren Ortschaften; hin und wieder sind sie aber ausser Betrieb. Man sollte darauf achten, dass die PIN nicht mehr als vier Zahlen hat, weil viele ecuadorianische Geldautomaten nur vierstellige PINs annehmen. Geldautomaten für MasterCard und Cirrus-Karten haben die Banco del Pacífico und Banco del Pichincha, für Visa- und Plus-Karten die Banco de Guayaquil und Banco La Provisora.
Sonnenschutz
Die Sonneneinstrahlung ist sehr intensiv, besonders in den Höhenlagen am Berg. Bringen Sie eine geeignete Sonnenbrille, einen Sonnenhut, Sonnencreme mit Faktor 30+ sowie einen geeigneten Lippenschutzstift mit hohem Schutzfaktor mit.
Kommunikation
In den Städten Ecuadors gibt es inzwischen WLAN in Hotels, Einkaufszentren, Flughäfen sowie in einigen Restaurant- und Caféketten. In kleineren Städten und Dörfern findet man Internetcafés (Benutzung zwischen USD 0,50 und USD 2,- pro Stunde). Die meisten Hotels bieten WLAN kostenlos an, wobei die Qualität der Verbindung teilweise noch zu wünschen übriglässt. Internetcafés in Ecuador verfügen generell auch über Telefonzellen. Dort können internationale Gespräche für wenige US Dollar geführt werden.
Annullationsbedingungen
Es gelten die offiziellen Annullationsbedinungen gemäss AGB's.
Keine Gipfelgarantie
Wir planen all unsere Reisen mit grosser Sorgfalt und bestmöglichen Akklimatisationen um sicher ans Ziel zu kommen. Wir geben jedoch keine Gipfelgarantie - die Sicherheit und Gesundheit aller Teilnehmer steht immer an oberster Stelle.
Durchführung
Der aktuelle Status ist auf der Webseite ersichtlich. Wir informieren dich frühzeitig über die definitive Durchführung. Bitte wende dich für Fragen direkt an unser Büro in Root-Luzern, +41313812333 oder [email protected]
Haftungsauschluss
Mit der Buchung akzeptieren die Teilnehmenden das dem Bergsport innewohnende Restrisiko, das auch bei sorgfältiger Führungsarbeit bestehen bleibt. Voraussetzung für die Teilnahme sind die erforderliche körperliche und psychische Verfassung sowie eine den Anforderungen entsprechende Ausrüstung. Den Weisungen der Reiseleitung ist Folge zu leisten. Die Teilnehmenden tragen im Rahmen ihrer Kenntnisse und Fähigkeiten Eigenverantwortung.
KP swiss expeditions haftet im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen. Eine Haftung für Schäden aufgrund höherer Gewalt, unvorhersehbarer Naturereignisse, Eigenverschuldens, des Fehlverhaltens Dritter oder der Missachtung von Weisungen ist ausgeschlossen.
Zusatzangebot Galapagos
Traum vieler Tier- und Naturfreunde ist es, die Galapagosinseln zu besuchen. Der faszinierende Archipel liegt etwa 1000 km von der Pazifikküste Ecuadors entfernt und besteht aus 13 großen Insel, 6 kleineren und über 40 Inselchen. Sämtliche Elemente haben hier beigetragen, um dieses zoologische, geologische und botanische Wunder zu erschaffen. Lassen Sie sich von unserer Begeisterung für diese wunderbaren Inseln anstecken und buchen Sie eine mehrtägige Kreuzfahrt.
Gerne stellen wir dir hierfür auf Anfrage eine individuelle Offerte zusammen.
Hast du Fragen? Ich berate dich gerne.
+41 31 381 23 33
[email protected]
Montag - Freitag, 09:00 – 12:00 Uhr und 13:30 – 17:00 Uhr
Lass dich inspirieren!
Der Cotopaxi ist mit 5897 m der zweithöchste Berg Ecuadors und einer der höchsten aktiven Vulkane der Erde. Obwohl aktiv, ist er der am häufigsten bestiegene Berg des Landes und einer der meistbesuchten Gipfel Südamerikas. Der Name Cotopaxi bedeutet „Hals des Mondes“, da aus einer bestimmten Perspektive der Mond hinter dem Berg aufgeht. Für eine kurze Zeit steht der Mond als „Kopf“ direkt über dem Gipfel. Der schneebedeckte Teil des Berges kann dabei als Poncho gesehen werden. Den einheimischen Völkern der Region galt der Berg schon vor dem Beginn der Inkaherrschaft im 15. Jahrhundert als Heiliger Berg. Er wurde als Regenspender und damit Garant für die Fruchtbarkeit des Landes und als Sitz von Göttern verehrt. Heutzutage wird der Cotopaxi fast täglich erstiegen. Hierbei kann heute bis 4658 m mit dem Auto gefahren werden. Auf 4800 m Höhe befindet sich die José-Ribas-Schutzhütte, von der aus der Aufstieg kurz nach Mitternacht beginnt.
Der inaktive Vulkan Chimborazo ist mit 6263m der höchste Berg Ecuadors und der am weitesten nördlich gelegene Sechstausender Amerikas. Der obere Teil des Berges ab zirka 5100 Meter ist vergletschert. Einzelne Gletscherarme reichen bis 4600 m hinunter. Die Gletscher des Chimborazo stellen die Wasserversorgung für grosse Teile der Provinzen Bolívar und Chimborazo. Wie bei anderen ecuadorianischen Bergen wird auch das Eis der Gletscher des Chimborazo von sogenannten Hieleros (vom spanischen Hielo für Eis) abgebaut, um auf den Märkten von Guaranda und Riobamba verkauft zu werden. Bezüglich der Herkunft des Namens Chimborazo existieren verschiedene Theorien. Von der in der Umgebung lebenden indigenen Bevölkerung wird der Berg auch Urkurasu (Urcorazo) genannt; mit dem Quichuawort urku – Berg – ergibt das einfach Berg-Eis.Die Besteigung des Chimborazo ist bei Bergsteigern sehr beliebt. Trotz seiner Höhe ist er gut zugänglich und die Normalroute vergleichsweise einfach zu besteigen. Eine gute Höhen-Akklimatisation und Erfahrung im Steigeisengehen ist erforderlich.
Die indigene Bevölkerung in den Anden von Ecuador
spricht? Das Wort für Eis /Schnee ist zum Beispiel razo. Im Spanischen hielo.
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